Hochsensibilität hier und Hochsensibilität da. Im Business, im MutterSein, in der Schule, bei den Kindern. Das Thema Hochsensibilität scheint langsam salonfähig zu werden und auf allen Ebenen des Alltags aufzutauchen.

Grundsätzlich ist das ja eine schöne Entwicklung.

Es zeigt mir, dass sie Präsent ist, diese HS. Und dass sich immer mehr und mehr hochsensible Menschen trauen zu zeigen. Denn zu seiner Hochsensibilität zu stehen, das gleicht manchmal schon fast einem Outing.

Verständlich, dass es einem da nicht wirklich leicht fällt, öffentlich kund zu tun, dass man zu der Sorte Mensch gehört, der vieles einfach sehr nahe geht, die sich vermeintlich schlecht abgrenzen können und einfach ein bisschen empfindlich sind.

Sogar mir fiel es schwer, der Welt da draussen zu sagen, dass ich eine HSP bin.

Damals fragte ich mich, weshalb ich einen so grossen Widerstand darin verspürte, der Welt zu sagen, dass ich ein Feinfühler bin. Es war ja schon immer offensichtlich, ich würde ja nur den Verdacht bestätigen. 

Es lag daran, wie die Gesellschaft Hochsensibilität wertet. Was ist das erste, was jemand tut, wenn er sich über ein Thema schlau machen will?

Klar, er googelt.

Was ploppt als erstes auf?

Klar Wikipedia. Die offizielle Wiki Definition von Hochsensibilität möchte ich dir hier zeigen, wahrscheinlich hast du sie auch mal gelesen:

Hochsensibilität (deutsche Terminologie uneinheitlich; auch: Hochsensitivität, zuweilen auch: Hypersensibilität oder Überempfindlichkeit) bezeichnet ein psychologisches und neurophysiologisches Phänomen.

Betroffene nehmen Sinnesreize viel eingehender wahr, verarbeiten diese tiefer und reagieren auch dementsprechend stärker darauf als der Bevölkerungsdurchschnitt. Bisher gibt es jedoch keine eindeutige und allgemein anerkannte neurowissenschaftliche Definition des Phänomens Hochsensibilität. Neurowissenschaftler führen diesen Umstand darauf zurück, dass die Forschung dazu (High-Sensitivity-Forschung) noch ganz am Anfang steht.

Wie fühlst du dich dabei, wenn du diesen Text liest?

Macht sich in dir ein Gefühl der Freude und Euphorie breit, weil du merkst, dass du von einem psychlogischen und neurophysiologischem Phänomen betroffen bist, durch das du nicht mehr zum Bevölkerungsdurchschnitt gehörst und es noch keine anderkannte Definition für dein Betroffensein gibt?

Hier liegt doch schon einmal der Hund begraben. Wer will da sich noch eingestehen, hochsensibel zu sein?

Für mich ist Hypersensibilität weder ein Phänomen, noch etwas, das einen betroffen macht, noch etwas, dass nur 15 – 20% der Bevölkerung angeht. 

Hochsensibilität findet in jedem Menschen statt. Jeder Mensch kann hochsensibel werden. Grundsätzlich hat das ganz viel mit Schwingung und dem eigenen Energiefeld zu tun. Wenn ich mit Menschen meditiere, ihnen zeige, wie ihre Wahrnehmung funktioniert und wie sie diese verfeinern können, fangen sie automatisch damit an, feiner zu schwingen. Sie nehmen mehr wahr, werden achtsamer, bewusster.

Das Bewusstsein wächst.

Ganz einfach kann man sagen: je bewusster ein Mensch ist, desto höher fängt er an zu schwingen. Je höher ein Mensch schwingt, desto empfänglicher ist er für all die Reize, die das Leben da draussen für uns bereit hält.

Nun gibt es Menschen, die schon mit einer etwas höheren Schwingung in dieses Leben einsteigen, wie ich zum Beispiel. Ich war das typische, hochsensible Kind. Das Kind, welches eine blühende Phantasie hatte, deren Freunde unsichtbar waren und das sich immer wieder unter dem Pulli von Mama verkriechen musste. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war meine Eigenartigkeit für mich total normal (den Begriff HS gab es in meiner Kindheit noch nicht). Ich war im Reinen mit mir und der Welt, trotz dieser Sensibilität.

Bewusstsein erklär ich sehr gerne mit dem Flaschenbeispiel. Stell dir mal vor: jeder Mensch kommt mit einer bestimmten Menge an Bewusstsein auf die Welt, wie die Flaschen hier auf dem Bild. Die einen haben etwas mehr davon, die anderen etwas weniger. Ob wir bewusst sind, hängt nicht nur davon ab, wie viel Bewusstsein wir in uns tragen, sondern ob wir uns in den bewussten Anteilen oder eher den unbewussten bewegen. Da draussen gibt es ganz viele Menschen mit viel Bewusssein, nur bewegen sie sich hauptsächlich nur in den unbewussten. Das bringt dann auch nix. Falls dir also erst seit kurzem bewusst geworden ist, dass du hochsensibel bist, dann warst du das schon immer, nur war es dir nicht bewusst, du hast es nicht erkannt. Wenn wir erkennen, holen wir die Dinge ins Bewusstsein, ins Jetzt, in die Präsenz. Je bewusster wir sind, je mehr wir verstehen, weshalb wir was wieso tun, desto bewusster werden wir. Je mehr wir uns positiv und in Liebe ausrichten, desto höher wird unser Bewusstsein, desto mehr können wir unbewusste Anteile von uns integrieren, heilen und transformieren. So wird immer mehr bewusst. So wächst unser Bewusstsein. So schwingen wir höher. So passiert Bewusstseinserweiterung. Zu erkennen, dass man #hochsensibel ist, ist der erste Schritt zu mehr bewusstem sein, wenn du damit anfängst, dich im Guten damit auseinander zu setzen, die wunderbare Gabe darin erkennst, sie trainierst und verfeinerst. Ganze genau erkläre ich dir das in diesem Video.

