Schwanger zu sein ist etwas vom speziellsten, schönsten, wundervollsten im Leben von einer Frau. Schliesslich wächst ein Baby in einem, hat man Leben empfangen, ist man dabei, vielleicht zum ersten Mal Mutter zu werden.

SchwangerSein verändert. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Schwanger zu sein bedeutet, dass sich bald das ganze Leben so ziemlich auf den Kopf stellen wird. Es bedeutet auch, dass sich der Körper verändert, vielleicht plagt er einen mit Übelkeit, früher oder später wird frau dicker und unbeweglicher.

Man muss sich zwangsläufig ganz ganz viele Gedanken machen. Darüber, wie denn die Rolle als Mama aussehen wird. Werde ich meinen Job an den Nagel hängen? Kann ich mir das überhaupt leisten? Oder will ich gerne noch arbeiten? Wer schaut in der Zeit zu meinem Baby, (oder zu unseren Kindern)?

Ich muss es dir ganz ehrlich gestehen, ich hatte ziemlich ambivalente Gefühle in meinen Schwangerschaften, auch wenn es manchmal den Anschein machte, dass ich ganz selbstbewusst diese neun Monate erleben würde.

Meine allererste Schwangerschaft endete leider im September 2011 in einem Abort in der 14.SSW. Ich kann mich noch an diesen 1.Septembertag erinnern als wäre er gestern gewesen. Er hat so einiges verändert, dieser Tag. Die Tatsache, dass diese Schwangerschaft nicht mehr intakt war, und das Baby in mir nicht mehr lebte, riss mir den ganzen Boden unter den Füssen weg.

Dieses Baby, das mich nur ganz kurz besuchte, mich wach küsste und wieder ging hat so viel verändert. Hat mein Leben auf den Kopf gestellt, hat mich trauern, an mir zweifeln, mich wütend werden lassen. Dieses Baby, das wieder ging, schien mich meiner fröhlich freien Schwangerschaften beraubt zu haben, denn so locker und selbstbewusst war ich danach nie mehr schwanger.

Nie mehr.

Ich gebe es zu, das machte mich oft wütend. Und auch heute ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich mich frage, weshalb mir das passieren musste. Meistens dann, wenn ich glückliche, strahlende Schwangere sehe, deren Welt absolut verzaubert und in Ordnung und rosarot scheint.

20 – 25% der Schwangerschaften enden vorzeitig. Sagt man. Weiss man irgendwie. Das ist ganz schön viel, wenn du mich fragst. Die Chance, dass es einen selber trifft ist relativ gross. Die Chance, auf jemanden zu treffen, der sein Kind wieder zu den Sternen ziehen lassen musste auch. Das wurde mir bewusst, als ich in derselben Situation steckte. ich traf auf so viele Frauen, die sich mir öffneten, mir ihre Geschichte erzählten, mir erzählten, dass sie dasselbe durch machen mussten wie ich. Oder sehr ähnliches.

Diese Geschichten berührten mich sehr. Und liessen mich nicht mehr los. Die Erkenntnis, dass SchwangerSein nicht immer nur JupihüundTrallala ist war sehr tiefgreifend für mich.

Damals, als ich mitten in der Trauer steckte, fragte ich mich immer wieder, wie sie denn wieder den Mut gefunden haben für ein neues Leben, und wie diese Frauen wohl ihre nächsten Schwangerschaften verbracht haben.

Ein Patentrezept gibt es nicht.

Ich weiss, so funktioniert es, das Leben: Viele Tips, viele Infos, so vieles kann man sammeln, horten, heraus finden, was wohl das beste ist, Möglichkeiten vergleichen und entscheiden, sich begleiten lassen. Doch (er)leben muss man selber. Für sich den richtigen Weg heraus finden muss man selber.

