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Vom Wesen des Egos, seinen Rollen und Programmen.

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Rollen geben unserem Ego eine Identität. Sie geben ihm eine Daseinsberechtigung. Sie machen es fassbar, real. Sie geben ihm eine Orientierung. Es kann sich vergleichen, einordnen und dementsprechend wieder neue Rollen kreieren. Zum Beispiel die des Opfers, oder des Täters, der perfekten Mutter oder dem frustrierten Angestellten.
Ohne Rollen, würde es kein Ego geben. Kein Wunder, halten so viele Menschen an ihren Rollen und Masken fest. Aus Angst, dass da sonst nichts mehr wäre. Gähnende Leere. Sie würden in ein tiefdunkles Fass ohne Boden fallen.
Doch in Wirklichkeit finden wir hinter diesem Nichts genau das, nachdem wir immer so sehr suchen und es in den trennenden Rollen, die wir spielen, niemals finden werden: unser wahres, authentisches Sein. Unseren innersten Kern, unsere Essenz. Unsere eigene, tiefe Wahrheit. Unser selbst bewusstes sein. Wir haben einfach nie gelernt, danach zu suchen.
In diesem Artikel möchte ich mit dir noch tiefer in das Wesen des Egos eintauchen und dir aufzeigen, weshalb es sich in Rollen, Schutzprogrammen und Machtstrategien scheinbar so unglaublich wohl fühlt.
Über destruktive Rollen und Masken im Leben und wie du dich wirkungsvoll von ihnen befreien kannst.

Dein Ego legt sich Rollen zu, um dich vor Verletzungen zu schützen

Lass uns kurz ein bisschen ausschweifen und über das Wesen von Enttäuschungen und Verletzungen sprechen, damit wir unsere Rollen und Masken noch ein bisschen besser verstehen können:

Sie sind nämlich oft der Grund, weshalb wir uns hinter einer Maske verstecken oder in eine Rolle schlüpfen, die uns scheinbar stark und unverletzbar werden lässt.

 

Du möchtest mehr über Masken und Rollen erfahren?

Dann empfehle ich dir meinen BlogPost zum Thema!

 

 

Wir alle erleben in unserem Leben Enttäuschungen und versuchen uns vor Verletzungen zu schützen. 

Jeder von uns wurde schon etliche Male verletzt. Bewusst oder unbewusst. Verletzungen sind also ein Teil unseres Lebens.

Betrachten wir Verletzungen Enttäuschungen von einer neutralen Seite, so sind sie immer eine Einladung, uns selber näher zu kommen, unsere Bedürfnisse zu erkennen und unsere Grenzen klar abzustecken und für uns einzustehen.

Die Realität sieht da leider etwas anders aus. Viele von uns haben ihr Leben darauf ausgerichtet, möglichst niemals mehr verletzt oder enttäuscht zu werden. Weshalb das so ist, ist ganz einfach erklärt: wir lernen nicht wirklich, mit Enttäuschungen umzugehen. Oder besser gesagt, wir leben in einer Gesellschaft, in der uns von unseren Vorbildern vorgelebt wird, möglichst alle negativen Emotionen, Enttäuschungen und Verletzungen zu vermeiden.

Und so lenken wir uns lieber ab von dem, was in uns gefühlt und wahrgenommen werden will. Ganz nebenbei legen wir uns meist noch eine Rolle zu, die uns “schützt” vor dem, was wir nicht fühlen wollen. Eine Rolle, die uns von unserem wahren, inneren Kern ablenkt, um die Emotionen, die durch uns frei gefühlt werden wollen zu vermeiden. So beginnt der mentale Körper gegen unseren Emotionalkörper zu wirken, der sich einfach nur freifühlen möchte. Mentaler, physischer und emotionaler Körper (dein HerzBauchWerk) sind so nicht im Gleichgewicht und so tauchst du  bewusst oder unbewusst ein ins Trennungsbewusstsein.

 

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Du kannst dein Ego nicht mit deinem Ego verändern.

Gleichzeitig unterbinden wir damit jegliche Veränderung. Denn erst wenn wir in uns angekommen und unseren innersten Kern erfahren, finden wir den Frieden, die Freiheit und Klarheit in uns. Erst wenn wir voll und ganz das Akzeptieren können, was uns unser Leben wirklich auf dem Silbertablett serviert, können wir in die Veränderung gehen und erfahren uns als ganzheitliches Wesen.

