Dankbarkeit ist ein grosses Wort. Ein sehr grosses sogar. Wie sehr dürfen wir dankbar sein, für das, was wir haben?

Wie oft scheint unser Fokus auf dem zu liegen, was uns fehlt?

Wie oft wird Dankbarkeit als Druckmittel verwendet in dem Satz: “Seit doch endlich dankbar für das, was du hast!”

Wie kann man dankbar sein, wenn man die Fülle und den Reichtum, den uns das Leben schenkt, nicht wahr nehmen kann?

Können wir nur dankbar sein, wenn wir genug haben? Wenn wir glücklich sind? Wenn es uns gut geht?

Dankbarkeit entspringt in meinen Augen tief in uns.

Dann, wenn wir uns dem Leben hingeben und seinem Flow folgen können. Sie zeigt sich uns dann, wenn wir unsere Augen für das scheinbar Unsichtbare öffnen und jeden einzelnen Moment geniessen, annehmen und als Geschenk sehen können.

Was ist Dankbarkeit für dich?

Kannst du mit offenem Herzen dankbar sein?

Wie du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Dankbar für dein Leben? Dankbar für das, was dir heute, in diesem Moment, in dieser Sekunde begegnet?

Schau dich mal um hier, wo du gerade bist. Und sage dir: “diesen Moment habe ich kreiert. Ich bin dankbar dafür.”

“Dieses Leben habe ich kreiert. Ich bin dankbar dafür.”

“Diesen Körper habe ich kreiert. Ich bin dankbar dafür.”

Fällt es dir leicht, dein Herz zu öffnen und dankbar zu sein oder spürst du da einige Widerstände, die sich dir zeigen, wenn es darum geht, alles anzunehmen, was gerade da ist?

Ich beobachte immer wieder, dass wir für die Dinge, die uns am meisten lehren, uns am weitesten bringen, meist am wenigsten dankbar sind und sie nicht in unserem Leben willkommen heissen.

Wir wollen uns unseren Veränderungsprozessen nicht hin geben, denn eigentlich möchten wir schon am Ziel sein.

Wir sind nicht bereit dazu, unsere SchattenThemen zu betrachten, weil wir uns ihnen gegenüber verschliessen.

Wir erkennen die Fülle und den Reichtum um uns herum nicht, weil wir uns immer und immer wieder in der Mangelspirale aufhalten.

Wir fühlen uns nicht gut genug, nicht taff genug, nicht stark genug, nicht klug genug und verschliessen uns all unseren Ressourcen und wundervollen Fähigkeiten, die wir in dieses Leben mitbringen.

Öffne heute bewusst dein Herz und füll es mit ganz viel Dankbarkeit. Für alles, was sich dir gerade zeigen möchte.

Kannst du vertrauen und dankbar sein?

Es liegt ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Gefühl von “auf das Leben vertrauen” und “in Dankbarkeit dem Leben vertrauen”.

Wenn du dem Leben, der Situation, dem Prozess, deiner Herausforderung vertraust, hast du den ersten Schritt getan, um in den Flow zu kommen. Beobachte aber einmal, ob du einfach vertraust und die Dinge eigentlich tief in dir drin nicht so lässig findest, oder ob du dankbar jede Herausforderung, die dir das Leben stellt, annehmen kannst.

Dankbar die Dinge anzunehmen, die dich aus der Komfortzone spicken ist die grosse Meisterschaft!

Es ist relativ einfach, für das schöne Haus, die gute finanzielle Lage, den wundervollen Partner dankbar zu sein. Es kann zu einer Herausforderung werden, die “schwierigen” Situationen als Chance zur Veränderung zu sehen und dankbar anzunehmen.

Kannst du das? 

Dankbarkeit ist der erste Schritt zum Loslassen.

Deshalb ist Dankbarkeit immer ein sehr zentrales Thema in meinen Begleitungen und Onlineprogrammen. Im HerzBauchWerk Jahr werden wir immer wieder Dankbarkeit in das Programm einfliessen lassen. Die Rauhnächte à la HerzBauchWerk starten mit dem bewussten Annehmen von all dem, was in den letzten zwölf Monaten geschehen ist und in jeder persönlichen Begleitung mit mir tauchen werden wir erst einmal alles dankbar annehmen, was dir das Leben gerade an Herausforderungen schenkt.

Wie du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Was bedeutet Dankbarkeit für dich? 

Kannst du dich diesem Gefühl hingeben, oder bist du eher immer ein bisschen im Mangel?

Wofür bist du jetzt gerade dankbar?

Kannst du auch die schwierigen Dinge dankbar annehmen?

Dankbarkeit ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Lebenshaltung und hilft uns dabei, in eine andere Energie zu kommen. Wenn du also das Gefühl hast, alles läuft einfach nur gegen dich, wenn du dich antriebslos und depressiv fühlst oder mit einer grossen Herausforderung zu kämpfen hast, ist Dankbarkeit der erste Schritt in die Annahme von all dem, was JETZT gerade ist. 

Wenn wir in die Veränderung kommen und die Dinge loslassen möchten, die uns an unserem Weiterkommen hindern müssen wir erst einmal eine Bestandesaufnahme machen und alles so annehmen, wie es ist. 