Ich weiss, dass eine Schwangerschaft ganz viele Themen freilegen kann. Angst machen kann. Manchmal nicht so einfach ist, wie man sich das wünscht. Ich weiss, dass SchwangerSein ganz schön anstrengend sein kann. Körperlich wie auch psychisch. Und ich weiss auch, dass man darüber nicht wirklich gerne spricht, denn eigentlich sollte man doch glücklich sein. Glücklich darüber, dass da ein Baby kommt. Dass man bald Mama wird. Sorgen hat man doch keine in dieser Welt. Für alles gibt es Lösungen…

Meine Schwangerschaften haben mich manchmal ganz schön einsam werden lassen. Was auch gar nicht so schlecht war, denn ich hatte einiges, was ich für mich anschauen wollte. Ich musste nach innen gehen, mich mit mir beschäftigen, meinen Weg finden.

Ich stellte mich meinen Ängsten, versuchte, mich wieder mit dem Kind zu verbinden, welches diesmal in mir wuchs. Mit der Gewissheit, dass ich nicht wusste, ob diesmal alles gut gehen mag. Ich versuchte, auf mein Kind und das Leben zu vertrauen. Ich lernte meine Tiefen Täler kennen. Ich schöpfte allmählich wieder Vertrauen. In mich, meinen Körper, mein Kind. Ich lernte meine Bedürfnisse kennen und wahren, ich fand heraus, was ich brauchte, um mich sicher und beschützt zu fühlen in dieser Schwangerschaft.

Allmählich lernte ich wieder in mich und mein Baby zu vertrauen, indem ich mich bewusst mit meinem Kind verbunden und alle trennenden Gedankenmuster los gelassen hab.

Ich habe mich immer wieder ganz bewusst entspannt und auf meinen tiefen, achtsamen, heilenden Atem konzentriert.

Ich habe meine Ängste zu mir eingeladen, habe sie in den Arm genommen, sie beobachtet, ihnen zu gehört, ihnen Raum gegeben und sie ganz bewusst wieder los gelassen.

Ich habe mein Bauchgefühl, meine Intuition wieder gefunden und den Mut, auf dieses Gefühl, auf mich zu vertrauen.

Ich habe mich mit Mutter Erde und ihrer unglaublichen Kraft zu verbunden.

Und so konnte ich allmählich wieder die Zeit geniessen, in der in mir Leben wuchs. So ganz unbeschwert wie beim allerersten Mal war ich nie mehr schwanger, das gebe ich zu. Und doch kann ich sagen, dass ich sie geniessen konnte, die drei Schwangerschaften meiner Kinder. Sie waren intensiv, haben mich ganz viel gelehrt. Jede einzelne war ganz wunderbar für sich. Jede einzelne war ein Wunder. Jede Schwangerschaft veränderte mich, machte mich ein Stück weit zu der Frau, die ich heute bin. Ich möchte sie nicht missen.

Jede dieser Schwangerschaften legte den Grundstein für ein kraftvolles, selbst bestimmtes Geburtserlebnis.

Schon früh zeigte sich in mir der Wunsch von meinen Erfahrungen  weiter zu geben, Frauen zu helfen, ihre Schwangerschaft SorgenFREi erleben zu dürfen. Ich wollte zeigen, wie man wieder Mut, Vertrauen und Sicherheit finden kann. Ich wollte zeigen, wie man sich wieder mit dem Körper und dem Baby verbinden kann, bei sich sein kann, wieder Freude an der Schwangerschaft haben kann.

Ich wollte ein Stück meiner Erfahrungen weiter geben, ich wollte zeigen, wie frau entspannt, achtsam und bewusst schwanger sein kann. Weil diese Zeit einfach so einmalig, so unglaublich wundervoll und spannend, so verändernd und transformierend ist.

So ist SorgenFREiSchwangerSein entstanden. Ein OnlineKurs, der Schwangere 10 Wochen lang begleitet, der dich an der Hand nimmt und dir zeigt, wie du kraftvoll, entspannt und angstfrei deine Schwangerschaft erleben kannst.

 

Hier findest du alle wichtigen Infos zu SorgenFREiSchwangerSein. 

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