Es gibt nichts mehr schön zu reden, kein Kämpfen, kein Festhalten und kein Flüchten mehr.

Vom Wesen des Egos, seinen Rollen und Schutzprogrammen

Das Wesen des Egos

Eines möchte ich in diesem Text  klarstellen: Es geht hier nicht darum, dein Ego aufzulösen oder weg haben zu wollen! Um ins bewusste Sein eintauchen zu können, müssen wir zuerst das Wesen des Egos und des getrennten Seins verstehen, akzeptieren und anerkennen.

 Vielen Menschen, vor allem solchen in psycho-spirituellen Szenen, ist es nämlich gar nicht bewusst, dass sie sich in einer Egozone bewegen. Ich kann mir auch wunderschöne Komfortzonen im Namen der Spiritualität und der Erleuchtung aufbauen, weil ich einen regelrechten Kreuzzug gegen mein Ego fahre.

 Die HerzBauchWerk Formel, wie ich sie anwende hat aber nicht zum Ziel, irgendetwas an dir auszuschließen oder zu verändern. Ich gehe mit meiner Arbeit immer davon aus, dass alles richtig ist, so wie es ist. Dass DU richtig bist, so wie du bist. 

 Ich möchte dich nicht anders haben oder verändern. Das Einzige, was ich dir auf deiner Reise zu dir selbst aufzeigen möchte, sind neue Blickwinkel, die dich aus der Trennung heraus befreien können. Den neuen, anderen Blickwinkel einnehmen, musst du dann selbst. 

Vom Wesen des Egos, seinen Rollen und Schutzprogrammen

Fang also noch heute damit an, einen Schritt zurück zu machen, um neugierig und liebevoll dein Ego zu beobachten.

Das Ego ist ein mächtiges Gedankengebäude, das man auch wunderbar sich selbst überlassen könnte. Wir haben einfach das Gefühl, dass wir unsere Gedanken kontrollieren oder im Griff haben sollten. 

Das Ego ist nichts anderes als eine erlernte, anerzogene, scheinbar persönliche, konstruierte Identität. Es ist ein Schutz- und Überlebensprogramm mit dem Ziel, sehr unangenehmen Emotionen aus dem Weg zu gehen. Es lebt vom Bewerten, Vergleichen, Planen und Interpretieren.

Je mehr wir uns mit dem Ego identifizieren, desto mehr dreht sich unser Leben um das Ego (Narzissmus). Dies führt wiederum dazu, dass sich unser Verstand unentwegt um Gewinner- und Verlierer-Geschichten dreht oder um Dramen, etc.

Schlussendlich wird das ganze Leben rund um diese Ich-Geschichte konstruiert. Wir tun vielleicht Dinge, von denen uns erzählt wird, dass wir sie besonders gut können, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob wir sie überhaupt gerne machen, ob sie unserem innersten Kern entsprechen und uns in unsere Kraft bringen oder nicht.

 

Was steht für dich im Zentrum deines Lebens? Das Ich oder die Verbundenheit? 

Das ist eine Frage, die in meinen Augen sehr zentral ist und die  wir uns immer wieder stellen dürfen. Das Ego ist kein Lebensprogramm, sondern ein Überlebensprogramm. Es ist eine Geschichte, die wir konstruieren und nach der wir leben. 

Die Identifikation mit dem Ego führt niemals zu einem glücklichen Leben, sondern zum Versuch, möglichst “gut” und “leicht” durch dieses Leben zu kommen. Möglichst auf der Gewinner- und niemals auf der Verliererseite zu stehen. Aufgrund der Identifikation mit unserer Geschichte erleben wir unser Dasein oft als oberflächlich, sinnlos, mangelhaft und ohne jede Erfüllung.

