Der Ursprung des Räucherns:

Das Räuchern hat eine uralte Geschichte und Tradition bei uns Menschen und ist wahrscheinlich so alt wie die Entdeckung des Feuers selbst. Räuchern wurde in den alten Zeiten dazu genutzt, um den Duft zu Hause zu verbessern und Nahrungsmittel haltbarer zu machen. 

Viele Traditionen wie Hochzeiten, Taufen und Bestattungen wurden mit Räuchern begleitet.

Bereits 3500 Jahre vor Christus wurde im alten Babylon Weihrauch zu spirituellen Zwecken verbrannt. Die Ägypter nutzen ihn als Arzneimittel und zur Mumifizierung. Auch im antiken Griechenland und Rom wurde geräuchert. 

Weshalb räuchert man während der Rauhnächte?

Den Ursprung der Rauhnächte vermutet man bei den Kelten, die zum Beispiel das Hexenkraut (Bilsenkraut) in den Rauhnächten zur Abwehr böser Geister und Verwünschungen verräucherten. Als heiligste Pflanze galt für die Kelten jedoch die Eichenmistel, die sie als Räucherwerk dazu nutzten, negative Schwingung in lichte, höhere Energie umzuwandeln.

Mit dem Einzug des christlichen Glaubens wurden die Räucherrituale der Kelten und Germanen als heidnisch bezeichnet. Die Kirche nutzte aber selbst auch die heilende und bewusstseinserweiternde Wirkung von Weihrauch in ihrem Glauben im religiösen Kontext.

In der heutigen Zeit nutzen wir gerne die Heilkraft des Räucherns, um eine wohlige Atmosphäre zuhause zu schaffen, Räume und Orte zu reinigen, sich zu besinnen. Räuchern ist eine wunderschöne Möglichkeit, Meditationen mit ihrem Duft zu begleiten. Ihre entspannende Wirkung kann dabei unterstützend sein, noch tiefer in sein Unterbewusstsein hineinzutauchen.

Wie räuchert man richtig während der Rauhnächte?

Räuchern kann man auf verschiedene Art und Weise. Du kannst Kräuter, Harze oder Hölzer in einer klassischen Räucherschale mit Kohle oder in einem eher sanft wirkenden Stövchen verräuchern oder einfach auch ein paar Räucherstäbchen anzünden.

Das Räuchern ist wohl so alt wie die Entdeckung des Feuers. Seit je her haben Menschen Hölzer, Harze und Kräuter verräuchert um angenehme Düfte zu erzeugen oder die Luft zu reinigen.
Räuchern kann man mit Kohle oder…
In diesem Artikel und PodCast findest du eine Anleitung rund ums Räuchern während den Rauhnächten. Tauch ein in die Magie der Rauhnächte à la HerzBauchWerk.
…mit RäucherBündeln…
In diesem Artikel und PodCast findest du eine Anleitung rund ums Räuchern während den Rauhnächten. Tauch ein in die Magie der Rauhnächte à la HerzBauchWerk.
oder ganz sanft in einem Stövchen.

Ich finde es immer am besten, sich bei solchen Dingen von seinem Gefühl leiten zu lassen.

Wenn ich ganz bewusst mein Haus reinigen möchte, räuchere am liebsten mit Schale und Kohle. Ein Stövchen, das sanft räuchert, ist während den Rauhnächten bei mir immer im Einsatz, etwa so wie ein Duftlämpchen.

Ich liebe Weihrauch, für mich ist er der grosse Klassiker unter den Räucherwaren. Aber auch Salbei, Myrrhe, Kampfer, Lavendel, Rosmarin, Wacholder und viele andere Kräuter und Harze können verräuchert werden.

Ich persönlich bin von der Wirkung von Düften und Aromen absolut überzeugt und diffundiere in meinem Alltag täglich ätherische Öle. Sie können eine tolle, sanfte Alternative zum Räuchern darstellen.

Es gibt verschiedene Theorien zum Räuchern in den Rauhnächten.

