Ich ordne neu. Gerade ganz vieles. Wer mich kennt, der weiss, dass Ordnung eigentlich nicht zu meinen grossen Stärken gehört. Ich bin manchmal ziemlich chaotisch unterwegs. Vielleicht liegt das an der Künstlerin in mir, die das Chaos liebt. Vielleicht ist es auch nur eine Ausrede oder ein riesengrosser Glaubenssatz von mir.

Mein Mann hat damals nie verstanden, wie ich so meinen genauen Beruf als Zahntechnikerin ausführen konnte. Ich, die zu Hause nichts, wirklich nichts wieder dort hin stelle, wo es vorher war. Heute weiss ich, dass mir mein Beruf die Struktur gegeben hat, die ich in meinem Leben brauchte. Er gab mir Halt. feste Arbeitszeiten, feste Regeln.

Das alles ist verschwunden, seit ich Mama bin und keiner festen Arbeit mehr nach gehe. Naja, arbeiten tu ich ja immer noch ziemlich viel, nur meine Arbeit ist anders geworden. Ich fahre nicht von A nach B um dort meiner Tätigkeit nach zu gehen, sondern ich putze,  programmiere, schreibe oder male mitten im Kindergeschrei.

Was auch voll ok ist.

Ich merke aber immer mehr, dass mir konzentriertes Arbeiten fehlt. Sehr oft. Ich liebe es, mein Gehirn mit Denkaufgaben zu füttern und neue Strategien auszuhecken. Ich liebe es, in den Flow zu kommen und einfach zu malen. Mein Herz geht auf in der direkten Begegnung mit Menschen, wenn ich mit ihnen Bewusstseinsarbeit machen kann.

Wie ich so diese Zeilen schreibe, wird mir gerade bewusst, wie ich vernetztes Denken, Kreativität und meine feine Wahrnehmung in meinem Sein zusammen bringen und leben kann. Mit HerzBauchWerk. Es ist mein Zauberschatz, in dem ich einfach nur sein darf.

Das alles ist ziemlich schwierig wenn da drei Kinder um einem herum sausen. Kann man sich ja vorstellen. Und ganz ehrlich. Wenn es mit mir einfach so schreibt oder malt oder sonst was, dann sieht unser Wohnzimmer manchmal so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Plötzlich ist es da, das Chaos. Überrollt uns wie eine riesige TsunamiWelle. In mir drin, da wäre aber alles schön geordnet und will raus, schön fein gebüschelt.

Sofort.

Doch meine Arbeitszeiten sind begrenzt. Wenn ich Glück habe wie jetzt, in der FerienZeit, dann kann ich den Turbo starten. Zwischen 4 und 5 Uhr morgens fang ich an, lass die Kinder noch ein Stündchen im Schlafanzug und arbeite bis etwa 8, 9 Uhr. 3 bis 5 Stunden bring ich da locker rein. Zum Glück. Dann, wenn wir alle wieder um 7.30 Uhr aus dem Haus müssen um meinen Sohn zum Kindergarten zu bringen, ist es wieder vorbei mit dieser Freiheit. Dann fühl ich mich in Strukturen gefangen, meiner Freiheit beschnitten.

Denn es gibt vieles zu tun. Mein OnlineKurs macht echt viel Arbeit. Gute Arbeit. Er fordert mich, lässt mich kreativ sein. Er zeigt mir ein paar meiner Ängste, die ich noch ein bisschen genauer anschauen darf. Er wird länger als gedacht. Geplant waren 8 Wochen. Intensive Wochen. Ich musste aber fest stellen, dass das so nicht geht. Der Inhalt wird nur noch rein gepresst in diese 8 Wochen und da es sich um tiefgreifende, transformierende Themen handelt, die wir anschauen, bin ich zum Schluss gekommen, den Kurs auf 11 Wochen zu verteilen. Zwei Emails pro Woche reichen von mir. Zwei Emails voll gepackt mit Info, Videos, Arbeitsblättern, Meditationen und Übungen.

Und da ist noch Tooli, die plötzlich aufgetaucht ist. Die auch sichtbar werden wollte. Also hilft sie mir, ihre Zaubersterne zu sammeln und in die PowerTool Kiste zu packen. Ich freu mich schon auf die Begegnung mit ihr und darauf, sie sichtbar werden zu lassen.

Das alles braucht Zeit. Macht aber auch unglaublich viel Spass. Und dazwischen? Ja dazwischen ordne ich. Mein Haus, mein Leben, meine Ausrichtung. Gerade darf ganz vieles umsortiert, umstrukturiert und angenommen werden. Ich darf gerade erkennen, wie viel ich in den letzten 1,5 Jahren doch schon geleistet habe hier auf dem Planeten HerzBauchWerk.

Zum Beispiel habe ich meine BlogPosts zu EBooks nach Themen sortiert, sie können in meinem Shop bezogen und herunter geladen werden. So sind endlich alle meine Artikel nach Thema an einem Ort und fassbarer.

Unglaublich, dass daraus schon fast ganze Bücher entstanden sind! Und ja, das Thema Buch weilt immer noch in meinem Hinterkopf. Es gibt aber erst einmal zuerst diesen Kurs. Auf ihn setzte ich gerade meinen Fokus.

Ich sollte Marketing machen. Alles bekannt machen, möglichst viele Menschen damit erreichen, damit sich die Arbeit auch richtig lohnt und ich ein Vermögen (oder wenigstens den Aufwand)  damit verdienen kann.

Und weisst du was?

Es ist mir gar nicht danach.

Denn dieser Kurs wird speziell. Intensiv. Er ist sehr persönlich, auch wenn das Ganze „nur“ online statt findet. Ich will nicht einfach irgend jemanden dabei haben, sondern Menschen, die meine Arbeit mögen, die Lust dazu haben mit mir an sich zu arbeiten.

Denn dieser Kurs fordert dich dazu auf, dich auf dein Sein, deine Essenz einzulassen.

Er fordert dich dazu auf, dich so anzunehmen, wie du bist.

Dich auf einer anderen Ebene kennen und lieben zu lernen.

Deshalb will ich nicht einfach nur zahlende Kunden elf Wochen lang begleiten, sondern Menschen in einem virtuellen, geschützten Raum begegnen, die mit mir wachsen wollen. Die sich neu verstehen wollen. Ihr Leben neu ordnen und vieles neu integrieren wollen.

Und immer wieder wird diese Sehnsucht in mir gross nach einem eigenen Raum. Einem Raum, in dem ich wirken darf. In dem ich alles ordnen kann, so wie ich es brauche zum Arbeiten, damit ich zu Hause wieder ins Chaos stürzen darf. Einen Raum, den ich mit lieben Menschen teilen darf, in dem man sich begegnet, viel Heilung geschehen darf. Wer weiss, vielleicht wird mein Traum irgendwann mal Wirklichkeit.

Obwohl er mir auch immer wieder Ängste aufzeigt. Ob ich mir das leisten kann? Ob ich davon etwas habe? Sollte ich nicht lieber von zu Hause aus? Ach was! Fertig mit GedankenKarrussell. Rein ins Herz. Hin horchen. Wünsche formulieren.

Ins Universum hinaus senden und schauen, was kommt. Eine neue Ordnung.

Es gibt im Leben so viele Schätze zu entdecken. Grosse und kleine. Solche, die Chaos ins Leben bringen und solche, die eine neue (Welt)Ordnung bringen. Ich bin für jeden unglaublich dankbar.

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