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Drei wertvolle Tips, wie du mitten im Chaos Ruhe bewahren und in deiner Mitte bleiben kannst.

Mrz 21, 2020Allgemein, Hochsensibel sein, Spirituelles

Wir alle tragen sie wahrscheinlich tief in uns: diese Angst, dass wir irgendwann in unserem Leben mal in eine Situation kommen, die uns den Boden unter den Füssen weg zieht. In diesem Artikel möchte ich dir Wege zeigen, wie du dich selber gut durch die wilde Zeit des Wandels und der Ungewissheit begleiten und dich von der Angst und Panik in dir und im Aussen auf eine gute Art und Weise abgrenzen kannst.

Bevor ich dir nun aber wertvolle Impulse darüber gebe, wie du in deiner Mitte bleiben kannst in stürmischen Zeiten, möchte ich dir kurz erklären, wie Veränderung, ich nenne sie gerne auch Transformation, passiert.

Transformation passiert dann, wenn du damit beginnst, auf einer neuen BewusstseinsWelle zu reiten .

Stell dir einmal vor, dass jeder einzelne von uns auf kleinen Wellen von Bewusstsein reiten. So reitest du auch mit all dem, was du bist auf einer bestimmten Welle von Bewusstsein. Diese Welle ist jedoch nicht fix. Im Verlaufe deines Lebens hast du immer wieder diese Welle verlassen, um auf eine neue zu steigen, weil sich dein Bewusstsein verändert hat.

Am allerbesten kann man das übrigens bei Kindern beobachten. Ein solcher Bewusstseinsprung ist zum Beispiel der, in dem man erkennt, eine eigene Persönlichkeit zu haben.

Nun, vielleicht surfst du schon ziemlich lange auf einer Welle und merkst, dass diese eigentlich nicht mehr richtig zu dir passt. Nur hast du noch keinen Mut gefunden, sie zu verlassen. Denn du hast es echt gut mit dieser Welle. Du weisst, wie sie sich verhaltet, was zu tun ist, damit du hoch oben auf ihr reiten kannst.

Bevor du eine neue Welle reiten kannst, muss die alte zusammen brechen.

Das ist ein Grundgesetzt der Transformation. Die Welle, die nicht mehr passt verschwindet nicht einfach so. Sie muss zusammen brechen. Es wird eine Zeit geben, in der du im Ozean rum schwimmst und entweder darauf wartest, bis eine neue Welle sich vor dir bildet, oder du schwimmst auf die nächste Welle zu, oder trauerst vergeblich um die alte Welle und vergisst dabei, dich auf eine neue zu konzentrieren.

Wir nennen solche Zustände oft Krise. Oder Problem.

Das Problem mit dem Problem ist folgendes: Wenn du nur das Problem und die Krise siehst, in der du gerade steckst, öffnest du dich nicht für den ganzen Ozean an Möglichkeiten. Du schwimmst vor einer riesengrossen Welle, die sich vor dich aufgebäumt hat und nächstens über dir zusammenbrechen wird.

Das Chaos wird kommen. Egal wie. Die Frage ist nur, kannst du dich ihm hingeben, oder bist du in deinem Denken so geschlossen, dass du andere Wellen gar nicht erkennen kannst?

Um nochmals auf die Kinder zu kommen: Oft haben Kinder eine Krankheit oder Fieber, wenn bei ihnen eine Welle zusammen bricht. Sie gehen dann automatisch in die Ruhe und lassen das Chaos zu.

Transformation hat drei hartnäckige Gegner, die jegliche Art der Veränderung unterdrücken: sie heissen:

Kampf

Kampf entsteht immer dann, wenn wir gegen jemand oder etwas im Widerstand sind. Wir spüren einen Widerstand gegen eine Person, ein Gefühl, eine Situation und sagen „NEIN!“ Nein, das will ich nicht haben! Nein, du bist nicht richtig, Nein ich habe Recht. Nein ich will mein Leben nicht so leben. Trifft Widerstand auf Widerstand kummuliert er sich. Wir es grösser. Fahren wir dicke Schutzwälle auf, die uns daran hindern, frei sein zu dürfen.