Manche meinen, es soll täglich geschehen; andere wählen bestimmte, klärende Tage aus, wieder andere räuchern einfach am ersten und letzten Tag. Auch hier gilt: Gehe nach deinem HerzBauchGefühl.

In diesem Artikel und PodCast findest du eine Anleitung rund ums Räuchern während den Rauhnächten. Tauch ein in die Magie der Rauhnächte à la HerzBauchWerk.

Während des Räucherns bleiben alle Fenster und Türen geschlossen. Sie werden erst dann geöffnet, wenn du alle Räume deines Zuhauses fertig geräuchert hast.

Fange ganz bewusst in der Mitte des jeweiligen Raumes mit deiner Räucherzeremonie an, indem du dich dort hinstellst, den Rauch nach oben steigen lässt und linksdrehend in alle Ecken und Nischen räucherst. Ich persönlich habe einen wunderschönen FederWedel, den ich dazu nutze, um den Rauch in die Ecken zu wedeln.

Mein Wunderschöner RäucherWedel von Räuchern mit Kräutern

Auch hier gilt: Lass dich von deinem Gefühl leiten! Vielleicht gibt es Räume, Ecken und Stellen, an denen du den Impuls hast, etwas länger zu verweilen. Oder solche, in denen du schneller durch bist. Folge deinen inneren Impulsen. Sie sind immer richtig.


Eine Anleitung zum Räuchern

Räuchern funktioniert eigentlich ganz einfach, ich habe dir hier eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt.

Mit welchen Kräutern oder Hölzern soll ich räuchern?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir rein intuitiv immer die richtigen Mischungen für uns aussuchen, die uns gerade besonders guttun. Ich persönlich liebe es, mit Weihrauch zu räuchern, weiss aber auch, dass vielen der Geruch widerstrebt.

Reinigend wirken: Kampfer, Salbei, Thymian, Myrte, Myrrhe oder Wacholder. Achtung: Bitte keinen Kampfer in einem Haushalt mit Säuglingen und Kleinkindern einsetzen, da er Allergien und Schwellungen der Atemwege auslösen kann!

Für mehr Ausgeglichenheit und Ruhe kannst du Lavendel verräuchern.

Rosenweihrauch (meine Lieblingsmischung) verbindet dich mit der Liebe, wirkt aufhellend für deinen Geist, wirkt stark Seele und Herz öffnend und fördert die Selbstakzeptanz.

Wenn du gerne Unterstützung beim Loslassen wünschst, empfehle ich dir Rosmarin.

Weihrauch verstärkt unsere Visionen und schenkt innere Ruhe.

Melisse wirkt stark beruhigend sowie entspannend und schenkt dir Gelassenheit.

In diesem Artikel und PodCast findest du eine Anleitung rund ums Räuchern während den Rauhnächten. Tauch ein in die Magie der Rauhnächte à la HerzBauchWerk.

Wie oft soll man während den Rauhnächten räuchern?

Ursprünglich sehen die Rauhnächte vor, dass man jede Rauhnacht räuchert. Mir persönlich ist das ein bisschen zu viel, auch weil bei uns in der Familie nicht jedes Mitglied ein Fan vom Räuchern ist. Vor allem Kinder und Haustiere mit feinen Nasen empfinden das Räuchern oft als störend.

Mein Credo: Weniger ist mehr. Es macht keinen Sinn, wenn du alle Menschen in deinem Umfeld mit deiner Räucherei abschreckst.

Übrigens: für das Erleben der Rauhnächte à la HerzBauchWerk® hat Sabrina von ein dufter Laden für mich drei exklusive HerzBauchWerk Räuchermischungen zusammen gestellt, die in meinem Rauhnächte Shop bezogen werden können. Ich versende sie jedoch nur innerhalb der Schweiz.

