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Es ist Zeit für ein paar Inspirationen zum achtsamen Umgang mit deiner Zeit… Mit folgenden Gedanken möchte ich dir zeigen, wie du mit Hilfe vom HerzBauchWerk- Prinzip Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringen, den Mut finden kannst, dir immer wieder Auszeiten zu nehmen und zu entspannen.

Wie sieht es bei dir aus, schenkst du dir täglich die nötige Zeit, um in Verbindung mit dir zu sein?

Um zur Ruhe zu kommen, dich zu entspannen und dich zu geniessen?

Traust du dich, dir selber zu verschenken oder zieht dein Leben so viel von deiner Aufmerksamkeit und Energie, dass du dich latent gestresst, müde und ausgelaugt fühlst?

Gerade für feinfühlige und (hoch)sensible Menschen sind Auszeiten ganz wichtige Inseln im Alltag, um zu entspannen, bei sich bleiben zu können und mit seiner Energie zu haushalten.

In diesem Artikel werde ich dir verschiedene Methoden und Ansätze vorstellen, die dir dabei helfen, step by step wertvolle Auszeiten im Alltag einzubauen um ruhiger, gelassener und entspannter zu leben.

Folgende Aspekte werden wir gemeinsam genauer beleuchten.

  • Wie sich Stress auf deinen mentalen, physischen und emotionalen Körper auswirkt und du dank dem HerzBauchWerk® Prinzip ins Gleichgewicht kommen und dort bleiben kannst.
  • Weshalb deine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit eine zentrale Rolle dabei spielen, ob du dich gestresst oder entspannt fühlst.
  • Wie du gerade als Mutter und Frau den Mut und die nötige Selbstakzeptanz findest, dir kleine Auszeiten zu gönnen.
  • Wie du dank kleinen Achtsamkeitsübungen immer wieder kleine Auszeiten in deinem Tag einbauen und so Schritt für Schritt zur Ruhe kommen kannst.
  • Wie dich Rituale und das zyklische Erleben dabei unterstützen können, deinen Alltag so zu strukturieren, dass Zeit für dich ein fester Bestandteil in deinem Leben wird.
  • Notfall to do Liste, um in herausfordernden Situationen bei sich bleiben zu können.

Es scheint also, dass wir grundsätzlich immer zu wenig für uns da sind.

Fakt ist, dass es vielen von uns unglaublich schwer fällt, uns selber Zeit zu schenken. Eigentlich ist das ziemlich paradox. Denn das Einzige, was wir in unserem Leben immer an unserer Seite und auf sicher haben, das sind wir selber.

Wie können wir dann permanent zu wenig Zeit für uns haben?

Die Antwort liegt auf der Hand: wir leben in einer Welt, in der um unsere Aufmerksamkeit gebuhlt wird. Smartphone, Radio, Fernseher, die Flut von Informationen: sie alle ziehen peux a peux an von unserem wertvollsten Gut ab: unserer Aufmerksamkeit, unserem Geist, unserer Präsenz. 

Das Ergebnis: wir fühlen uns dumpf, zerstreut, gestresst, nicht belastbar. Wir können uns nicht mehr bewusst den Menschen um uns, der Welt und uns selber verschenken, weil wir zerstückelt und nicht präsent sind. Das kann so weit gehen, dass wir nicht mehr erkennen könnnen, wie wichtig wir selber für uns sind.

Es sind aber nicht nur die äusseren Einflüsse, die unsere Aufmerksamkeit von unserem wahren Sein abziehen. Sondern auch die Art und Weise, wie wir gross werden und gelernt haben, uns mit unseren geistigen Anteilen zu identifizieren. Wir lernen im Verlaufe des Lebens uns sehr stark mit unserem Ego zu identifizieren, welches permanent damit beschäftigt ist, für uns die richtigen Rollen auszusuchen und diese aufrecht zu erhalten.

Wir sind aber noch viel mehr als nur ein Ego, das mit uns ein Spielchen spielt.

Nur wer erkennen kann, dass seine seelischen, physischen und mentalen Anteile gleichwertig wirken dürfen, lernt sich wieder auf allen Ebenen bewusst wahr zu nehmen und in sein Sein einzutauchen, um seine Aufmerksamkeit auf sich, sein Wesen und seine Essenz zu lenken um Klarheit, Ruhe und Frieden in sich zu finden.