Festhalten 

Das Leben ist ein Fluss, es verläuft nicht linear, sondern in Zyklen. Ein stetiges auf und ab. Wenn wir Dinge, Menschen, Gefühle fest halten wollen, weil sie uns gerade so unglaublich gut tun hindern wir uns daran, mit dem Fluss des Lebens mit zu gehen. Wir können so nicht in der Präsenz sein, weil wir mit einem Fuss immer in der Vergangenheit stehen und mit dem anderen in der Zukunft, weil wir uns die schönen Momente wieder herbei sehnen. Das raubt uns unsere Kraft, wir sind weder achtsam noch bewusst am Handeln.

Flüchten 

Wenn wir schwierige Situationen, Gefühle und Menschen stets meiden entziehen wir uns der Möglichkeit, klar zu sein. Wir schlängeln uns um die wichtigen Wendepunkte im Leben und verhindern so, an den Situationen zu wachsen, klar für uns und unsere Bedürfnisse einzustehen. Flucht bedeutet immer, seine Bedürfnisse nicht oder ungenügend zu kommunizieren oder gar nicht wissen zu wollen, was man selber braucht, um wahr, klar und authentisch leben zu können.

Wenn wir also akzeptieren können, dass jede Veränderung mit einem gewissen Grad an Chaos einher geht, können wir viel entspannter unseren Bewusstseinswandel geniessen.

Es ist immer unser Ego, welches kämpft, festhält oder flüchtet. Weil es mit Schutz- und Machtprogrammen konditioniert wurde, analysiert und sich krampfhaft an eine Wunschvorstellung klammert.

Es bringt nichts, gegen das Ego anzukämpfen. Im Gegenteil. Ich persönlich plädiere für einen artgerechten Umgang mit ihm.

Wenn wir im Chaos nicht alle Gefühle zu lassen, wie zum Beispiel Angst, Wut, Ohnmacht, etc. und diese krampfhaft unterdrücken, kann sich unser Emotionalkörper nicht wirklich entspannen und frei fliessen. Wir sind immer damit beschäftigt, irgendwelche unangenehmen Gefühle zu vermeiden.

Wenn wir die Signale unseres Körpers nicht ernst nehmen, wenn er sich zum Beispiel Ruhe und Entspannung gönnen möchte, oder wir absolut gegen unsere inner Uhr, unsere Natur und unser Bauchgefühl handeln, bleibt ihm nichts anderes übrig als die Notbremse zu ziehen und krank zu werden.

Wenn wir nicht darauf vertrauen können, dass wir viel mehr als nur dieser Körper, diese Gedanken und Gefühle sind, werden wir immer klein denken und uns mit genau diesen Gedanken und Gefühlen so sehr identifizieren, dass wir die Rollen und Masken, die wir uns auferlegt haben, bis aufs Blut verteidigen werden. Wir sind nicht bereit, tief in uns selber einzutauchen, uns selber zu erforschen und uns unserer universellen Herkunft zu widmen.

Veränderung passiert also am einfachsten, wenn dein Körper, dein Geist und deine Seele in Einklang miteinander sind und du nicht im Widerstand bist.

Es mag komisch klingen, aber wenn du gerade mitten in einem Prozess bist, (und ich glaube, dass in der Momentanen Lage jeder von uns in einem Prozess ist) und du merkst, dass sich vor dir noch riesige Wände von Widerständen aufbauen, dann versuche, in den Widerstand zu entspannen.

Stress, Angst, Panik, Wut, Trauer, Ohnmacht, etc. sind Emotionen, die unser System verkrampfen lassen. Die Energie kann nicht mehr frei durch deinen mentalen, physischen und emotionalen Körper fliessen.

Das bedeutet, dass du in diesem Zustand gefangen bleibst und nicht aktiv werden kannst. Du sperrst dich selber in ein Käfig ein und fängst an, wie ein Hamster im Rad zu laufen, damit du irgendwas tust, nur nicht entspannen.

Werde dir deines HerzBauchWerkes bewusst und hole alle Anteile zurück zu dir.

Wenn wir gestresst sind, dann oft deshalb, weil wir gerade einem dieser drei Teile, die durch uns wirken zu viel oder zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Oft ist es der geistige Bereich, der überbelastet ist, der analysiert, im Widerstand ist und sich nicht fokussieren kann. Oder der Körper, welcher rebelliert und so sagen möchte, dass es gerade zu viel ist.