Dufte Begleiter während den Rauhnächten à la HerzBauchWerk für meine Schweizer Kunden: Räuchermischungen und DuftRoll-ons

Alternativen zum Räuchern

Eine sanfte Alternative zum Räuchern stellen für mich ätherische Öle dar. Ich bin mir bewusst, dass jetzt wahrscheinlich einige Räucherexperten die Augen verdrehen und mir sagen würden, dass das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun hat. Ich persönlich arbeite schon seit einer Weile mit den therapeutischen, ätherischen Ölen und bin von ihrer Wirkungsweise überzeugt.

Step by step Räuchern mit Räucherschale und Räucherkohle 

Zum Räuchern gibt es viele verschiedene Räucherwerke. Entweder getrocknete Hölzer, Blüten und Kräuter oder Harze. 

Wer ganz unkompliziert ohne Schale räuchern möchte, kann sich auch einen Salbei-Räucherstrauss kaufen: Er wird einfach in der Hand gehalten und angezündet.

Zum Räuchern mit Schale brauchst du eine Räucherschale (aus Keramik oder Metall, wobei Metallschalen heisser werden!), evtl. einen Untersatz, Räuchersand als Isolation in der Schale, Räucherkohle, ein langes Zündholz oder ein Feuerzeug sowie dein Räucherwerk.

Ich persönlich räuchere gerne mit grossen Räucherkohlen (Durchmesser 5 cm). Achte darauf, dass deine Schale dementsprechend genug gross ist.

Befülle deine Räucherschalen mit genügend Räuchersand und lege die Räucherkohle darauf. Die Seite mit der Mulde ist oben; dort legst du, wenn die Kohle brennt, die Räuchermischung hinein.

Ich zünde die Kohle am liebsten an der Unterseite an, das geht irgendwie einfacher. Nicht erschrecken! Die Kohlen sprühen am Anfang Funken, wenn sie sich entzünden. 

Wenn die Kohle keine Funken mehr schlägt, drehe ich sie mit einer Zange um und lege das Räucherwerk hinein.

Räume räuchern:

Ich fange mit dem Räuchern jeweils in der Mitte des Raumes an und bewege mich im Uhrzeigersinn von der linken Ecke aus. In Ecken, Spalten, Balken oder Giebeln räuchere ich etwas länger und lasse den Rauch bewusst in die Ecken aufsteigen, weil sich dort die Energien sammeln.

Du kannst den Rauch auch mit deinen Händen oder einer grossen Feder an den jeweiligen Ort fächern.

Auch hier gilt: Räuchere nach deiner Intuition.

Vielleicht gibt es Orte, wo du das Gefühl hast, dass du dort etwas länger räuchern musst, und an anderen Stellen gehst du relativ zügig vorbei. 

Wichtig: Während des Räucherns bleiben die Fenster geschlossen. Öffne sie erst, wenn du das Räuchern beendet hast und der Rauch etwas einwirken konnte. Auch hier gilt wieder: Du entscheidest, wenn du fertig bist. Fühle dich wohl beim Räuchern!

Falls die Kohle nach dem Räuchern noch brennt, kannst du deine Räucherschale entweder an einen feuerfesten Ort im Haus stellen, zum Beispiel auf oder im Schwedenofen oder draussen in deinem Garten.

Nach dem Räuchern kannst du den Rauch mit einem Energieraumspray oder einem Wasserspray binden und danach alle Fenster öffnen und durchlüften. Der Rauch trägt alle Unreinheiten nach aussen.

Räuchern ist ein Ritual.

Man sollte sich genügend Zeit dafür nehmen, um in Ruhe und achtsam räuchern zu können. Vielleicht hast du Lust dazu, eine stimmungsvolle Musik dazu zu hören oder vorgängig oder rückgängig eine kleine Meditation zu machen

Verbinde dich ganz bewusst mit dem Reinigungsprozess und stell dir vor, wie alles, das dir nicht mehr dienlich ist, neutralisiert bzw. gereinigt wird. 

Rauhnächte 2019

Ich wünsch dir ganz viel Freude dabei!

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