Was macht das Thema Auszeit mit dir?

Wie schwer oder leicht fällt es dir, dir Zeit für dich zu nehmen?

Wem oder was schenkst du den grössten Teil deiner Aufmerksamkeit?

Ist dies ein Mensch, eine Beschäftigung oder ein Ort der dir Kraft schenkt oder eher Energie raubt?

I proudly present: den grössten AuszeitKiller den es gibt: deinen Stress!

Jeder von uns kennt ihn, den Stress. Vor allem feinfühlige und (hoch)sensible Menschen erfahren ihn immer wieder am ganzen Leib, scheinen StessSituationen mit ihrer vollen Power ausgeliefert zu sein.

Dein Puls schlägt höher, dein Körper verkrampft sich und fühlt sich angespannt an, du hast Mühe, dich zu konzentrieren, das Gefühl, dass dir die Zeit davon rinnt, kannst kaum noch einen klaren Gedanken fassen, fühlst dich zerstreut oder einfach nur in einem Überlebensmodus gefangen, in dem du dich selber gar nicht mehr richtig spüren und wahrnehmen kannst..

Stress hat viele Gesichter.

Manchen kann man ihn von hundert Metern Entfernung vom Gesicht lesen, bei anderen läuft der Stress innerlich im Verborgenen, ganz geheimen dunkeln Kämmerlein ab.

Was ganz sicher ist: Stress ist meistens unangenehm und schnell auf allen Ebenen und intensiv spürbar.

Weshalb es so wichtig ist, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen.

Weshalb reagieren wir denn überhaupt mit Stress, wenn wir nicht ausgeglichen sind? Wie kommt es, dass wir uns in einer Spirale gefangen fühlen, in der es uns manchmal unmöglich erscheint, hinaus zu treten und uns selber zu spüren?

Wenn wir das System Mensch einmal ein bisschen übergeordnet und ganzheitlich betrachten, bestehen wir aus drei Komponenten: Körper, Geist und Seele.

Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und alle drei Anteile als gleichwertig und gleich wichtig zu erkennen kann ein grosser Schritt sein, um wieder in seine Mitte zu kommen und sein ganzes System zu stärken.

Wenn wir gestresst sind, dann oft deshalb, weil wir gerade einem dieser drei Teile, die durch uns wirken zu viel oder zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Oft ist es der geistige Bereich, der überbelastet ist, der analysiert, im Widerstand ist und sich nicht fokussieren kann. Oder der Körper, welcher rebelliert und so sagen möchte, dass es gerade zu viel ist.

Auf der seelischen Ebene existiert so etwas wie Stress nicht. Sie ist auch der Teil in uns, welcher am schnellsten Ruhe, innere Gelassenheit und Entspannung hervorrufen kann. Es ist der Teil in uns, der aber auch am stillsten wird, wenn es in den beiden anderen laut und hektisch und gestresst zu und her geht. 

Deshalb ist es auch so schwierig, sich in Stresssituationen auf die eigene Essenz und den Seelenraum zu besinnen und ruhig zu werden!

Du erlangst also Ausgeglichenheit und Ruhe, in dem du dich in die Schnittmenge von Körper, Geist und Seele begibst.

Ganz bildhaft dargestellt geht es bei einem guten Stressmanagement darum, Körper, Geist und Seele in ihrer Ganzheitlichkeit zu erkennen, wahr zu nehmen und wieder zurück zu dir zu holen, damit sie zu gleichen Teilen in dir wirken und du Kanal für diese Kräfte sein kannst.

Es bringt genau so wenig, wenn du dich nur in deinen geistig seelischen Anteilen bewegst und im Widerstand zu deinem Körper bist, wie wenn du dich hauptsächlich in deinen körperlich geistigen Anteilen bewegst und die seelischen Anteile verleugnest.

Jeder einzelne Anteil zu erkennen, wahr zu nehmen in seiner Vollkommenheit, ihn willkommen zu heissen, achtsam und bewusst zu leben, das bringt ganz viel Ruhe und Gelassenheit in dein Leben und lässt auch in stressigen Situationen dich ruhig, souverän und gelassen handeln. Wenn du dir die Zeit und den Raum dafür geben kannst, dann gibst du dir die Möglichkeit, Schritt für Schritt in deine innere Kraft zu kommen und dein HerzBauchWerk zu aktivieren.

