Schon ein Weilchen gastierte nun auch Yoniku bei unseren beiden Freundinnen. Und ich muss dir wohl nicht sagen, dass es ziemlich Turbulent in der alten Eiche zu und her ging mit allen fünf Sternen. Tooli und Pixi durften ganz viel lernen, von jedem einzelnen Stern. Das alles war auch sehr spannend, doch am spannendsten fanden sie die Arbeit mit Yoniku.

Denn sie hatte immer wieder neue Ideen parat. Sie half den Beiden, zu erkennen, wer sie sind und wer sie nicht sind. So machten sie viele Übungen. Zum Beispiel sahen sie sich lange im Spiegel an, schauten ganz genau hin, fanden heraus, was sie brauchten, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. So merkten die zwei Freundinnen, dass sie wohl beste Freundinnen und doch jede von ihnen so einzigartig, speziell und wunderbar waren. 

Die beiden erkannten die Bedürfnisse und Einzigartigkeit der anderen und konnten erkennen, dass jede von ihnen ihren Raum brauchte, um genau das alles zu leben. Jede von ihnen hatte das Recht darauf, sich selber zu sein. Und doch erkannten sie sich gegenseitig wieder in der Anderen, wenn sie sich tief in die Augen schauten. Es war eine ganz ganz spannende Sache.

Eines Tages nahm Yoniku die beiden Freundinnen an der Hand und machte mit ihnen einen Spaziergang in den Wald. Sie stampften ganz lange durch den Wald, gingen immer tiefer und tiefer in ihn hinein. Sie gingen so weit, dass sie Orte im Wald erreichten, die Tooli und Pixi noch nie gesehen haben. Es waren wunderschöne Orte. Die beiden kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Luft duftete extrem gut nach Moos und Pflanzen und alles war wunderbar grün.

Ab und zu sahen sie einen Schmetterling oder Vogel vorbei fliegen, sogar einem Reh sind sie begegnet. Plötzlich standen sie alle auf einer wunderschönen, mit Moos bedeckten Lichtung. Yoniku leitete die Beiden dazu an, sich auf den Boden zu setzten und ihn zu spüren. Diesen Boden, die Erde. Und so verbanden sich die beiden Freundinnen mit Mutter Erde, indem sie tief in sich hinein atmeten, den Wald spürten, den Vogelstimmen zu hörten.  

Immer tiefer und tiefer sanken unsere Freundinnen in die Meditation. Immer mehr verbanden sie sich mit dem Wald. Bis sie spürten, dass sie ein Teil von dem Ganzen waren. Sie fühlten sich mit jedem Baum, jedem Tier, jedem Moos auf eine ganz wundersame Art und Weise verbunden. Sie waren eins. 

Es war ein wundervolles, kraftvolles Gefühl. Ein Gefühl, das nie mehr zu Ende sein sollte. Voll und ganz tauchten sie in diese Verbundenheit ein, wurden weit, spürten sie keine Grenzen mehr. 

Nach einer Weile zeigte sich den Beiden eine wunderschöne, grosse Lichtgestalt. Sie staunten. Ihre Herzen klopften, wurden weit. Sie spürten eine riesige Welle von Liebe durch sie hindurch strömen. Sie hatten keine Ahnung, wer dieses Wesen genau war. Es war auch nicht wichtig. Sie wussten einfach, dass dieses Wesen ihnen ganz viel zu zeigen hätte.

Und so folgten sie ihm. Oder sollte ich besser sagen, ihr? Denn bei genauerem Betrachten erkannten Tooli und Pixi, dass dieses Wesen eine wunderschöne Göttin war. Mit einem Schlag wussten sie, dass sie Mutter Erde begegneten. Sie zeigte ihnen den Wald, die Welt. Dabei spürten die Maus und die Elfe, wie kraftvoll und weit sich diese weibliche Energie anfühlte.

Alles schien in Liebe getaucht. Alles schien so friedlich, so richtig, so weit. Auch sie selber fühlten sich auf einen Schlag ganz anders an. So gross. So weiblich. Sie spürten, wie ungebremste, weibliche, erdende Kraft durch sie hindurch floss.

Und so genossen sie einfach diesen Zustand und gingen auf Entdeckungsreise mit diesem wunderbaren Wesen, dass ihnen die Welt durch die Augen von Mutter Erde zeigte.

 

Post Scriptum

Tooli ist in meinem OnlineKurs „Entdecke deine Hochsensibilität als PowerTool“ entstanden, sie und ihre Geschichte rund um die fünf Zaubersterne ist ein fester Bestandteil von diesem umfassenden Kurs, welcher hochsensiblen Menschen dabei hilft, die eigene sensitive Seite besser kennen und lieben zu lernen. Tooli hilft dir dabei, deine Hochsensibilität kraftvoll in dein Leben zu integrieren und als wunderbare Gabe zu nutzen.

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