Doch irgendwann, in einer traumatischen Schlüsselsituation, habe ich mich gegen meine Hochsensibilität entschieden. Das war ganz unbewusst. Es gab ein paar Faktoren, die dazu geführt haben. Druck von aussen, schwierige Sitationen, neue Verhältnisse. Ich fing damit an, mich anzupassen, wollte allen Bedürfnissen im Aussen gerecht werden und verleugnete mich. Schritt für Schritt. Das war kein Prozess der von heute auf morgen statt fand, nein, der war schleichend. Ich fühlte mich aber von Tag zu Tag immer schlechter, unglücklicher und unausgeglichener. Es schien, dass ich auf alles nur noch empfindlich reagierte, was ich nicht wollte. Es schien, als könne ich in dieser Welt einfach ganz schlecht mithalten, egal, wie sehr ich mich bemühte.

Erkenntnis ist die Kraft, mit der du dich befreist. (Thomas D, Krieger)

Wieder zurück zu mir zu finden, zu erkennen, dass ich einfach ein kreativer, fein schwingender, sensibler Mensch bin und das absolut ok für mich und die Welt da draussen ist, das war auch ein Prozess, der nicht von heute auf morgen statt fand, sondern seine Zeit brauchte.

Aber etwas Grundlegendes passierte:

Ich hörte damit auf, mich von meiner Hochsensibilität betroffen zu machen. Ich fing an, sie zu erkennen und in mein Leben zu integrieren.

Und ich stellte mir einige Fragen, die ich auch dir gerne mit auf den Weg geben möchte:

1. Wieso sollte ich wie der Bevölkerungsdurchschnitt sein, wenn dieses durchschnittlich sein, mein wahres Sein beschnitt?

2. Wieso sollte ich nicht auch als hoch schwingender, feiner und sensibler Mensch dazu fähig sein, in dieser Welt ein glückliches, kraftvolles und entspanntes Leben zu führen?

3. Was ist der Grund für meine Hochsensibilität? Weshalb hat mich Gott, das Universum, die  Quelle (such aus was du willst) damit beschenkt?

4. Was muss sich in mir ändern, damit ich mich selbst so akzeptieren und bedingungslos lieben kann, wie ich bin?

5. Wie kann ich mich SelbstBewusstSein?

6. Wie kann ich meine hochsensiblen Kinder so in die Welt begleiten, dass sie sich nicht betroffen, sondern mit einer wundervollen Gabe beschenkt fühlen?

7. Wie kann ich meine Wahrnehmung verstehen, kanalisieren, managen und zu meinem Vorteil nutzen?

Ich stellte mir diese Fragen und konnte eine nach der anderen beantworten. Ich fing damit an, meine Wahrnehmung zu verstehen, trainierte sie, erfuhr, was es hiess, ganz bewusst in die Ausdehnung zu gehen, zum Beobachter von Emotionen zu werden um nicht mehr von ihnen weg getragen zu werden. Ich lernte ganz viel von meinem inneren, verletzten Kind, welches sich irgendwann verleugnete und liess es heilen.

Das war ein langer Weg. Ein Weg, der auch heute noch nicht zu Ende ist. Viele Prozesse bin ich durchlaufen, werde ich noch durchlaufen.

Heute freue ich mich auf jeden einzelnen dieser Prozesse, weil ich weiss, dass er mich wieder ein Stückchen näher zu mir, zu meiner Essenz bringt.

Heute weiss ich, dass diese vielen Prozesse erst statt finden durften, weil ich mich irgendwann mal geoutet habe. Als Hochsensible. Erst bei mir, ein bisschen später dann auch in der Welt da draussen. Also stell ich dir die letzte und für mich gleich wichtigste Frage:

Bist du bereit für dein Outing?

Heute bin ich so weit, dass ich meine Geschichte mit dir teilen mag, dich dazu einladen mag, ein Stücken mit mir zu gehen, dich dazu einladen mag, dich selber als wunderbaren, fein schwingenden, kraftvollen Menschen zu erkennen und zu bedingungslos zu akzeptieren.  Denn dafür bin ich  da. Das ist der Grund, weshalb meine Geschichte genau diese ist. Das ist der Grund, weshalb es HerzBauchWerk gibt.

Wenn auch du dich mit der Kraft der Erkenntnis verbinden magst und dich neu kennen lernen möchtest, du das aber nicht alleine tun willst, bin ich gerne für dich da! In meinen Einzelcoachings, OnlineKursen und Seminaren helfe ich hochsensiblen Menschen ihre Sensibilität zu erkennen und kraftvoll zu leben,

HerzBauchWerk Newsletter

Ja, ich möchte mir das Ebook l(i)ebe deine Hochsensibilität kostenlos sichern und mich von HerzBauchWerk per Mail inspirieren lassen.

Ich trage mich gerne in die Newsletterliste ein.

Du hast dich erfolgreich angemeldet! Bestätige bitte noch den Link, den ich dir per Email zusenden werde.