Ich gebe es zu, ich bin kein Weihnachtsmensch… Das liegt daran, dass ich in meinem alten Beruf immer unglaublich viel zu tun hatte bis zum Heiligen Abend. Ich arbeitete damals als Zahntechnikerin mitten in der Stadt. Der November und der Dezember waren immer die umsatzstärksten Monate. Es schien jedes Jahr so, als bräuchten alle Patienten ihre neuen Zähne unbedingt noch zum Weihnachtsfest. In dieser Zeit in der Stadt zu arbeiten, macht keinen Spass. Grosse Menschenmassen drängen sich durch die Gassen, hetzen von Geschäft zu Geschäft. 

Mein Stresspegel war zu dieser Zeit grundsätzlich erhöht, die Arbeitstage lange und meine Lust, mich selber auch noch in einen Shopping-Marathon zu stürzen, gleich null. Irgendwann kam ich gar nicht mehr in Weihnachtsstimmung. Ich war einfach nur froh, wenn der ganze Wahnsinn am 24. Dezember ein ende hatte und ich mir ein paar Tage Ruhe gönnen konnte. 

Die freien Tage vergingen auf der einen Seite ganz rasant und fühlten sich im Nachhinein doch irgendwie so langgezogen wie Kaugummi an, weil ich ihnen keine grosse Bedeutung schenken konnte. In Wahrheit sehnte sich mein Körper, mein Geist und meine Seele einfach nach ein paar entspannenden Tagen, in denen ich nichts tun und mein System runter fahren könnte.

Es schien mir, als würde man feiern, damit man gefeiert hat, sich sinnlos die Bäuche voll schlägt, weil man das an Weihnachten halt so macht.

Ich gab vielen äusseren Umständen die Schuld dafür. Dem Konsum, dem Kommerz, den Glaubensmustern, der Kirche und Dogmen, die wir Menschen uns selbst auferlegten. Es nervte mich, dass ich in dieser Zeit noch so vielen Verpflichtungen nachgehen musste und nie wirklich richtig entspannen und loslassen konnte, obwohl ich mich so sehr danach sehnte.

Jahre später kam unser Erstgeborener Nael just in dieser Zwischenzeit auf die Welt Obwohl ich ihn inständig darum gebeten hatte, seine Geburtsreise erst am Entbindungstermin im Januar anzutreten – also nach dem Weihnachts- und Neujahrs-Trubel. Noch ein Fest mehr zum Feiern als hätten wir nicht schon genug. Super. Danke Universum.

Und als ob das Universum meinen Seufzer gehört hätte, begegnete ich kurz darauf im Internet erstmals den Rauhnächten. Beim Recherchieren war ich sofort total fasziniert. Ich las von den Kelten und Germanen und deren Feste. Ich las Geschichten über diese mystische „Zeit zwischen den Jahren“ und liess mich von den Bräuchen der Rauhnächte in eine andere Welt entführen. 

Man nennt die Rauhächte auch „Die Zeit zwischen den Jahren“.

Wie das? Eine Lücke? Eine Spalte in der Zeit? Ja, wohl unvorstellbar. Sie entstand aufgrund von kulturellen und glaubensrichtlichen Entwicklungen, in einer Zeit, als eine Verschiebung weg vom Mondkalender und hin zur Orientierung und Zeitmessung an der Sonne stattfand. 

Damals dauerte ein Mondjahr (mit 12x 29½ Tagen pro Mondumlauf) ungefähr 354 Tage. Ein Sonnenjahr jedoch dauert 365 Tage.  Die Differenz dazwischen,11 Tage, bzw. 12 Nächte, das sind die magischen Rauhnächte, die Zeit zwischen den Jahren, die Tage ausserhalb der Zeit. Nicht zu vergessen, es war eine kalte und finstere Zeit. Die Menschen zogen sich zurück, schützten ihre Familien und ihr Vieh, sassen am Herdfeuer und erzählten sich Geschichten.

Kann es vielleicht sein, dass sich für mich diese Zeit genau deshalb immer so langgezogen und zugleich schnell anfühlte? 

