Während unsere Freunde ihre Energiefelder und die eigenen Emotionen beobachteten und achtsam immer wieder veränderten, passierte etwas, dass sie am Anfang gar nicht bemerkten: eine ziemlich düstere Gestalt hat sich ihnen angeschlichen und sie sicher hinter einem Baum beobachtet…

Tooli und Pixi hatten unglaublich viel Spass mit Kanchi. Das eigene Energiefeld und die dazu gehörenden Emotionen ganz bewusst wahr zu nehmen war etwas, dass ihnen ganz viele Aha Erlebnisse bescherte, und plötzlich fühlte sich die Angst oder die Trauer nicht mehr so schlimm an. Tooli und Pixi stellten sich manchmal sogar vor, wie sie ihren Ängsten und der Trauer einen Namen gaben oder ein Gesicht. Sie stellten sich vor, wie sie ihre Ängste in den Arm nahmen, sie streichelten, horchten, was sie ihnen zu sagen hatten.

Hui war das spannend!

Kanchi leitete die beiden Freunde an, sich einmal ganz bewusst mit der Energie vom Wald zu verbinden. So standen sie da, fest verwurzelt auf dem Boden und haben sich vor gestellt, selbst ein Baum zu sein, der hier im Wald lebte. 

Die beiden Freunde haben den Wald noch nie auf diese Art und Weise wahr genommen. Er war noch viel lebendiger als zuvor. Sie fühlten sich eins mit ihm, sie waren Baum, sie waren Wald, sie fühlten sich richtig gut mit dem Boden verwurzelt und geerdet. Sie spürten in ihren eigenen Körper, wie der Wald als ganzes ein Lebewesen ist, ein System mit einer Energie und gleichzeitig fühlte es sich so an, als spürten sie jedes einzelne Lebewesen, das in diesem Wald lebte. Sie konnten sich mit dem Wald als Ganzes und mit jedem einzelnen Käferchen gleichzeitig verbinden. Es fühlte sich schon fast so an, als hätten sie einen Dimmer, einen Regler, der ihren Filter mal grösser und mal kleiner werden lässt, der ihren Fokus regulieren würde. Je mehr sie sich mit dem Wald verbanden, desto geerdeter, harmonischer und freier fühlten sie sich.

Doch die Harmonie währte nicht lange, denn plötzlich tauchte hinter einem Baum ein kleiner EnergieVampir auf. Tooli erschrak und hatte grosse Angst vor dem unbekannten Wesen, welches sie noch nie gesehen hat. Pixi konnte ganz genau sehen, wie sich schlagartig das Energiefeld von Tooli zusammen zog und sie sich ganz klein machte. Sie wunderte sich, wie schnell das gehen kann und beobachtete. Pixi konzentrierte sich ganz bewusst auf ihr Energiefeld, liess es in der Ausdehnung und beobachtete aus sicherer Distanz, was dieses dunkle Wesen mit Tooli machte. 

Tooli war es gar nicht mehr wohl. Vor ihr stand dieses kleine Monster und gleichzeitig wurde es in ihrem Herzen ganz kalt und eng, und ihr Hals fühlte sich an, als würde jemand eine Schlinge darum legen. 

Das Wesen kam immer näher und sagte: „Hallo zusammen, ich bin Willi, der EnergieVampir. Heute hatte ich noch kein Frühstück, deshalb musst jetzt du hin halten, hahahaaaa!“

Tooli wurde es ganz anders, am liebsten hätte sie sich hinter einem Baum versteckt. Pixi fühlte ganz kurs eine Angst aufkommen, machte aber genau das, was sie vor einigen Augenblicken gelernt hat: Sie nahm die Angst an, in den Arm und blieb in ihrer Energie. Sie beobachtete. Etwas spannendes passierte: Die Angst ging weg. Pixi war einfach Beobachterin der Situation. Und so stand sie da, ganz verwurzelt und nahm wahr. Was sie wahr nahm war ein EnergieVampir, dessen Energiefeld ziemlich gross und weit und schwarz war und sich langsam über Tooli legte, die ihr Energiefeld völlig zusammen gezogen hat. „Tooli muss sich jetzt wahrscheinlich ziemlich beengt und ängstlich fühlen.“ dachte Pixi. 

Und damit hatte sie absolut recht. Sie sah, wie sich die EnergieWolke vom Vampir auch in ihre Richtung bewegte, doch sie blieb ein paar Meter vor ihr einfach stehen. „Aha, die Energie vom Vampir kann nicht zu mir kommen, weil ich voll und ganz in meinem Energiefeld bin, ich lasse sie sich nicht mit meiner Energie vermischen.“ erkannte Pixi. 

Wow war das spannend!

Tooli hatte Angst, grosse Angst. Ihr Unwohlsein wurde immer grösser und sie wollte am liebsten davon laufen, doch Kanchi hinderte sie daran. 

