Der kleine Stern, der sich gerade dank Tooli aus der Zauberkiste befreien konnte, konnte es kaum erwarten, nach draussen zu gehen. „Tooli und Pixi, zeigt mir euren Wald! Ich will sehen, wo und wie ihr lebt! Begeistert und voller Freude gingen die drei Freunde nach draussen und spazierten durch den Wald.

Wobei der kleine Stern ja keine Füsse hatte und mit unseren Freunden mit schwebte. „Bitte erschreckt nicht“, meinte Kanchi „die anderen Waldbewohner können mich nicht sehen. Da wir Zaubersterne sind und unser Zauber speziell auf euch eingestimmt ist, sind wir alle nur für euch sichtbar. Niemand ausser ihr beiden kann uns sehen oder hören.“

„Ohje, das klingt ja total verrückt!“ antwortete Pixi! „Wenn uns jemand hört, wie wir mit dir sprechen, hat der sicher noch mehr das Gefühl, dass wir verrückt sind, hihi…“

Ja unsere beiden Freunde waren schon ein bisschen Aussenseiter, das hab ich dir ja schon mal angedeutet. Aber den beiden war das ziemlich egal, sie hatten ja einander.

Wie die drei so durch den Wald gingen, bat Kanchi unsere Freundinnen einmal inne zu halten. 

Und zu lauschen. 

Er fragte, was sie alles sahen, rochen, schmeckten und hörten. Und so zählten die beiden Freunde alles auf, was sie wahr nahmen. Das Spannende daran war, dass Pixi mit ihren grossen Ohren natürlich viel mehr hören konnte. Und Tooli hatte die besseren Augen, sie sah einiges mehr. Die beiden Freunde staunten nicht schlecht.

Nach einem Weilchen erklärte Kanchi: „Seht ihr, jede von euch nimmt ein bisschen anders wahr. Und so ist das mit jedem Lebewesen auf dieser Erde. Jeder Mensch, jedes Tier, jedes Lebewesen hat seine ganz eigene Wahrnehmung. Die einen sehen und hören ganz viel, die anderen können ganz gut riechen oder schmecken. Ihr beide habt ganz fein justierte Sinne, ihr seit so geboren worden. Euer ganzes Leben lang lebt ihr schon mit dieser Wahrnehmung, deshalb ist sie für euch nichts Spezielles. Stellt euch einmal vor, dass ihr auf die Welt kommt, mit allen Wahrnehmungen die es überhaupt gibt. Da wäre alles möglich, alles total offen. Und dann, irgendwann setzt euch jemand eine farbige Brille auf. Dir Pixi eine rote, und dir Tooli eine blaue. Du siehst und nimmst alles in rot wahr Pixi und du Tooli alles in blau. Was würde passieren? Ihr wärd nicht in der Lage, die Farbe des anderen zu erkennen, weil ihr nur den Filter eurer Brille vor Augen hättet. Ihr würdet in zwei verschieden farbigen Welten leben und doch seit ihr auf dem selben Planeten, lebt zusammen am selben Ort, seit beste Freundinnen. Vielleicht wäre es euch auch gar nicht so bewusst, dass die eine alles blau und die andere alles rot sieht. Vielleicht würde aber ein bisschen mehr blau dir gut tun, liebe Pixi, und dir liebe Tooli, würde etwas mehr rot gut tun.“ 

Kanchi erklärte weiter: „Was ich sagen will ist, dass ihr beide in eurer eigenen Welt lebt, in eurer eigenen Wahrnehmung. Ihr beide seit jedoch sehr stark in derselben Schwingung miteinander, deshalb seit ihr auch so gute Freundinnen. Ich glaube, wenn man es mit der Brille vergleichen würde, würdet ihr die gleiche Farbe tragen. Die Menschen da draussen, die tragen aber vielleicht eine andere Farbe. Trotzdem leben sie in derselben Welt. Es ist diese andere Farbe, die euch manchmal ein bisschen Angst einjagt, weil ihr sie nicht kennt. Und umgekehrt. Die anderen Bewohner des Waldes finden euch ein bisschen komisch, weil ihr eine etwas andere Wahrnehmungsbrille auf habt als sie.“

Puh, die beiden Freunde lauschten ganz gespannt, mit grossen Augen dem kleinen Stern zu. Das, was er erzählte, war total spannend! Kanchi war aber noch nicht fertig mit seiner Erklärung:

„Wahrnehmung ist niemals etwas Statisches. Sie kann sich immer wieder ändern. Du kannst deine Sinne trainieren, liebe Tooli. Wenn ich dir die Augen verbinde, und du blind durch diesen Wald gehen musst, dann gehst du ganz anders hindurch, du brauchst andere Sinne, schärfst diese, fängst an, anders zu sehen.“

