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Wie du bewusst und achtsam mit deiner Hochsensibilität umgehen lernen kannst.

Jan 23, 2020Allgemein, Hochsensibel sein

Ich mache mir nicht viel aus Definitionen und bin der Meinung, dass bewusstes Sein und Achtsamkeit für jedermann, ob nun sensibel, hochsensibel, sensitiv oder medial ein wundervolles Werkzeug ist, um sich selber zu erforschen, sich selber besser kennen- und lieben zu lernen.

Ach ja, du kannst dir diesen Artikel auch als PodCast Folge anhören, klicke einfach auf das Bild:

Das HerzBauchWerk- Prinzip gilt also für alle Menschen, die offen dafür sind, in ihrem Bewusstsein zu wachsen und die ihr Leben achtsam gestalten möchten. Für Menschen, die endlich ihre inneren Fesseln durchbrechen und ihre Schutz- und Machtstrategien loslassen möchten.

Ich habe mir lange Zeit niemals Gedanken darüber gemacht, ob ich nun hochsensibel sein könnte oder nicht. Ehrlich gesagt, mach ich mir auch keine Gedanken darüber, ob ich sensitiv oder medial bin. Mich als “Hochsensible”, “Medium” oder “Sensitive” zu definieren sind für mich Rollen, welche ich mir nicht auferlegen möchte. Vielmehr möchte ich einfach Sein, diesen tiefsten, innersten Kern erforschen und aus seinem innersten heraus wirken.

Ich glaube nicht, dass dieser Kern besonders sensibel, medial, sensitiv, klug, weise oder erfolgreich sein kann. Er ist einfach. Alles andere sind Definitionen, die unser Ego braucht. Und davon hat jeder Mensch eines. Auch die besonders achtsamen und bewussten.

Und doch gab es eine SchlüsselSituation vor drei Jahren, die mich dazu aufforderte, Hochsensibilität zum Thema zu machen.

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich mich als hochsensibel “outen” möchte, aus oben beschriebenen Gründen. Und doch merkte ich, dass es wichtig ist, HS zu thematisieren, da immer öfter damit nicht so bewusst und achtsam umgegangen wird, wie ich mir das wünschte.

Denn eigentlich ist es ja nicht so sexy, hochsensibel zu sein, wenn man sich mit folgenden Fragen konfrontiert fühlt:

❓Fühlst du dich als HSP (Abkürzung für Highly Sensitive Person) oft als Aussenseiterin?

❓Wärst du auch gern so belastbar und abgebrüht wie die anderen Menschen?

❓Hast du oft das Gefühl, dass du dich im Alltag vor bestimmten Situationen schützen oder zurückziehen musst? (zum Beispiel vor vielen Menschenmassen, Zügen, Einkaufszentren)

❓Hast du das Gefühl, dass es Menschen gibt, die dir Energie ziehen, bzw. klauen können?

❓Fällt es dir manchmal schwer, dich auf eine Sache zu konzentrieren?

❓Weisst du nicht, wie du mit deiner Körperwahrnehmung und deiner Reizüberflutung umgehen sollst?

❓Fühlst du dich oft emotional überfordert, respektive von deinen Emotionen überrollt?

❓Fällt es dir manchmal schwer, einen klaren Gedanken zu fassen?

Es ist mir wichtig, in diesem Thema ein paar andere Blickwinkel einzubringen denn oft habe ich das Empfinden, das Hochsensibilität uns dazu verleitet, uns selber oder unsere hochsensiblen Kinder in eine OpferRolle zu begeben und  in Schubladen zu denken.

💖 Ich habe meine HS nie wirklich als Last empfunden, im Gegenteil, sie ist ein wundervolles Werkzeug, dass, wenn wir es verstehen und in unserem Alltag integrieren können, uns wundervolle Dienste leisten kann.

💖 Wenn wir unserer Selbst bewusst werden und unsere Wahrnehmung als hochsensibler Mensch verstehen, in unserer Kraft sein können und keine Energie mehr für unseren Schutz verpuffen müssen, können wir unsere Kanäle regulieren und unseren Alltag entspannt und ruhig gestalten.