Sind wir nicht wirklich mit unserem physischen, seelischen und emotionalen Körper verbunden fühlen wir uns immer unwohl, zerstreut und getrennt.
Sich langsam dieser Anteile bewusst zu werden, sie zu erkennen, wahr zu nehmen und ihnen zu lauschen…
…. bringt dich in deine Präsenz, in deine Kraft und aktiviert dein HerzBauchWerk!

Wie kannst du also damit beginnen, dich dem Stress des Alltags zu entsagen und dir Raum für dich nehmen, um voll und ganz bei dir anzukommen? Hier findest du drei Ansätze, die dir dabei behilflich sein können:

Ansatz #1: Folge immer deiner Aufmerksamkeit. Nur wer genau weiss, wem oder was er gerade bewusst seine Aufmerksamkeit schenkt, ist präsent, wach und klar im Geist.

So viel wird über ein achtsames und bewusstes Leben geschrieben. Es scheint mir sogar, dass Achtsamkeit salonfähig gemacht werden will. Nur: wirklich gelebte Achtsamkeit hat nichts damit zu tun, jeden Tag schön brav deine AchtsamkeitsMeditation zu machen, für die du extra 30 Minuten Zeit nimmst. 

Gelebte Achtsamkeit findet während dem Zähneputzen, dem Wäschewaschen, bei der Arbeit im Kundengespräch oder in der Warteschlange im Supermarkt statt. 

Was machen die meisten Menschen heute, wenn sie warten müssen? Ja genau, sie zücken das Smartphone aus der Tasche. Was machen 99% der Menschen in einem Zugabteil? Genau. Sie schauen in ein Smartphone. 

Ihre Aufmerksamkeit wird ihnen abgezogen. Sie sind in ihrer Filterblase eingelullt und nicht präsent. Wer schaut seinem Gegenüber noch richtig in die Augen, ist aufmerksam bei einem Gespräch dabei, verbunden mit dem Menschen, der gegenüber einem sitzt? Richtig wach? 

Uns fehlen oft wache Begegnungen mit Geschirrspülern.

Je mehr von unserer wertvollen Aufmerksamkeit abgezogen wird und je defragmentierter wir werden, desto öfter haben wir das Gefühl, gar keine Zeit zu haben. Dieser permantente Gedanke an den nächsten Schritt oder an das, was man noch tun muss, oder das nicht wirklich da sein in der Begegnung mit anderen Menschen hat fatale Folgen: wir stumpfen ab. Wir spüren uns selber nicht mehr und können den Moment gar nicht mehr geniessen.

So sehnen wir uns nach Auszeiten, die uns dabei helfen, bei uns zu sein, uns zu spüren, präsent zu werden. Nur leider funktioniert das sehr schlecht, wenn du das nur während dem Meditieren tust.

Stell dir vor, du sitzt 10 Minuten gegenüber von einem Menschen. Entweder mit dem Gedanken, dass du noch dies oder das oder jenes tun musst und du froh bist, wenn dein Besuch wieder geht oder mit der Einstellung, dass du jetzt, in diesem Augenblick deine ganze Aufmerksamkeit diesem Menschen schenkst. 

10 Minuten sind 10 Minuten. Sie bleiben gleich. Was sich verändert ist die Art und Weise, wie du diese Zeit mit deinem Leben füllst. Du hauchst deiner Zeit Leben ein.

Das funktioniert übrigens auch mit dem Geschirrspüler ausräumen. Es macht zeitlich gesehen keinen Unterschied, ob ich diesen mit dem Gedanken, was ich als nächstes noch tun muss, ausräume, oder ob ich mich in diesem Augenblick, für 3 wertvolle Minuten nur diesem Geschirrspüler und meinem Geschirr hin gebe. Jeden einzelnen Teller auf meiner Hand spüre, das Besteck liebevoll in die Schublade lege und dankbar dafür bin, dass ich mein Geschirr nicht selber abwaschen muss. Die Zeit, die verstreicht bleibt die gleiche. Die Qualität, in der ich diese Zeit verbringe, ist eine komplett andere. 