Auf der seelischen Ebene existiert so etwas wie Stress nicht. Sie ist auch der Teil in uns, welcher am schnellsten Ruhe, innere Gelassenheit und Entspannung hervorrufen kann. Es ist der Teil in uns, der aber auch am stillsten wird, wenn es in den beiden anderen laut und hektisch und gestresst zu und her geht. 

Deshalb ist es auch so schwierig, sich in Stresssituationen auf die eigene Essenz und den Seelenraum zu besinnen und ruhig zu werden!

Du erlangst also Ausgeglichenheit und Ruhe, in dem du dich in die Schnittmenge von Körper, Geist und Seele begibst.

Ganz bildhaft dargestellt geht es bei einem guten Stressmanagement darum, Körper, Geist und Seele in ihrer Ganzheitlichkeit zu erkennen, wahr zu nehmen und wieder zurück zu dir zu holen, damit sie zu gleichen Teilen in dir wirken und du Kanal für diese Kräfte sein kannst.

Es bringt genau so wenig, wenn du dich nur in deinen geistig seelischen Anteilen bewegst und im Widerstand zu deinem Körper bist, wie wenn du dich hauptsächlich in deinen körperlich geistigen Anteilen bewegst und die seelischen Anteile verleugnest.

Jeder einzelne Anteil zu erkennen, wahr zu nehmen in seiner Vollkommenheit, ihn willkommen zu heissen, achtsam und bewusst zu leben, das bringt ganz viel Ruhe und Gelassenheit in dein Leben und lässt auch in stressigen Situationen dich ruhig, souverän und gelassen handeln. Wenn du dir die Zeit und den Raum dafür geben kannst, dann gibst du dir die Möglichkeit, Schritt für Schritt in deine innere Kraft zu kommen und dein HerzBauchWerk zu aktivieren.

Hier drei wertvolle Tips, wie du dich mental, physisch und emotional entspannen kannst:

So entspannst du deinen mentalen Körper

Schalte einfach mal deine Gedanken ab. Das klingt so einfach, nicht wahr? Ich weiss, dass das meeega schwierig sein kann. Vor allem dann, wenn dein System ein mental fixiertes ist.

Fakt ist aber, du bist nicht deine Gedanken! Es gibt da noch einen physischen Körper, den du voll und ganz bewohnen darfst und Gefühle und Emotionen, die frei von den Bewertungen deines Egos fliessen möchten!

Beobachte deine Gedanken. Nimm wahr, ob dir dieser Gedanke gerade gut tut oder nicht und sag dir immer wieder, dass DU nicht dieser Geanke bist. Dein ganzes Leben ist zu 99% eine Interpretation. All die Rollen, die Masken, das, was du scheinst zu sein, ist ein Konstrukt deines Geistes. Das bist nicht DU!

Und doch sind sie ein Teil von dir und wollen ganz liebevoll angenommen und beobachtet werden. Wenn sich in dir also wieder mal die innere Kritikerin aufbäumt und dir erklärt, was du alles falsch gemacht hast, und wie die Welt da draussen jetzt zu sein hat, dann lächle ihr entspannt entgegen.

Entspanne deinen Geist. Lass die Gedanken Gedanken sein und nimm sie nicht zu persönlich.

Die meisten unserer Gedanken lösen in uns ein Gefühl aus. Ist nun auch nocht dein Emotionalkörper völlig im Widerstand zu diesem Gefühl, bist du schon auf zwei Ebenen total “zu”.

Du bist weder deine Gedanken, noch die Gefühle, die dieser Gedanke auslöst, es ist aber mega spannend zu beobachten und wahr zu nehmen, was diese Gedanken und Gefühle mit dir machen. So können sie befreit werden und verlieren die Macht über dein System. Du wirst proaktiv und erkennst allmählich all deine hinderlichen Muster und Glaubenssätze.

So schützt du dich vor Reizüberflutung und stärkst deinen physischen Körper:

(Hoch)sensible, feinfühlige und sensitive Menschen sind mit ihrer Körperwahrnehmung sehr oft permanent auf empfang eingestellt. Hier trifft man auf Frau Meier, ach ist die komisch drauf, habe ich etwas falsches gesagt? Im Zug ist es wieder einmal tierisch laut und der Lärm macht es fast unmöglich, das eigene Buch weiter zu lesen. Die vielen Arbeitskollegen im Grossraumbüro fühlen sich wie eine dicke, fette Wand an, gegen die man antritt wenn man zur Arbeit kommt.