💖 Es gibt wundervolle Werkzeuge, die dir dabei helfen können, mit den Reizen von Aussen und den Emotionen in dir umzugehen.

Ich arbeite wirklich gerne mit hochsensiblen, feinfühligen Menschen zusammen, wenn sie dazu bereit sind, ihre Perspektiven zu wechseln und zu beobachten.

Es ist wunderschön zu beobachten, wie Menschen wieder in ihre Kraft kommen und ihr Wesen erkennen, verstehen und heilen können. Viele kleine Fallen, die man sich selber gestellt hat werden so entdeckt, entlarvt und umgangen.

Ich bin auch felsenfest davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, diese Welt ein bisschen offener, feinfühliger und sensibler werden zu lassen.

Hochsensibilität ist kein Krankheitsbild sondern eine wundervolle Gabe, die man achtsam erforschen und verstehen darf.

In diesem Artikel und Podcast erkläre ich dir, wie du bewusst und achtsam mit deiner Hochsensibilität umgehen und sie so als eine Stärke nutzen kannst.

Hand aufs Herz:

Hast du deine Hochsensibilität schon einmal als Entschuldigung benutzt?

Für dich oder für dein Kind?

“Ja weisst du, ich/ mein Kind ist halt hochsensibel..”

Diesen Satz bekomme ich des öfteren zu hören. ….ist halt hochsensibel…. Was bedeutet das schon?

Ich glaube, wir müssen mit dieser Definition sehr achtsam umgehen, damit wir uns selber nicht unbewusst auf einen Sockel stellen oder uns spezieller machen, als wir sind. 

Auch die Theorie, dass Hochsensibilität aus einem Trauma entsteht kann ich nachvollziehen. Nur leider kann gerade diese Theorie dazu verleiten, HS aus einer pathologischen Sichtweise zu betrachten.

Wer ist schon gerne traumatisiert?

Schlussendlich erfährt jeder Mensch in seinem Leben mal ein Trauma. Der eine ein grösseres, der andere ein kleineres. Also auch das ist ganz nüchtern betrachtet nicht wirklich etwas Spezielles. 

Vielleicht sind HSP ja auch einfach nur traumatisierte, sensitive Menschen. Wer weiss das schon. Es spielt auch keine Rolle.

Verstehe mich an dieser Stelle bitte nicht falsch. Ich möchte Traumas nicht herunter spielen und ich weiss, was es bedeutet, eins zu haben (ich hab da auch ein paar). Vielmehr möchte ich dich kurz inne halten lassen und dich fragen, falls du traumatisiert bist, ob du damit im Reinen bist, oder ob dich die Behauptung, das HSP traumatisierte Menschen wären in einen Widerstand lockt. Oder in den Kampf, oder in die Flucht.

Doch was macht Hochsensibilität denn so anstrengend?

DU machst sie anstrengend! Niemand anderes!

Wenn du von anfang an im Widerstand gegen die Art und Weise, wie du wahr nimmst, wie du mit deinen Emotionen und Reizen von aussen umgehst bist, kannst du sehr schlecht Hochsensibilität als eine positive Eigenschaft betrachten.

Natürlich hängt das auch davon ab, wie du als HSP aufgewachsen bist. Die meisten von uns sind in einer Zeit gross geworden, in der wir schlechte Erfahrungen mit unserer HS gemacht haben.

Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, das übergehen der eigenen Bedürfnisse in der Familie, Depressionen und Burnout können die Folge sein.

Ich glaube, so lange wir all die Verletzungen, die aus unserer Hochsensibilität resultieren, nicht annehmen und heilen können, werden wir niemals im Reinen mit ihr sein. 

Es geht also viel mehr darum, tief in dein Innerstes einzutauchen, dir selber zu lauschen, dich selber zu erforschen, alte Verletzungen, Muster und Strategien zu erkennen und diese los zulassen, als das du deine Hochsensibilität bekämpfen und los haben möchtest.

Mach dich frei von einer Definition über dich und tauch ein in dein wahres, innerstes tiefstes Sein.

Solange du dich stärker, belastbarer, ruhiger, entspannter, souveräner, abgestumpfter… haben möchtest, hast du dich selber noch nicht voll und ganz angenommen in deinem innersten Kern.