„Versucht für euch einmal heraus zu finden, welche Sinne ihr am meisten braucht, welcher Sinn bei euch am besten ausgeprägt ist. Und macht euch bewusst, dass ihr nur ein kleiner Teil von diesem Sinnesspektrum wahr nimmt. Wenn ihr gut sehen könnt, seit euch bewusst, dass ihr nur das Farbspektrum von sichtbarem Licht sieht, es aber noch viel mehr gibt. Wenn ihr gut hören könnt, dann macht euch bewusst, dass ihr nur Töne hört, die auf eine Schwingungsebene sind, die euer Ohr empfangen kann.“

„Alles ist Schwingung. Und Schwingung kann man nicht nur mit den Ohren, Augen, der Haut oder den restlichen Sinnesorgane wahr nehmen. Schwingung kann man mit dem Herzen sehen. Ihr habt doch hier auf der Erde so ein tolles Märchen, in dem einer mal schrieb: Man sieht nur mit dem Herzen gut… In diesen Worten ist so viel Wahres! Eure Herzen sind auch ganz viel Schwingung. Jedes Herz von jedem Lebewesen schlägt unentwegt. Um jedes dieser Herzen bildet sich ein Energiefeld, Schwingung, die ganz eigen schwingt. Keines der Herzen ist gleich. Vielleicht könnte man sagen, dass jedes Herz seine eigene Melodie hat. Treffen zwei Herzen aufeinander, treffen zwei Schwingungsebenen, zwei Energiefelder aufeinander. Sind diese beiden Felder in gleicher Schwingung verstärken sie sich, schwingen sie ganz unterschiedlich, merken sie es auch und wollen irgendwie Harmonie erzeugen. Man nennt das Resonanz.“

„Also, dann bin ich mit Pixi sehr harmonisch in Resonanz“, stimmt das? Fragte Tooli. 

„Ja so in etwa“, antwortete der Stern.

„Wenn man miteinander schwingt, dann fühlt sich das ganz wunderbar an. Schwingt man nicht gleich, kann es unangenehm werden. Jedes Gefühl hat seine eigene Schwingung. Wenn ihr in der Liebe und Freude seit, schwingt ihr ganz anders, als wenn ihr in der Trauer oder der Wut seit. Es gibt sogar Menschen, die das mit ihren Augen sehen können, in welchen Emotionen ihr Gegenüber gerade schwingt. Diese Art der Wahrnehmung ist ganz spannend. Versucht mal, euer Herz zu spüren, bewusst diese Schwingung wahr zu nehmen, und dann ändert mal eure Gefühle und nimmt wahr, wie sich die Schwingung im Körper verändert.“

Tooli und Pixi schlossen ihre Augen, atmeten tief ein und aus und konzentrierten sich auf ihren Herzbereich. Dann änderten sie ihre Emotionen. Erst waren sie in der Liebe, dann in der Trauer, dann in der Wut, dann wieder im Glück. Tooli staunte nicht schlecht, als sie verschiedene Farben wahr nahm, je nach Gefühl. Liebe war grün. Als sie Wut spürte, wurde ihr Herz rot. Bei Trauer war es dunkelviolett. Im Glück wurde es gelb. 

Pixi nahm ein bisschen anders wahr. Als sie sich mit der Liebe verbunden hatte, hatte sie das Gefühl, dass ihr Herz ganz gross und weit wurde. In der Wut hat es sich ganz klein und schwer gemacht und zurück gezogen. Trauer machte ihren Brustkorb ganz eng und der Bauch fühlte sich schwer an. Glück liess ihren Körper wieder leicht und frei werden. 

PostSkriptum

Tooli ist in meinem OnlineKurs „Entdecke deine Hochsensibilität als PowerTool“ entstanden, sie und ihre Geschichte rund um die fünf Zaubersterne ist ein fester Bestandteil von diesem umfassenden Kurs, welcher hochsensiblen Menschen dabei hilft, die eigene sensitive Seite besser kennen und lieben zu lernen. Tooli hilft dir dabei, deine Hochsensibilität kraftvoll in dein Leben zu integrieren und als wunderbare Gabe zu nutzen.Am 24.9. möchte ich den Kurs in einer kleinen Gruppe von Frauen starten, weil zusammen irgendwie die ganzen tollen Prozesse noch tiefer wirken dürfen. Dazu gibt es eine Get together Aktion, in der du ein Einzelcoaching mit mir im Wert von 150.- kostenlos zu deinem Kurspaket dazu erhälst und wöchentliche Live Calls mit mir in der FacebookGruppe zum Onlinekurs.

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