Dabei hilft dir Dankbarkeit enorm. Es ist relativ einfach für ein Dach über dem Kopf, für Essen oder einen Job dankbar zu sein. Ich möchte dich aber in diesem Artikel dazu inspirieren, wirklich eine dankbare Haltung allen Aspekten deines Lebens gegenüber zu entwickeln.

Dankbarkeit ist das Fundament für alles, was du in Veränderung bringen möchtest. 

Du findest deinen Chef einen grässlichen Stinkstiefel? Dann nimm dankbar diese Situation an und erkenne, dass du lernen darfst, deine Bedürfnisse zu erkennen und Rückgrad zu zeigen.

Du fühlst dich immer wieder gestresst, unausgeglichen und gar depressiv? Dann danke deinem Leben, deinem System, dass es dir aufzeigt, dass gerade so manches in die falsche Richtung läuft und verändert werden will.

Dieses Jahr war bis jetzt sehr herausfordernd für dich und ist nicht so verlaufen, wie du dir das gewüscht hast? Nimm dankbar die letzten Monate in deinem Arm und erkenne den unglaublichen Wert der Lektionen, die dir das Leben schenkt.

Dankbarkeit ist eine unglaublich starke Kraft, die, wenn wir lernen, sie bewusst als Haltung in unserem Leben zu integrieren, dich grundlegend verändern kann.

Dankbare Menschen haben eine ganz andere Sprache, eine wohlwollende Stimme. Ihre Körperhaltung der Menschen gegenüber ist offen und wertschätzend und sie sind viel ausgeglichener und belastbarer als jemand, der sich permanent in seinem Drama befindet.

Kein anderes Gefühl ist ein grösserer Herzöffner als Dankbarkeit.

Wenn es dir schwer fällt, Liebe zu spüren und dein Herz zu öffnen, dann verbinde dich erst einmal mit der Akzeptanz. Nimm an. Und danach versuche, dankbar anzunehmen.

Wie du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Ich weiss, dass es manchmal sehr schwer fällt, das eigene Leben mit all seinen Dramen, Geschichten und Verstrickungen anzunehmen und sogar dafür noch dankbar zu sein. 

Stell dir aber mal vor, dass du ein Geschenk erhältst von einer ganz ganz lieben Freundin. Du packst es aus und erkennst, dass es etwas ist, dass du in Wirklichkeit gar nicht magst. Deine Freundin erklärt dir freudestrahlend, dass sie dir dieses Geschenk unbedingt machen wollte, weil sie das Gefühl hat, dass es für dich noch ganz wichtig sein wird und sie liebt dich so sehr, also musste sie es kaufen. 

Wie reagierst du?

Abweisend? Musst du gleich sagen, dass du das Geschenk gar nicht magst? Vielleicht pfuderst du sogar deine Freundin an und brummelst ein knappes Danke aus deinem Mund oder fragst, ob du es umtauschen kannst?

Oder kannst du dich mit deiner Freundin mitfreuen, auch wenn dir das Geschenk im Moment noch nicht viel sagt?

Mit dem Leben ist es wie mit einem Geschenk.

Es wird dir geschenkt. Es ist verpackt in einem wundervoll schönen Papier und möchte von dir ausgepackt werden. Vielleicht kommen da immer wieder Dinge zum Vorschein, die dich irritieren. Dinge, die du eigentlich gar nicht willst. Und doch ist genau dieses Geschenk nur für dich gedacht.

Dankbarkeit bringt dich in die Verbindung zu diesem Geschenk und hilft dir dabei, es aus einer neutralen Position zu betrachten. Ganz ohne Bewertung. Ohne dabei im Widerstand zu sein, davor zu flüchten oder an dem wunderschönen Glanzpapier festzuhalten.

Menschen, die dankbar alle Facetten ihres Lebens annehmen können sind bereit dazu, wirklich tief einzutauchen und sich wahrhaftig zu leben.

Wie kann man Dankbarkeit im Alltag integrieren?

Ganz einfach: indem man sich immer wieder daran erinnert, dankbar sein zu dürfen! 

Es ist wie mit allem, das man neu lernt: Dein Hirn braucht Zeit, um sich an die neuen Gedanken, Gefühle und die neue Lebenshaltung zu gewöhnen

Neue Muster brauchen mindestens drei Wochen, bis sich auch dein Hirn neu verknüpft hat und das Gelernte integrieren kann im System.

Deshalb ist es am Anfang am einfachsten, jeden Tag konstant sich ein Zeitfenster frei zu machen, in dem man sich in Dankbarkeit übt. 

Was meinst du, fünf Minuten Dankbarkeit fühlen am Tag, schaffst du das???

Es ist wirklich ganz einfach. Nimm dir fünf Minuten Zeit, vielleicht gleich nach dem Aufstehen und verbinde dich mit dem Gefühl der Dankbarkeit. Wie fühlt es sich an?

Was macht es mit dir?

Wo in deinem Körper kannst du Dankbarkeit spüren?

Schreibe auf, für was du alles in deinem Leben dankbar bist.