Er sagte: „Das, was du hier spürst liebe Tooli ist nicht das, was real ist. Tooli du hast das Gefühl, dass ich keine Zauberkraft mehr habe, stimmts? Du hast das Gefühl, dass dieser kleine Kerl jetzt kommt und dir deine Energie aussaugen wird, stimmts?“ 

„Ja klar“, meinte Tooli mit zittriger Stimme. „Schliesslich sagt er, dass er ein EnergieVampir ist und meine Energie klauen wird! Und du, du kleiner Stern, du kannst mir auch nicht helfen!“

„Moment!“ sagte der kleine Stern. „Ganz ruhig. Jetzt atmest du ganz tief ein und aus und konzentrierst dich auf dein Herz, deine Energie. Lass von dort, ganz tief in dir drin wieder deine eigene Energie aufleben. Stell dir eine kleine Lichtkugel vor, die sich in dir ausbreitet, über deine Körpergrenzen hinweg und ein Schutzschild um dich legt.“

Tooli fand die Idee ziemlich doof, denn eigentlich wollte sie wirklich einfach davon rennen. Weit weit weg von diesem Monster, von dieser dunklen, schwarzen, unangenehmen Energie die ihren Körper so sehr vereinnahmte. 

Aber irgend etwas in ihr sagte, dass sie dem, was Kanchi sagte vertrauen soll. Also machte sie einfach. Sie schloss die Augen, verband sich wieder mit dem Wald und diesem wunderbaren, harmonischen Gefühl und konzentrierten sich auf ihr Herz, ihr Energiefeld, sie liess es immer weiter und weiter werden. 

Und so wurde ihr Energiefeld mit jedem Atemzug grösser und grösser. 

Pixi konnte das wunderbar gut beobachten. Sie sah zuerst die kleine Lichtkugel in Toolis Herzbereich ganz ganz schwach leuchten, und dann fing sie langsam an, sich um die eigene Achse zu drehen und mit jedem bewussten, tiefen Atemzug den Tooli machte breitete die Lichtkugel ihr Licht immer weiter und weiter aus, wurde sie immer grösser. Erst erfüllte das Licht Toolis ganzen Körper. Pixi merkte, wie all die Angst und die beengenden Gefühle aus Tooli hinaus flossen. Dann, mit einem nächsten, bewussten Atemzug dehnte Tooli ihr Licht über ihre Körpergrenze hinweg aus, ihr Energiefeld wurde weit, leuchtete und verdrängte ganz langsam aber auch ganz bestimmt die dunkle Energiewolke von Willi dem Vampir.

Auch Kanchi begann wieder voller Freude zu leuchten, seine Zauberkraft schien wieder zurück zu kommen. Die Enge in Toolis Hals und das kalte Gefühl in ihrem Herzen wichen einem Gefühl von Vertrauen.

Und der EnergieVampir? Der wurde immer kleiner und kleiner. Er staunte nicht schlecht über Toolis Grösse und ihre starke Energie. Die Energiekugel um sie herum fing an zu leuchten und zu funkeln. Das alles war dem EnergieVampir dann doch zu viel.

„Wenn ich jetzt dort Energie saugen gehe, dann platze ich vor EnergieÜberdosis. Ich lass das lieber sein und such mir jemand anderen, den ich aussaugen kann.“ dachte er zu sich.

So kam es, dass so schnell wie der Vampir gekommen ist, er sich wieder in den dunklen Wald zurück zog.

Tooli, Pixi und der Stern mussten lachen. „Hei Kanchi, das hätt ich ja nie gedacht, dass das so einfach ist, mit diesen Vampiren!“ 

„Siehst du Tooli, dein Gegenüber ist immer das, was du aus ihm machst! Entweder ein böser Feind, der dich auszusaugen droht, oder ein kleiner EnergieVampir, der schnell fest stellt, dass es bei dir nichts zu holen gibt.“

Alle lachten und freuten sich weiter.

PostSkriptum

Tooli ist in meinem OnlineKurs „Entdecke deine Hochsensibilität als PowerTool“ entstanden, sie und ihre Geschichte rund um die fünf Zaubersterne ist ein fester Bestandteil von diesem umfassenden Kurs, welcher hochsensiblen Menschen dabei hilft, die eigene sensitive Seite besser kennen und lieben zu lernen. Tooli hilft dir dabei, deine Hochsensibilität kraftvoll in dein Leben zu integrieren und als wunderbare Gabe zu nutzen.Am 24.9. möchte ich den Kurs in einer kleinen Gruppe von Frauen starten, weil zusammen irgendwie die ganzen tollen Prozesse noch tiefer wirken dürfen. Dazu gibt es eine Get together Aktion, in der du ein Einzelcoaching mit mir im Wert von 150.- kostenlos zu deinem Kurspaket dazu erhälst und wöchentliche Live Calls mit mir in der FacebookGruppe zum Onlinekurs.

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