Stell dir mal vor, es gäbe diese Zwischenwelt, in der wir verweilen, bis wir uns dazu entscheiden, wieder auf die Erde zu reisen und in einem Körper zu inkarnieren. Vielleicht, ja vielleicht ist es wirklich einmal eine Tatsache, dass wir Seelen auf Wanderschaften sind, hier in diesem Leben. Wer weiss. Bewiesen ist (noch) nichts. 

Vielleicht ist das, was ich hier schreib auch nichts anderes als esoterisches Geplapper. Ich plapper dann einfach mal heiter weiter, ok?

Also falls es diese Zwischenwelt wirklich gibt, wie sieht sie denn aus? Ist es das, was viele „den Himmel“ nennen? Oder einfach eine ganz andere Dimension? Sind wir, bevor wir wieder Mensch werden einfach nur ein feinstoffliches Wesen, eine Energie?

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, was eine Lehrerin mal zu mir sagte, als wir in der Schule über das Thema Tod diskutiert haben. Auf die Frage, ob es für sie ein Leben nach dem Tod gäbe, gab sie mir zur Antwort, dass wir Menschen, wenn wir leben aus ganz viel Energie bestehen. Und Energie geht nie wirklich verloren, sie wandelt sich nur um, also ja, für sie gäbe es irgendwas nach dem Tod. Weil die Energie nicht einfach weg sein kann. Damals muss ich wahrscheinlich so um die 15 Jahre alt gewesen sein. Diese Worte konnte ich nie vergessen. Sie haben in mir etwas zum Schwingen gebracht. Sie fühlten sich für mich so richtig, so wahr und authentisch an.

Energie ist immer da, sie wandelt sich einfach nur um, sie geht niemals verloren.

Also, ich nehme jetzt einfach mal an, dass wir verkörperte Energie sind. Von irgendwo kommen wir doch dann her, oder? Und irgendwo gehen wir dann wieder hin, wenns Zeit dafür ist? Wir wissen heute, dass unsere Gedanken so mächtig sind, dass sie ganze Leben umkrempeln können, aus Gedanken wird feste Materie. Dass vor dem Universum als erstes einmal ein Gedanke war, das ist heute kein abwegiges Hirngespinst mehr, sondern knallharte Theorie. Und so ist wohl das grosse Geheimniss in unserem Leben dass wir sind, was wir denken. 

Als ich schwanger werden wollte, wusste ich immer, dass meine Kinder in irgendeiner Form schon bei mir sind. Als Energie, als Gedanke. Irgendwo in dieser Zwischenwelt haben sie sich befunden. Und als ich dann schwanger war mit ihnen, hatte ich sehr oft das Gefühl, dass sie immer wieder in diese Zwischenwelt abgetaucht sind. Manchmal, ja manchmal sogar für Tage. Und wenn ich sie dann so ansah, frisch geboren, tief im Schlaf hatte ich oft das Gefühl, dass wieder in diese Welt zurück gehen um „Hallo“ zu sagen. 


Ich bin glaube fest daran, dass wir in dieser Welt nicht alleine sind. Dort sind so viele unterschiedliche Enerigen. Vielleicht ist es das, was wir Engel nennen. Oder Geistwesen. Vielleicht ist diese Welt das, was wir als die geistige Welt bezeichnen. Oder eben, der Himmel. Oder das Nichts. Nur nichts muss ja auch irgendwas sein. Vielleicht auch einfach nur ein Gedanke, aus dem ganze Universen entstehen dürfen.

Der Gedanke daran, dass meine Kinder als Seele an einem Ort waren, in dem sie beschützt, begleitet und nicht alleine waren hat mir Kraft gegeben. Es hat mir geholfen, die Seelen, deren KörperBauplan nicht funktioniert haben wieder ziehen zu lassen. An einen behüteten, leichten schönen Ort. 

Der Gedanke daran, dass meine Kinder während der Geburt von diesen kraftvollen Energien aus dieser Zwischenwelt begleitet waren gab mir Mut und Zuversicht. Und Vertrauen. Vertrauen in das Leben. Vertrauen darin, dass Geburt nicht mal schnell „nur ein Baby auf diese Welt bringen“ ist. Sondern ein höchst spirituelles Ereignis, in dem sich ganz kurz das Tor zu dieser anderen Welt öffnet.

Share This
HerzBauchWerk Newsletter

HerzBauchWerk Newsletter

Ja, ich möchte mich von HerzBauchWerk per Mail inspirieren lassen!

Du hast dich erfolgreich angemeldet!