Wenn ein Widerstand aufkommt, oder ein schlechtes Gefühl, versuche auch sie dankbar aufzunehmen. Du kannst dir zum Beispiel folgenden Satz sagen: „Dankbar nehme ich meinen Widerstand zur Kenntnis, weil er zeigt mir die Stellen, an denen ich noch am kämpfen und getrennt bin.“ Oder: „ich bin Dankbar für meine Angst, sie zeigt mir, dass ich in meinem Leben an gewissen Stellen mutiger sein darf.“

Was meinst du, was würde passieren, wenn du konsequent drei Wochen lang dich in Dankbarkeit üben würdest? 

Mit Dankbarkeit zu experimentieren lohnt sich, glaube es mir!

Wie du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Dankbarkeit verändert dein Leben grundlegend.

Weshalb? Weil Dankbarkeit ein so unglaublich mächtiges Gefühl ist, das dich dazu animiert, dein Herz zu öffnen.

Oft fällt es meinen Klienten in der ersten Sitzung relativ schwer, bewusst in die Herzöffnung zu gehen. Bedingungslose Liebe zu spüren ist für viele von uns so etwas von abstrakt, oder in unseren Köpfen nur den Menschen vorenthalten, die auf der rosaroten Wolke schweben.

Dankbarkeit nenne ich gerne der Nussknacker unter den Gefühlen.

Dankbarkeit kann dich in Sekundenschnelle aus dem Drama holen. Sie kann dich aus deiner Depression befreien, sie kann dir helfen, wieder einen klaren Blick zu gewinnen.

Weshalb? Weil Dankbarkeit die kleine Schwester der bedingungslosen Liebe ist. Nichts holt uns schneller und näher an sie heran als Dankbarkeit. 

Integrierst du bewusst eine wertschätzende, dankbare Haltung in deinem Alltag ist dein Herz immer offen. Du begegnest den Menschen und Situationen in deinem Umfeld immer in einer positiven Haltung. Du musst dich nicht krampfhaft daran erinnern, positiv zu denken. Dankbarkeit geht durch alle Zellen und ist viel nachhaltiger als Mindsetarbeit. 

Sie verändert dein ganzes System. Körper, Geist und Seele, wobei Mindset Arbeit nur auf der geistigen Ebene wirkt. Das ist nicht grundlegend falsch, verstehe mich richtig, jedoch nicht ganzheitlich. 

Damit wir uns verändern können, müssen wir alle drei Komponenten verändern. Wir Menschen sind nun einfach nicht nur Körper, nicht nur Geist, nicht nur Seele sondern alles miteinander. Ein HerzBauchWerk halt.

Um genau das zu aktivieren müssen wir lernen, uns ins Gleichgewicht zu bringen und alle drei Anteile in uns gleichwertig behandeln und dankbar anzunehmen.

Lebe Dankbarkeit und dein Herz wird weit. 

Lade Dankbarkeit in dein Leben ein und die Liebe wird ihr folgen.

Öffne dein Herz für alles was ist und es wird zu deinem treuen Freund, zu deinem fehlerfreien Kompass.

Wie du in das Gefühl der Dankbarkeit eintauchen kannst.

Wie kann ich denn nun in die Dankbarkeit eintauchen?

In sie vertrauen?

Weshalb komme ich immer wieder in den Widerstand und fällt es mir schwer, dankbar zu sein?

Diese Fragen höre ich oft.

Die Antwort ist ganz einfach: Da ist eine Stimme in dir, die dich gerne immer wieder davon ablenkt, dankbar zu sein und auf das Leben zu vertrauen. Diese Stimme nennen wir auch gerne Ego. 

Wie du das Gefühl von Dankbarkeit als Toröffner für deinen inneren Wandel nutzen kannst.

Es geht aber nicht darum, gegen diese Stimme anzukämpfen oder sie zu ignorieren, sondern sie bewusst wahr zu nehmen in dem Wissen, dass du weder diese Gedanken, noch diese Stimme bist. Du bist in Wahrheit auch nicht die Gefühle, die diese Stimme in dir auslösen kann.

Sei also ganz achtsam mit dir und beobachte. Wenn du in deine Dankbarkeit eintauchen möchtest, dauert es dann nicht lange und eine Stimme meldet sich zu Wort à la: „wie kann man dafür nur dankbar sein?“ „was soll das denn bringen?“ „Mach ich das alles jetzt richtig?“ etc.

Was du in solchen Situationen machen kannst?

Lächle deiner inneren, kritischen Stimme dankbar entgegen. Bedanke dich bei der Kritikerin, der Perfektionistin oder der Dramaqueen in dir und schenke ihnen ein Lächeln. Sie alle sind Anteile von dir. Du entscheidest, wie viel Gewichtung du ihnen geben möchtest. Du entscheidest, ob du deine Aufmerksamkeit von der Dankbarkeit weg ziehst und der  Krititkerin zuhören möchtest oder mit der DramaQueen um die Wette heulen willst.

Zum Thema Dankbarkeit kannst du dir auch meine Flimmerkiste auf Youtube anschauen oder mein Podcast anhören: