Unsere Tooli entdeckte Chokkan erst nach einem kleinen Weilchen, zu sehr war sie in ihrer Energie, zu sehr war sie mit ihrer Melodie verbunden, um ihn wahr zu nehmen. Doch irgendwann sah sie diesen kleinen, kraftvoll glitzernden Stern vor sich schweben und hüpfte vor Freude.

„Du bist da, endlich bist du da!“

„Ich war die ganze Zeit da, du konntest mich nur nicht sehen, ich blieb für dein Auge, für deinen Verstand verborgen. Aber da, hier bei dir war ich schon immer.“ antwortete der Stern.

Chokkan und Kanchi schwebten ganz nah beieinander. Das war so spannend zu beobachten, denn die Sterne leuchteten zusammen noch viel mehr. Sie schienen sich magisch anzuziehen und zusammen noch kraftvoller zu sein. 

Chokkan erklärte Tooli: „Ich und alle anderen Sterne sind nur für dich und Pixi sichtbar. Für alle anderen bleiben wir unsichtbar. Wir sind nur für die Menschen Elfen oder Tiere sichtbar, für die wir bestimmt sind, das habt ihr sicher schon bemerkt, oder?“

Tooli und Pixi nickten.

Chokkan fuhr fort: „Ich bin der Stern der Intuition. Genau so, wie ich immer da war, du mich aber nicht sehen konntest, verhält es sich nämlich auch mit deinem Bauchgefühl. Es ist immer da. du trägst es immer in dir, wie ein geheimer, grosser Schatz. Die Frage ist nur, ob du dich bewusst damit verbinden und ihm vertrauen kannst und willst.“

„Gibst du deinem Bauchgefühl eine Stimme, liebe Tooli?“ fragte Chokkan ganz leise.

Tooli überlegte und wurde etwas verlegen: „Ich glaube, ich schenke dem Gefühl ein bisschen zu wenig meine Beachtung. Heute, als ich so singen durfte, hab ich es zum allerersten Mal so richtig kraftvoll gespürt. Oft ist für mich dieses Bauchgefühl fast schon ein bisschen unangenehm. Dann nämlich, wenn ich etwas tun sollte, dass ich eigentlich nicht will, dann wird es ganz ganz schwer im Bauch.“

„Und was machst du dann, wenn es schwer wird, liebe Tooli?“ Fragte Chokkan.

„Meistens mach ich einfach weiter. Mein Verstand sagt mir dann, dass ich da jetzt halt einfach durch muss, und es so sicher am besten ist. Oft sagen ja auch die Anderen mir, was gut und richtig für mich ist.“

„Und was passiert, wenn du dein Bauchgefühl ausklammerst und dagegen handelst?“

„Hm“ Tooli überlegte und antwortete dann: „Meistens, ganz am Anfang bin ich sehr zufrieden mit meinem Entscheid, weil ich ihn ja sehr gut erklären kann. Wenn ich aber merke, dass er falsch war, dass mein Bauchgefühl mir das theoretisch gesagt hat und ich in einer Sackgasse bin, dann passiert meistens etwas ganz komisches: Mein Körper mag dann nicht mehr. Ich werde dann krank. Ich bekomme oft Kopfweh und mir ist alles zu viel. Ich kann dann niemanden mehr sehen ausser Pixi, die mich dann ganz lieb wieder gesund pflegt.“„Aha. Siehst du, deine Intuition, dein Bauchgefühl ist dann immer sehr unangenehm. Die Erfahrung heute, mit deinem Gesang hat dir aber gezeigt, dass deine Intuition dir auch ganz ganz viele wunderschöne Momente bescheren kann, wenn du darauf vertrauen kannst. Das Vertrauen braucht halt einfach ein bisschen Mut. Du musst verstehen lernen, wie dein Verstand und deine Gedanken funktionieren. Dazu werden wir nachher Kokoro, der dritte Stern zu Hilfe ziehen.“

„Kanchi, Kokoro und ich, wir sind nämlich ein Dreiergespann. Irgendwie gehören wir ganz nah zusammen. Sind wir mit unseren Energien im Gleichgewicht, dann können wir ganz ganz viel bewirken. Zwischen uns kann es aber auch sehr schnell zum Streit kommen, dann nämlich, wenn einer von uns heller leuchten möchte als der Andere. Dann kommt alles durcheinander, wir werden laut und man kann sich schlecht um uns konzentrieren. Man kann uns auch vergleichen mit dem Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele. Kanchi, die Wahrnehmung ist etwas, das du über deinen Körper erst empfangen kannst. 

Ich, deine Intuition bin etwas, das auf deiner Seelenebene geschieht. Ich bin schlecht fassbar, aber doch immer irgendwie da. Und deine Gedanken, Kokoro sind etwas, das in deinem Geist, deinem Verstand entsteht und sehr stark deine Realität beeinflussen kann.“

Tooli und Pixi schauten einander mit grossen Augen an, bis Pixi meinte: „Eiiiii, jetzt wird mir aber gerade so Einiges sehr bewusst! Danke vielmals lieber Chokkan!“

Unsere beiden Freunde haben von da an sich vor genommen, dem kleinen IntuitionsStern mehr Beachtung zu verleihen. Sie wussten nämlich, dass er in diesem Dreiergespann sicher der war, der am meisten zu kurz gekomen ist. So kurz, dass sie ihn am Anfang nicht einmal wahr nehmen und sehen konnten. 

So genossen unsere Freunde den Tag mit den beiden Sternen und sie trainierten mit ihnen ihre Wahrnehmung und ihr Bauchgefühl.

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Post Scriptum

Tooli ist in meinem OnlineKurs „Entdecke deine Hochsensibilität als PowerTool“ entstanden, sie und ihre Geschichte rund um die fünf Zaubersterne ist ein fester Bestandteil von diesem umfassenden Kurs, welcher hochsensiblen Menschen dabei hilft, die eigene sensitive Seite besser kennen und lieben zu lernen. Tooli hilft dir dabei, deine Hochsensibilität kraftvoll in dein Leben zu integrieren und als wunderbare Gabe zu nutzen.

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