Wenn wir damit anfangen, kleine Dinge bewusst und achtsam zu tun kommen wir in uns an. Wir werden präsenter. Ganz ohne dass wir jeden Tag eine Stunde meditieren müssen. 

Das Einzige, was es dazu braucht ist die klare Absicht von dir, die kleinen Dinge achtsamer zu tun und deine Aufmerksamkeit bewusst auf das zu lenken, was du JETZT dabei fühlst, denkst, wahrnimmst.

So wirst du automatisch wacher, entspannter und fokussierter.

Deine Aufmerksamkeit ist dein wertvollstes Gut und die Welt da draussen ist darauf ausgerichtet, diese von dir und deinem innersten Kern abzuziehen. Denn dann wirst du bedürftig. 

Du fühlst dich gestresst, zerstreut, nicht gemocht und brauchst eine Lösung. 

Diese liegt leider nicht darin, dir die neuen Schuhe oder das teure Kleid zu kaufen oder dir noch mehr Informationen über das letzte Drama in der Welt rein zu ziehen, damit du möglichst gut informiert bist.

Die Lösung wäre ganz simpel. Nur sie interessiert da draussen keiner, denn sie macht aus dir einen bewussten, wachen und integeren Menschen:

Sie liegt darin, dass du voll und ganz in deinem mentalen, physischen und emotionalen Körper ankommst und aufwachst. Nimm alle Aufmerksamkeit zurück zu dir und werde deinem wahren Selbst bewusst.

Finde den Mut, dich dir selber zu verschenken und liebevoll wahr zu nehmen. 

Finde den Mut, deinen Kindern, deinem Partner, deinem Chef… tief in die Augen zu blicken und dich zu fragen, weshalb dieses wundervolle, perfekte Wesen in dir einen solchen Stress, eine Wut, eine Ohnmacht, schlechte Gedanken etc. Auslöst und fang an in dir zu forschen.

Die Welt da draussen ändert sich erst dann, wenn du für dich einen Weg gefunden hast, mit dir im Reinen zu sein. 

Ansatz #2, nimm Zeit nicht zu persönlich!

Zeit ist und kann nichts. Sie ist nur eine Idee unseres Geistes. Es sind also auch immer deine Gedanken, die entscheiden, ob du viel oder wenig Zeit hast. Du entscheidest, ob du deine Zeit linear oder zyklisch erleben willst.

Ich glaube ja ganz fest daran, dass wir Zeit viel zu persönlich nehmen. 

Was ist eigentlich Zeit?

Nichts Wirkliches, oder? Zeit ist eine von uns Menschen erfundene Masseinheit, die ein Jahr, einen Monat, eine Woche, einen Tag, eine Stunde, eine Minute, eine Sekunde in lineare Teile einteilt

Das Zeit vergeht, wir zu wenig oder zu viel Zeit haben oder uns mehr Zeit nehmen sollten ist immer die Interpretation unseres Geistes. Auch dass wir zu langsam oder zu schnell oder zu alt wären. 

Stress entsteht immer dann, wenn wir in irgend einer Form in diesem Zeitdenken gefangen sind. Wir setzen uns Ziele, Aufgaben, wollen irgendwo zu einer bestimmten Zeit dies oder das erreicht haben und kommen in den Stress, wenn wir merken, dass wir dies in dieser Zeitvorgabe nicht schaffen.

Vom linearen zum zyklischen Erleben der Zeit.

Viele Dinge brauchen einfach ihre Zeit. Ich fange immer mehr damit an, nicht in Zeit, sondern in Zyklen zu denken. Ich finde, dass dies viel mehr unserer eigenen Natur entspricht. Vor allem auch der weiblichen. Wer sich schon einmal mit dem zyklischen Leben befasst hat, weiss von was ich spreche. 

So fühle ich mich in meinem Zykluswinter oder auch im Winter selber anders als im Sommer. Mein Tagesrythmus ist im Sommer ein anderer als im Winter. Das Leben an die Zyklen der Natur anzupassen hat mir viel Ruhe und Entspannung in den Alltag gezaubert.

Was hat das jetzt mit dem Thema Auszeit zu tun?