Nimm das Chaos in dir an, fang an es zu verstehen, fang an zu sortieren und lass alles los, was dir im Weg steht dich als ein feinfühliges, perfektes und authentisches Wesen zu leben.

In diesem Artikel und Podcast erkläre ich dir, wie du bewusst und achtsam mit deiner Hochsensibilität umgehen und sie so als eine Stärke nutzen kannst.

Hochsensibilität wird nur dann als anstrengend oder als Last empfunden, wenn wir im Widerstand gegen sie sind oder sie noch nicht in unser Leben integriert haben.

Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen sollte für jeden Menschen im Fokus stehen, um gesund und in seiner eigenen Kraft bleiben zu können.

Für Hochsensible ist dies ein sehr zentrales Thema und oft fällt es ihnen schwer, die eigenen Wahrnehmung in den eignen Körper zu holen. Ja es scheint manchmal sogar, dass es einfacher wäre, im Aussen wahr zu nehmen und Informationen abzuholen anstatt sich mit sich selber zu verbinden.

Das liegt oft daran, dass sich HSP hauptsächlich im mentalen und emotionalen Körper befinden und den physischen Körper ausser Acht lassen.

Doch genau er ist es, der dich in die Präsenz, ins Hier und Jetzt holt und dich erdet.

Sobald wir unsere Hochsensibilität ins Hier und Jetzt, in den Körper holen wird sie fassbar. Wahrnehmbar und regulierbar.

Stell dir vor, dass jeder Mensch von seinem eigenen Energiefeld umgeben ist (was übrigens mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen und kein Humbug ist). 

Sensitive Menschen nehmen diese Energiefelder sehr stark wahr. Bewusst oder unbewusst. Wir spüren das weite, vor Liebe sprudelnde Energiefeld von positiven Menschen und fühlen uns zu ihnen hin gezogen, von ihnen inspiriert. Und wir fühlen auch das Gegenteil. Die negativen Energien.

Den Spruch “als er den Raum betreten hat, hat sich in mir alles zusammen gezogen” kennt sicher jede von uns. Ich könnte wetten, dass die eine oder andere von euch dies auch schon wortwörtlich so erlebt und gefühlt hat.  Eigentlich wachen wir mit einer tollen Laune auf, treffen aber im Verlaufe vom Tag auf einen “komischen” Menschen und unsere gute Laune scheint der andere mit sich genommen zu haben. Oder noch schlimmer: er hat uns all seine Ängste, Zweifel und Missgunst da gelassen. Wir fühlen uns plötzlich klein und wertlos und wollen uns nur noch im Schneckenhaus verkriechen.

Was ist passiert? 

Stell dir vor, dass dein Energiefeld auf das des anderen getroffen ist. Wenn du nun dich zu sehr auf das Energiefeld des anderen konzentrierst, auf seine scheinbare Grösse, machst du dich und dein Energiefeld automatisch klein. Du ziehst dich zusammen. In diesem zusammen gezogenen MimosenModus ist es für die fremde Energie ein Einfaches, sich über dich rüber zu stülpen, an dir hängen zu bleiben. Das ist dann der Grund, weshalb wir uns scheinbar aus heiterem Himmel heraus plötzlich scheisse fühlen.

Wie können wir das verhindern? Sei dir immer wieder deines Energiefeldes bewusst. Sei immer voll und ganz präsent, in deinem Körper zu Hause.

Dazu gibt es wirkungsvolle Übungen und Methoden die helfen, dein Energiefeld wahr zu nehmen und voll und ganz im Körper anzukommen. Geh bewusst in die Ausdehnung, wenn du spürst, dass da eine Situation, ein Gegenüber oder eine Energie ist, die dir nicht gut tut, die dich gerade scheint einzunehmen.

Ausdehnen statt zusammenziehen ist also das Zauberwort.

In diesem Artikel und Podcast erkläre ich dir, wie du bewusst und achtsam mit deiner Hochsensibilität umgehen und sie so als eine Stärke nutzen kannst.