Für die Germanen waren die Rauhnächte eine ganz besondere Zeit, in der sie ruhten, in der die Familien zusammenkamen und die sie zum Feiern und Orakeln nutzten.

Damals hat man Haus und Hof ausgiebig geräuchert, um sie zu reinigen und vor bösen Dämonen zu schützen. Man vermutet auch, dass der Begriff „Rauhnacht“ vom Räuchern abgeleitet wurde. Möglicherweise stammt er auch von „den ruuchen“ Nächten; sie waren rauh, kalt, finster, und eisige Winterstürme tobten über das Land.

Es wurden die alten Bräuche des Orakels zelebriert, hellgesehen und die guten Zukunftsgeister heraufbeschworen. Die Vorhersagen bezogen sich auf das kommende Jahr, wobei jeder Tag einem Monat im Folgejahr zugeschrieben wurde. Der erste Rauhnachttag steht also für den kommenden Januar, der zweite für den Februar usw. Auch ich werde diesen Brauch übernehmen und die Rauhnächte dazu nutzen, für das neue Jahr zu orakeln.

Was sind die Rauhnächte à la HerzBauchWerk? Bedeutung, Anleitungen und meine Erfahrung.

Du siehst also, die Rauhnächte existierten schon, bevor es überhaupt Weihnachten gab und sie wurden schon lange Zeit vor der Geburt Jesu gefeiert.

Und so bin ich mir im Herzen gewiss, dass es auch seinen guten Grund hat, weshalb wir die besinnliche Weihnacht in einer Rauhnacht feiern. Vielleicht ist es für uns Zeit, wieder „back to the roots“ zu gehen und die Feiertage in Verbindung mit der Natur und unserem inneren Spirit zu feiern.

Das achtsame Erleben und Zelebrieren der Rauhnächte auf meine ganz eigene Art und Weise hat mir auf jeden Fall das ins Leben zurückgebracht, nach dem ich mich unbewusst immer sehr gesehnt habe: Ruhe, Entspannung, Innenschau, die Verbundenheit zu mir. Annehmen und loslassen von dem, was ist, und mich bewusst vom Alten verabschieden, um das Neue im Leben willkommen zu heissen.

Was sind die Rauhnächte à la HerzBauchWerk? Bedeutung, Anleitungen und meine Erfahrung.
Jede einzelne Rauhnacht steht für ein eigenständiges Thema. Die erste Rauhnacht beschäftig sich zum Beispiel mit deinen Wurzeln und deinen Ahnen.

Mein Buch und mein Onlinekurs möchten dich durch die Rauhnächte und -tage begleiten und mitnehmen in den Zauber dieser magischen Zeit. Und falls du jemand bist, die die traditionelle Weihnacht liebt: Sei beruhigt, du musst deine Weihnacht nicht eintauschen. Beides kann ganz gut nebeneinander existieren und sich sogar auf wundersame Weise ergänzen.

Die Rauhnächte à la HerzBauchWerk – alte Rituale treffen auf neues Bewusstsein.

Jede Rauhnacht steht für ein spezielles Thema, davon werde ich nicht abweichen. Denn Rauhnächte haben eine uralte Tradition – und Traditionen sind etwas sehr Wertvolles und Bereicherndes. Aber ich nehme mir die Freiheit, meine Rauhnächte auf HerzBauchWerk Art und Weise zu gestalten. Das heisst, dass verschiedene Einflüsse, die mich, mein Sein und Tun beeinflussen, in die einzelnen Themen einfliessen werden.

Ich lade dich dazu ein, dich selbst zu reflektieren, dich mit dir zu verbinden und dir zu lauschen.

Du lernst du also nicht nur die Rauhnächte und deren Bedeutung, sondern auch das HerzBauchWerk-Prinzip kennen. Du darfst so deiner Essenz und deinem Potenzial ein Stück näher kommen, und ich zeige dir, wie du im nächsten Jahr dein Leben bewusst und achtsam gestalten kannst. 

