Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich verabschiede mich hier auf der Seite bis ins 2017. Zuerst möcht ich aber noch danke sagen, und mit euch mein altes Jahr revue passieren lassen.

Ich zieh mich in die Rauhnächte zurück

Die letzten Tage eines jeden Jahres lassen mich immer ganz ehrfürchtig werden. Ich schau zurück und geniesse die Rauhnächte. Da kommt mir meist das ganze Weihnachtsklimbim etwas in die Queere. Ich bin kein Weihnachtsfan, ich gebe es zu, und ich bin auch mit den Kindern, die hier eingezogen sind keiner geworden. Aber ich mag diese magische Übergangszeit. Ich könnte mich stundenlang im mystischen, nebligen Wald aufenthalten und Mandalas auf den Waldboden legen mit allem was mir so zwischen die Finger kommt.

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Ich liebe Rituale, das Räuchern, los lassen, adieu sagen, in die Zukunft schauen, visualisieren, Wünschen Flügel verleihen. Und so beginnt für mich in den Rauhnächten meine magische Zeit. Eigentlich fängt sie schon heute an, an dem Tag, wo die Nacht am längsten ist. Die Rauhnächte sind für mich die Zeit des Jahres, in der ein Tor mit ganz viel Transformation aufgeht. Ich liebe diese Energie und tauche jedes Jahr voller Freude dort hinein. Kein Wunder, ist mein erstes Kind auch in einer solchen magischen Rauhnacht geboren worden. Es hat meine Transformation zur Mama eingeleitet, den Grundstein für HerzBauchWerk gelegt.

Also möcht ich diese Tage in Ruhe verbringen, damit ich abschliessen kann, meine Familie geniessen kann, mich auf meine Zukunft einstimmen kann. Deshalb schreib ich heute das letzte Mal in diesem Jahr in auf dieser Seite um mich voll und ganz auf mich, meine Lieben und die Magie dieser Zeit einzustimmen.

Ich geh dann also mal ein bisschen hexen, hihi.

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Die zehn besten aus 86

Wow, ganze 86 Artikel hab ich dieses Jahr veröffentlicht. Ich möcht euch gerne eine kleine Hitparade mit den zehn meist gelesenen nicht vorenthalten. Und dabei allen von Herzen danken, die meine Beiträge fleissig teilen, liken und kommentieren, dank euch lesen immer mehr und mehr mein HerzBauchWerk. Jeder, der selber bloggt weiss, wie wichtig das Publikum ist. Und ja, auch wenn ich oft nur für mich schreib, um meinen Gefühlen und Gedanken Raum geben zu dürfen, finde ich es schön und berührt es mich tief in meinem Herzen, wenn man mich liest und sich von mir inspiriert fühlt.

Also hier die zehn besten von diesem Jahr:

  1. Der Unterschied zwischen Gebären und entbunden werden
  2. Vom Stillfreak, Zickenterror und Plazentas
  3. KinderWunsch Überlebenstraining
  4. (k)ein Geburtsbericht
  5. Sesam… ähm… Muttermund öffne dich
  6. Wenn aus Männern Väter werden
  7. Wollen wir wirklich so geboren werden, wie wir geboren werden?
  8. Hommage ans Sandwichkind
  9. Gewaltakt Geburt
  10. Geburtsvideos, meine Kinder und ich

Danke an die FacebookFreunde

Über 600 Likes darf meine Facebookseite verzeichnen, und ich möchte jedem, der mich auch auf diesem Kanal begleitet, danken. Danke, dass ihr kommentiert und mit mir eure Meinung teilt. Die meisten Liker sind durch mein Video selbstbestimmtes Gebären zu mir gestossen. Ganz ehrlich gesagt, dass dieses Video eine grosse Reichweite erreicht hat, hat  mir teilweise echt zittrige Beine verliehen. Und ja, es hat mir auch so manchen kritischen Kommentar eingeheimst. Ich hab dadurch nur noch mehr gelernt, dass ich zu meiner Meinung stehen darf, und mich so leben darf wie ich bin. Also an alle die mich naiv, nicht ganz balla balla oder sonst was finden: ist mir doch scheissegal!

Ich hab zu mir gefunden

HerzBauchWerk ist nicht nur ein bisschen BlogHobby für mich, nein es ist mein Ort, wo ich mir und meinen Gefühlen Raum gebe. Es ist für mich etwas sehr sehr heiliges geworden, das habe ich dieses Jahr erfahren dürfen. Dieser Raum hier möchte ich gerne teilen, und so ist es mein grosses Ziel für das nächste Jahr mit Mamas zu arbeiten, zu coachen, zu begleiten. Darauf freue ich mich sehr. Eins zwei Grundsteine dafür habe ich schon gelegt. Ich spüre, dass vieles schon in mir drin ist, das wachsen darf. Ich freue mich auf die Herausforderung. Und die ersten Mamas, die ich in der Schwangerschaft begleiten darf, damit auch sie ihren heiligen GeburtsRaum erkunden, erfahren und leben dürfen. Durch diesen Blog ist ganz nebensächlich mein Credo entstanden. Lange hab ich danach gesucht und es aufgegeben, plötzlich war es einfach da und zum Glück hat mich ein ganz wertvoller Mensch darauf hin gewiesen, (DANKE dafür!)

Danke an alle MutMacher

Ich möchte allen Menschen da draussen danken, die an mich glauben, mich bestärken meinen Weg zu finden und ihn zu gehen, die mit mir so wunderschöne und stärkende Gespräche führen. Ich bin für jede Begegnung mit euch dankbar. Dass ich sogar in the birth journey zwei Artikel von mir veröffentlichen durfte hat mich ganz speziell geehrt.

Am meisten, ja am meisten möchte ich aber meinen grossen kleinen Meistern danken, die mich durchs Leben begleiten. Meinen Kindern. Danke mein Grosser, dass du vor bald vier Jahren mit mir diese Reise begonnen hast ins MamaSein. Danke meine Mittlere, dass du mir immer wieder zeigst, wie stark auch ein kleines Mädchen sein kann. Und danke meine Kleinste, dass du mir dieses Jahr mit deiner Geburt versüsst hast. Ich liebe euch von Herzen. Und dann ist da noch wer: Danke meinem scheuen Mann. Meinem grössten Kritiker. Meinem treuen Freund. Ich liebe dich. Auch wenn du mich nicht liest. 😉

Mir selber möcht ich auch danken. Danke, dass ich den Schritt gewagt hab nach aussen zu treten, meine Herzensangelegenheit gefunden hab. Danke, dass das Schreiben mich mir selber immer wieder näher bringt.

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Bevor ich zu sentimental werde

Schliesse ich diesen BlogPost ab, mit den Worten: Machts gut ihr Lieben, schön, dass es euch gibt, lasst das alte Jahr mit den wertvollsten Menschen ausklingen und feiert das Fest der Liebe! Let love rule, wir können nicht zu viel davon haben!

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