Beobachte dich mal in deinem eigenen Zyklus. Gibt es Phasen, in denen du produktiver bist und welche, in denen du mehr Auszeiten brauchst? Ich habe mir in den letzten Jahren die Freiheit genommen, mir einmal im Monat einen „Plämpelitag“ einzurichten. Der ist immer in meinem Zykluswinter. Da mach ich nichts, ausser mich aufs Sofa hängen und Schokolade zu gönnen. Ganz bewusst und achtsam. 

Ich weiss, da kommen wieder andere Zeiten. Solche, in denen es nur so an Kreativität sprudelt. Dann wenn der ZyklusFrühling in den Sommer wechselt. Also kann ich vieles, das es abzuarbeiten gilt auf dann verschieben. 

Auch meine Tage unterliegen einem Zyklus. Der Morgen entspricht meinem Frühling. Ich bin ein Morgenmensch. Es ist meine produktive Zeit. Das war schon immer so, schon als Jugendliche habe ich für die Schule immer morgens gebüffelt. 

Also nehme ich bewusst jeden Morgen Zeit für mich. Das Handy bleibt sicher noch eine Stunde im Flugmodus und ich gebe mich dem MorgenSeiten schreiben hin. Es ist meine Art, für mich Zeit zu nehmen, meine Gedanken und Gefühle zu sortieren und auf Papier zu bringen. Ich brauche in der Tat viel Zeit für mich. Morgens um 4.00 respektive 5.00 Uhr (kommt auf die Sommer- oder Winterzeit an) nehm ich mir bewusst Zeit um mit mir alleine zu sein.

Ich will dich nicht dazu überreden, nun auch zu einer Frühaufsteherin zu werden, vielmehr möchte ich dich dazu einladen, dir ein paar Monate mal Zeit zu nehmen, deinen Rhythmus und deinen Zyklus kennen zu lernen. Wann bist du in deiner produktiven Phase? Wann ist für dich Zeit, dich zurück zu ziehen und für dich zu sein? Und dann versuche, diese Auszeit ganz bewusst in deinem Alltag einzubauen. 

Im Grossen wie im Kleinen.

Schen dir jeden Tag eine achtsame Tätigkeit oder eine Begegnung mit einem lieben Menschen, dem du all deine Aufmerksamkeit schenkst. Erkenne deinen Zyklus als eine Phase des Seins. So kreierst du dir kleine Rituale und Auszeit Inseln, die dir ganz viel Kraft, Entspannung und inneren Frieden schenken.


Ansatz #3: Das Wertvollste, das du dir in deinem Leben schenken kannst bist du! Schenk dir jeden Tag immer wieder kleine Momente mit dir und werde reich.

Tatsächlich gibt es nur einen Menschen, der dich durch dein ganzes Leben hindurch begleitet und immer für dich da ist:

das bist du! 

Wenn du dich auf den Weg in dein Leben machst und dich gebärst bist du voll und ganz alleine und auf dich gestellt. Niemand kann dir diesen Prozess abnehmen. Auch wenn du mit Hilfe von Aussen, sprich mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gekommen bist: DU warst es ganz alleine, die den ersten Atemzug machen musste, um voll und ganz in diesem Leben anzukommen.

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, um aus diesem Leben auszusteigen bist auch DU alleine die einzige Person, die diesen Weg beschreiten wird. Niemand kann dir das abnehmen. 

Diese beiden Übergänge gehören ganz alleine nur dir. 

Und dazwischen?

Passiert ganz viel Leben. 

Wenn wir in diesem Leben ankommen, legt sich allmählich ein Schleier des Vergessens über unsere göttliche Herzkunft und unser Ego übernimmt die Führung. Es beginnt damit, uns als ein Objekt zu betrachten. Als eine Frau mit dieser oder jenen Ausbildung, in diesem oder jenen Job, mit einer schlanken oder fülligen Figur. Wir legen uns etliche Rollen und Masken an und vergessen dabei, dass wir ein Wesen aus physischem, mentalen und emotionalen Körper sind.

Die meisten von uns sind gefangen in den Geschichten und Interpretationen die unser Ego uns erzählt.

Deine Gedanken erzählen dir auch ganz viel darüber, wie du Zeit erleben sollst. Ob du genug davon hast oder zu wenig. Ob du dich gestresst fühlen sollst oder nicht. Oder ob du deinen stressigen Lebenswandel unterdrücken sollst.