Die Rauhnächte sind nicht einfach nur eine Unterhaltung für die letzten Tage im alten und die ersten Tage im neuen Jahr, sondern eine Zeit, die dich dazu einlädt, für dich selbst ein tieferes Verständnis zu entwickeln, in deine Mitte und zur Ruhe zu kommen, um Antworten auf deine Fragen zu finden. 

Kurz und knapp: Die Rauhnächte à la HerzBauchWerk nehmen dich mit auf die Reise zu dir!

Je mehr du dazu bereit bist, dich der Magie der Rauhnächte und deinem HerzBauchWerk zu öffnen, desto tiefer darf dieser Zauber für dich wirken.

Was sind die Rauhnächte à la HerzBauchWerk? Bedeutung, Anleitungen und meine Erfahrung.

In meinen Rauhnächten spiegelt sich das HerzBauchWerk – Prinzip wieder, welches dir dabei hilft, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen:

Die HerzEssenzReise findet in den ersten vier Rauhnächten statt

und zeigt dir, wer du bist, verbindet dich mit deiner Mitte, deinem wahren Sein und lässt dein Ego die Zügel loslassen.

Die BauchGefühlReise findet in den mittleren vier Rauhnächten statt.

Sie verbindet dich mit deiner Intuition, holt dich vom Kopf ins Herz, zeigt dir, dass du nicht deine Gedanken bist und legt Schritt für Schritt dein BauchGefühl, deine Wahrnehmung und deine Intuition frei.

Die KraftWerkReise am Schluss

lässt dich dann in deine volle Kraft kommen, deine Kreativität entdecken, sie hilft dir dabei, dich voll und ganz dem Genius in dir zu öffnen und dich als wundervolles Kunstwerk zu erfahren. Du erkennst, dass wir alle einzigartige Wesen sind und unsere Freiheit leben dürfen.

Vielleicht sind mein Buch und mein Onlinekurs dein erster Berührungspunkt mit den Rauhnächten, vielleicht bist du auch schon eine alte Häsin, was das Zelebrieren dieser zeitlosen Tage angeht. Ganz egal, wo du gerade stehst, ich habe eine Bitte an dich: Vergleiche mich nicht mit sturen Vorgaben, denn ich liebe es, kreativ und frei zu sein.

Ich weiss, dass es rund um die Rauhnächte zig Kurse, Bücher und Rituale gibt.

Tausend Anleitungen, Dinge, die man die man tun und lassen soll. Und das ist gut so, denn es ist ein Zeichen dafür, dass die alten Rituale, das UrWissen der Menschen, sich wieder vermehrt Gehör verschafft und in unsere Herzen und das Bewusstsein zurück findet.. Wenn du mich noch nicht kennst, dann möchte ich dir hier kurz etwas sagen: Ich bin ein Freigeist! Ich lerne und lehre frei. 

Das tue ich in meinen Begleitungen, als Mutter und auch in den Rauhnächten à la HerzBauchWerk so. Lerne dich auf eine neue Art und Weise kennen, tauche tief in deine Wahrnehmung, deine Essenz und in deine einzigartige, kreative Existenz ein.

Die Rauhnächte à la HerzBauchWerk haben keine Regeln – ausser eine, die du dir ganz fest hinter die Ohren schreiben darfst: Gestalte dir deine Rauhnächte nach deinem Gusto! Fühl dich hier ganz frei und folge einfach deiner Freude und deiner Kreativität, sie sind die besten Wegweiser.

Auch ich fühle mich so frei, diese Rauhnächte nach meinem Spirit zu verbringen und mit dir zu teilen, halt einfach à la HerzBauchWerk.

In diesem Artikel erfährst du noch mehr über die Rauhnächte. Hier kannst du fünf Gründe nachlesen, weshalb du unbedingt dieses Jahr die Rauhnächte zelebriern solltest.

Auf www.rauhnacht.ch erfährst du alles über meinen Onlinekurs und das Buch “Rauhnächte à la HerzBauchWerk”

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