Sind wir in solchen Situationen permanent auf Empfangen, bewerten, einordnen und analysieren eingestellt liegt es wohl auf der Hand, dass sich der Alltag anstrengend, stressig und mühsam anfühlt. 

Es müsste einen Weg geben, seine Wahrnehmung, dann wenn einem alles zu viel wird ein bisschen Dimmen zu können.

Das funktioniert.

Lösung: Richte deine Wahrnehmung nach innen

Damit es in dir ruhiger wird und du dem Stress des Alltags entfliehen kannst gibt es nur eine Lösung: werde ruhig. Hochsensible haben oft das Gefühl, sich nur von dem ganzen Lärm, der Hektik und den Menschen schützen zu können, wenn sie sich irgendwo zu Hause unter der Bettdecke verkriechen. 

Falsch gedacht. Fang mit kleinen Schritten bewusst damit an, deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Dann, wenn du dich in einer Situation befindest, die sich sehr laut, stressig und verzettelnd anfühlt atme tief, erde dich, richte deine Wahrnehmung in dein Inneres und konzentriere dich auf deinen Körper. Lass deine Gedanken vorbei ziehen, still werden, gib ihnen einen Moment lang keine Bedeutung mehr.

Das mag am Anfang etwas komisch klingen, ich weiss. Es wirkt aber Wunder, glaube es mir. Wenn du das Prinzip von der bewussten Wahrnehmung von innen heraus oder von dem unkontrollierten Einprasseln von aussen verstanden hast, hast du ein mächtiges Werkzeug in der Hand, das dir dabei hilft, deine Eindrücke zu filtern, dich zu fokussieren und auch in stressigen Situationen bei dir bleiben zu können.

So stärkst du deinen Emotionalkörper

Mach fremde Emotionen und Energien anderer Menschen nicht zu einem Stressfaktor.

In deinem Umfeld gibt es sie ganz sicher auch: die Menschen, die dir so viel Energie rauben, dass du nach einem Treffen mit ihnen dich am liebsten einfach nur verkriechen würdest. Du fühlst dich schlapp, matt und müde und oft schwingen noch die Worte oder Taten von diesen Energievampiren tagelang nach.

Ich kann es sehr gut verstehen, dass oft und gerne in der Hochsensiblen Szene von Energievampiren gesprochen wird. Ich mag aber diesen Ausdruck überhaupt nicht, da er die Verantwortung für das Managment von deiner eigenen Energie auf andere abschiebst.

Fakt ist: niemand kann dir deine Energie rauben, ausser du lässt sie dir weg nehmen! Also bitte sei bei dieser Fessel mal ganz ehrlich zu dir selber und hör ab sofort auf damit, anderen die Schuld dafür zu geben, dass ihre Art, ihre Emotionen und Energien dich auslaugen. Lerne statt dessen, damit umzugehen!

Lösung: Lerne bewusstes Energiemanagement und hör damit auf, dich in deiner Höhle zu verkriechen.

Es ist eigentlich so simpel, dass es schon fast keiner mehr macht: Begegnest du einem Menschen oder einer Situation, die dich weg zu tragen droht, dann bist du nicht bei dir, deine Wahrnehmung ist mit grosser Wahrscheinlichkeit nach aussen gerichtet, dein Fokus beim anderen, du bist wahrscheinlich alles andere als geerdet.

Steckst du das nächste Mal in einer Begegnung mit einem Menschen, die für dich anstrengend und schwierig ist, dann versuche einmal, dich bewusst selber wahr zu nehmen. Erde dich, indem du bewusst die Füsse auf dem Boden spürst, bleibe in deiner Energie und dehne dein Energiefeld aus.

Oft ist es nämlich so, dass wir uns von der Energie der Energievampire einfach vereinnahmen und weg tragen lassen, anstatt dass wir bei uns und in unserer Grösse bleiben.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Erkennen und Lösen deiner Fesseln. Falls ich dir dabei unter die Arme greifen und dich dabei inspirieren und unterstützen darf, dann mach ich das gerne in einem Einzelcoaching oder in meiner Jahresbegleitung das HerzBauchWerk Jahr!

Hier erfährst du alles über mich und kannst mit mir ein kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren.

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