Sobald du dir deiner Hochsensibilität bewusst wirst, deine Kanäle, deine Wahrnehmung und die Verarbeitung deiner Reize verstehst, lernst du, mit ihr umzugehen als wäre sie ein Geschenk.

Bewusstes und achtsames Erforschen seiner Selbst ist nichts, was nur hochsensiblen Menschen vorenthalten ist. 

Ich finde jedoch, dass es gerade bei sensiblen und sensitiven Menschen ganz ganz viel zu entdecken gibt, wenn man sich denn mal auf den Weg nach Innen begibt.

Die InnenWelt eines hochsensiblen Menschen scheint oft sehr bunt, kreativ und vielschichtig zu sein. Also gibt es auch sehr viel zu entdecken.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass HSP auch gleichzeitig die bewussteren Menschen sind. 

Im Gegenteil. 

In den Jahren, in denen ich Klienten begleite durfte ich immer wieder erfahren, wie auch “abgestumpfte” Menschen immer feiner in ihrer Wahrnehmung und ihrer Gefühlswelt werden dürfen, je mehr sie sich erlauben in ihr bewusstes, innerstes Sein eintauchen.

Glaubensmuster werden aufgeweicht, Bedürfnisse erkannt, Antworten auf die Fragen, die einem am meisten beschäftigen gefunden. Widerstände dürfen überwunden werden, man darf blinde Flecken ans Tageslicht bringen, heraus finden, vor was man flüchtet und an was man krampfhaft festhält.

💖 Alte Wunden dürfen so heilen und wir dürfen uns Schritt für Schritt dem Leben öffnen und uns verletzlicher zeigen.

So wird ein jeder “spüriger”, offener, für die feinen Dinge im Leben. Die Zeichen, die uns das Leben schickt.

💖 Wir beginnen, das Leben dankbar als ein wundervolles Abenteuer, ein grosses Geschenk zu betrachten und sind bereit dazu, uns diesem Geschenk hinzugeben.

💖Absolute Hingabe beginnt dann, wenn du bereit dazu bist, dich dir selber zu verschenken. Mit all deinen Ecken und Kanten, deinen Traumen, deinen Geschichten, deinen Rollen.

💖Heilung geschieht dann, wenn du bereit dazu bist, Widerstände aufzuweichen, aufhörst zu kämpfen, flüchten und festhalten.

💖Das Abenteuer beginnt dann, wenn du im Hier und Jetzt ankommst und tief in dein Sein eintauchst und dich dir selber, deinem innersten Kern öffnest.

In diesem Artikel und Podcast erkläre ich dir, wie du bewusst und achtsam mit deiner Hochsensibilität umgehen und sie so als eine Stärke nutzen kannst.

Hochsensibilität macht dich weder schwach noch besonders speziell. Sie lädt dich viel mehr dazu ein, dich auf eine besondere Art und Weise zu erforschen und dich so zu lieben, wie du bist.

Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Akzeptanz sind für mich wichtige Bausteine um die eigene Hochsensibilität kraftvoll, selbstbestimmt und frei leben zu können.

Du bist ok, so wie du bist!

Ist eine ganz wichtige Message. Du solltest aber der erste und wichtigste Mensch in deinem Leben sein, der dir das immer wieder sagt.

HSP sind sich oft ihrer eigenen Bedürfnisse nicht bewusst, weil sie so stark auf die Bedürfnisse im Aussen und deren Befriedigung fixiert sind. Das ist einer der grössten Stolpersteine im hochsensibel sein. 

Wird dieser noch garniert mit geringem Selbstwert und wenig Liebe zum Leben, kann es wirklich schwer werden.

Wenn du bereit dazu bist, dich und dein Leben so zu lieben, wie es ist, fängst du automatisch damit an, dich dir selber und dem Wunder in dir zu öffnen.

Dankbarkeit ist der erste Schritt in diese Richtung.

Für was bist du dankbar als hochsensibles Wesen? 

Was gelingt dir unheimlich gut?

Welche Gabe würdest du um kein Geld der Welt her geben?

Nimm dich an, wie du bist und erkenne die Kraft in dir, um sie Schritt für Schritt allmählich zu leben und diese Welt zu einem feinfühligeren Ort zu machen.

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