Schon ein paar Wochen sind vergangen, seit die mysteriöse Kiste mit den fünf Sternen bei unseren Freunden Tooli und Pixi gelandet ist. Drei Sterne haben sich schon vorgestellt und bereichern das Leben der beiden. Der Alltag hat sich sehr gut eingespielt. Ja, langsam wird es schon ein bisschen langweilig. 

Tooli und Pixi haben sich mit ihren drei Sternen sehr gut eingelebt. Kanchi, Chokkan und Kokoro sind wirklich zu einer Einheit zusammen gewachsen. So, wie die Sterne miteinander gut auskamen, so merkten auch Tooli und Pixi haben sich auch ihre Wahrnehmung, ihre Intuition und ihre Gedanken zu einer Einheit verbinden können.

Das alles hat ihr Leben unglaublich fest erleichtert, ganz viel Harmonie und Ruhe in ihren Alltag gebracht. Die beiden haben gelernt, ihre Gedanken machtvoll zu nutzen, um sich neu auszurichten und mutig vorwärts zu gehen. Sie trainierten täglich ihre Wahrnehmung und integrierten sie, und mit ihrem Bauchgefühl waren sie auch stets verbunden. Viele Muster wurden ihnen bewusst und sie waren sehr dankbar darüber, was sie gelernt hatten.

Aber irgendwie, ja irgendwie machte sich eine Langeweile breit. Tooli und Pixi hatten einen Durchhänger. Eines Tages haben sich die drei Sterne für einen kleinen Spazierflug verabschiedet. Unsere beiden Freunde hatten keine Lust mit zu gehen, also blieben sie alleine zu Hause. Gelangweilt fragte Tooli Pixi: „Und, was machen wir jetzt? Jetzt wo wir ein bisschen Ruhe haben von den Sternen?“

„Aaaaaach, ich hab keine Ahnung….“ antwortete Pixi gelangweilt.

„Schon komisch, nicht? Da kommt eine Zauberkiste zu uns, mit fünf Zaubersternen, die uns soooooo unglaublich viel zeigen, unser Leben verändern, und wir sitzen hier gelangweilt herum, weil wir nach drei Sternen schon genug haben? Voll schreg, nicht?“ fragte Tooli Pixi.

„Ja, irgendwie ist das tatsächlich komisch. Wo ist denn nur unsere Begeisterung geblieben? Die ist doch sonst auch immer so gross! Weisst du noch, als wir zusammen Englisch lernen wollten? Stundenlang haben wir Vokabeln gebüffelt, weil wir unbedingt so schnell wie möglich miteinander englisch sprechen wollten.“

„Ja, bis es uns verleidet ist.“ antwortete Tooli.

„Oder als wir zusammen in den Schwimmkurs gegangen sind, weil ich unbedingt das Kraulen mit dir lernen wollte? Heiii den ganzen Sommer sind wir jeden Abend an den See schwimmen gegangen.“

„Ja, bis der Winter kam, es kalt wurde und den Sommer darauf waren wir nie baden, weil es uns so verleidet ist.“ meinte Tooli.

Oder weisst du noch, als wir den Gartenkurs bei der weisen Eule besucht haben? Wir wollten doch….“

Tooli unterbrach Pixi: „Merkst du nicht? Es läuft immer gleich ab! Wir fangen an, uns für ein Thema zu interessieren, hauen voll rein, wollen es am liebsten von Anfang an schon voll im Griff haben und irgendwann fängt es an uns zu nerven, ruckzuck scheint die ganze Begeisterung verflogen zu sein. Krass.“

Pixi ging ein Lichtlein auf: „Woooow, ja, stimmt! Das ist ja unglaublich! Wir haben immer das gleiche Muster! Versuchen Hobbys aus, möchten etwas lernen, merken, dass wir nicht so gut sind wie die anderen, die das schon über Jahre machen und hören auf damit. Oder wir haben einfach nicht genug Geduld und Durchhaltewillen, um etwas wirklich in unserem Leben zu integrieren, wenn es mal ein bisschen harzig läuft, wie mit den Sternen.“

„Ja das stimmt. Ich hab einfach immer wieder schaurig Angst davor, etwas falsch zu machen. Oder zu wenig gut zu sein. Dann will ich alles perfekt können und irgendwie macht es dann keinen Spass mehr, weil es ein Müssen wird, oder ich merke, dass ich es nie so hin bekomme wie die Anderen und hör auf damit. Weisst du noch, der Malkurs? Alle anderen haben so wunderschöne Bilder gemalt und meine haben mir nie richtig gefallen, obwohl alle sagten, dass sie toll sind. Sie sind nie so raus gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte, da hab ich einfach damit aufgehört. Die Anderen haben sicher nur aus Mitleid gesagt, dass sie meine Bilder schön finden.“ gestand Tooli Pixi.

„Sicher nicht! Ich fand deine Bilder die schönsten und hab nie verstanden, weshalb du aufgehört hast zu malen Tooli! Vielleicht solltest du einfach wieder damit anfangen und es nur für dich machen. Denn malen bereitet dir doch so ein schönes Gefühl sagst du immer, oder?!?“

„Ja das stimmt. Beim Malen kann ich mich selber sein, mich vergessen. Dann spür ich mich und meine Mitte.“

„Siehst du, und ich habe das, wenn ich eine Geschichte schreibe. Ich sollte das auch wieder einmal machen. Damit hab ich nämlich auch aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, ich müsse jetzt ein Buch schreiben. Ich bin damit nie fertig geworden, weil es mir einfach zu viel wurde. Ich hatte einen unglaublichen Durchhänger.“ meinte Pixi.

„Meinst du die Geschichte mit der kleinen Hexe, die merkt, dass sie ganz viele tolle Dinge zaubern kann?“ fragte Tooli.

„Ja genau die.“ antwortete Pixi.

„Puh, die fand ich echt toll! Schade, dass du dort nicht weiter geschrieben hast.“

Eine leise, ruhige Stimme aus dem Wohnzimmer antwortete: „Ja, das ist wirklich schade, dass ihr Beiden eure Begeisterung jeweils wieder so schnell verliert. Vielleicht solltet ihr lernen, euch selber nicht immer einen so grossen Druck zu machen?!“

Unsere Freunde sahen sich verdattert an und gingen langsam der Stimme entgegen.

Im Wohnzimmer schwebte ein wunderschöner, pinkfarbener Stern.

„Hallo meine lieben Freunde, ich bin Netsui, der BegeisterungsStern. Ich bin hier, um euch ein paar Dinge über eure Begeisterung zu erzählen und zu lehren.“

Post Scriptum

Tooli ist in meinem OnlineKurs „Entdecke deine Hochsensibilität als PowerTool“ entstanden, sie und ihre Geschichte rund um die fünf Zaubersterne ist ein fester Bestandteil von diesem umfassenden Kurs, welcher hochsensiblen Menschen dabei hilft, die eigene sensitive Seite besser kennen und lieben zu lernen. Tooli hilft dir dabei, deine Hochsensibilität kraftvoll in dein Leben zu integrieren und als wunderbare Gabe zu nutzen.

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