Keine Zeit für sich selber zu haben kann ein starker Glaubenssatz sein. Ist es nicht paradox, dass wir uns keine Zeit mehr für unser innerstes Erleben schenken?

Dass wir das Gefühl haben, keine Zeit dafür zu haben, uns als ganzheitliches Wesen zu erfahren? 

Finde den Mut, dir Zeit für dich zu nehmen und dich dir selber zu verschenken. Denn DU bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Du lässt es erst lebendig werden.

Schenke dir jeden Tag viele kleine, achtsame Momente und nimm dich auf allen Ebenen wahr. Was macht JETZT mit deinem physischen Erleben im Körper? Was fühlt dein Emotionalkörper in diesem Moment? Was passiert, wenn du JETZT deine Gedanken erfasst und ziehen lässt?

Ich glaube ganz fest daran, dass wir uns grundsätzlich erst dann der Welt verschenken können, wenn wir bereit dazu sind, uns uns selber zu verschenken. In möglichst vielen kleinen Augenblicken im Leben. 

Doch wie kommen wir am schnellsten wieder bei uns an?

Was kannst du tun, um immer wieder zu spüren, dass du da bist? Es ist so simpel, dass es schon fast wieder total schwierig zu sein scheint:

Dein Atem ist das wirkungsvollste Instrument, um im Hier und Jetzt anzukommen.

Wenn du damit beginnst, dir in den kleinen Momenten alle Aufmerksamkeit zu schenken, tauchst du jedes Mal ein in ein Stück Ewigkeit.

Was kannst du also konkret tun, um dir selber immer wieder Auszeiten zu gönnen und dich als ein HerzBauchWerk zu erleben?

Hier ein paar Tips für den Alltag, wenn du das Gefühl hast, dass alles über dir zusammen zu brechen droht:

  1. Atme bewusst. Atem holt uns in sekundenschnelle wieder zu uns in den Körper. In Stresssituationen verkrampfen wir unbewusst, unser Puls erhöt sich, der Körper stellt um auf Stresssituation. Bewusstes, aktives Atmen in die Stellen, die sich gerade angespannt und unangenehm anfühlen bringen sehr schnell und effektiv ruhe in den Körper und auch in deinen Geist, weil du darauf fokussiert bist, zu atmen und nicht nachzudenken.
  2. Spüre den Boden unter deinen Füssen. Verbinde dich mit dem Boden, spüre einen festen Stand. Mach dir bewusst, dass du im Hier und Jetzt bist.
  3. Spür dein Herz und deinen Bauchraum. Lass sie weit werden. Das eigene Energiefeld zu kennen und es bewusst auszudehnen anstatt zusammen gezogen zu bleiben hilft dir dabei, dich zu mitten.
  4. Bleibe präsent. Im Hier und im Jetzt. Dehne dich aus. Wo liegt deine Aufmerksamkeit jetzt? Bist du voll und ganz bei dir angekommen?
  5. Nimm deine Emotionen wahr. Wenn du das Gefühl hast, dass du sie nicht kontrollieren kannst, verlasse die stressige Situation ganz freundlich. Erkläre, dass du zuerst Zeit und Raum für dich brauchst, um Klarheit zu gewinnen.
  6. Lass deinen Gefühlen in einem sicheren Raum freien lauf. Schreib sie auf. Beobachte sie, nimm sie an. Stell dir vor, wie du sie wie ein kleines Baby oder junges Kätzchen in den Arm nimmst und ihnen all deine Liebe und Aufmerksamkeit schenkst.
  7. Werde dir deiner Bedürfnisse bewusst. Was brauchst du gerade, damit es dir besser geht?
  8. Kommuniziere deine Bedürfnisse. Erkläre, wie es dir im Moment geht, welche Gefühle dich begleiten. Sag, was du brauchst, damit du dich wieder wohl fühlen kannst.
  9. Erlaube dir, einfach einen Moment bei dir zu sein, dich dir, diesem Augenblick und deinem Leben zu verschenken.

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Das HerzBauchWerk dich frei Prinzip bringt dich in deine Kraft  und lädt dich dazu ein, dein innerstes Wesen zu erforschen um dich als  wache HerzBauchWerkerin zu erfahren um deinen mentalen, physischen und mentalen Körper in Einklang zu bringen.