Beobachte in Zukunft in deinem Alltag ganz bewusst, in welchen Lebensbereichen welche der folgenden Strategien aktiv von deiner Identifikation gelebt wird:

  • Widerstand gegen etwas haben, das da ist, gegen etwas ankämpfen
  • Etwas haben und daran festhalten wollen
  • Schutzpanzer aufbauen, damit man nicht verletzt werden kann
  • Vor etwas flüchten, damit man sich nicht den unangenehmen Situationen stellen muss
  • Nach Bestätigung und Anerkennung streben, damit man weiß, dass man alles richtig macht und wertvoll ist
  • Bewerten und Vergleichen, um eine Orientierung zu haben
  • Sich Konzepte, Theorien und Geschichten konstruieren, damit man die Dinge verstehen kann
  • Dramen erzeugen und weitererzählen
  • Verantwortung loswerden

Aus diesen Gründen legt sich also dein Ego unterschiedliche Rollen zu:

Weil es vor Veränderung Angst hat: Doch das einzig Konstante ist die Veränderung – freunde dich mit den großen und kleinen Zyklen an!

Du darfst verstehen lernen, dass das einzig Konstante im dualen Leben die Veränderung ist. Jede noch so kleine Veränderung läuft  immer wieder nach einem höheren Plan in Zyklen ab. Auch die Veränderung und die Zyklen selbst formen sich aus dem bewussten Sein heraus.

Deshalb solltest du  immer wieder Aspekte der kleinen und der großen Zyklen mit einweben auf deinem Weg. Denn wir Menschen, vor allem wir Frauen, funktionieren nicht linear. Ein lineares Weltbild oder auch eine lineare Vorstellung von Zeit ist ein Konstrukt unseres Verstandes. Das Ego will irgendwo starten und dann an einem Ziel ankommen. Bewusstsein weiß, dass es sich einfach dem Fluss des Lebens hingeben und auf den Wellen der Zyklen reiten darf.

 Dein Ego braucht Zeit und Raum, um sich spüren zu können.

Das Ego will die Dinge anders haben als in der Vergangenheit. Es will die Fehler vermeiden, will keine Enttäuschungen mehr erleben, damit es endlich jemand anderes sein wird. Dieser Überlebensmodus lässt es ganz vergessen, dass es jederzeit im Jetzt neu schöpfen kann. Es wiederholt unbewusst die gleiche Geschichte, dieselben Dramen, die es eigentlich unbedingt weg haben will. Weil es in einem horizontalen Verständnis von Zeit gefangen ist. 

Das Bewusstsein weiß, dass es jederzeit im Hier und Jetzt sein und aus der Vertikalen erschaffen kann.

Du musst also dein Ego sterben lassen, um deinem Bewusstsein Platz zu machen, damit es sich in deinem Leben entfalten und manifestieren kann.

Die Nondualität ist der Zustand jenseits aller Worte. Es ist die Erfahrung des vollkommenen Einsseins, in der Zeit und Raum im Jetzt verschmelzen. Das veränderliche Ich wird sich dem, was ist, hingeben. 

Das wahre Sein ist eine grenzenlose Ebene, die mit unserem Verstand nicht erfassbar ist. Das wahre Sein ist der blaue Himmel. Das wechselnde Wetter ist die Ich-Ebene.

Fragst du dich gerade, wie du diese Ebene jemals erreichen kannst? Tatsächlich ist es einfacher als du denkst: du brauchst dazu einfach einen bewussten Rahmen, ein Raum der erschaffen wird, in dem du dir selber auf dieser ganzheitlichen Bewusstseinsebene begegnen kannst. In den Rauhnächten nutze ich zum Beispiel die magische Zeit zwischen den Jahren bewusst als Rahmen für dein achtsames Eintauchen in deine Essenz.  

In dieser zeitlosen Zeit ist es noch einfacher, sich der Illusion von Zeit und Raum bewusst zu werden. Das wird mir immer wieder von Teilnehmerinnen aus diesem Retreat bestätigt, wenn sie im Laufe des Jahres ganz verblüfft auf ihre Aufzeichnungen aus den Rauhnächten schauen und merken, dass sie Monate zuvor sich schon mit der aktuellen Zeitqualität verbunden haben. Vertikales Erschaffen ist also in den Rauhnächten von HerzBauchWerk Programm!

 

 

Zu diesem BlogPost gibt es noch einen ImpulsCall

Ich habe für dich zum spannenden Thema das Wesen des Egos noch einen ImpulsCall aufgenommen. Klicke einfach auf das Bild und schau dir meinen Impuls als Video an.

 

 

Merke: 

Wir alle verstecken uns immer wieder hinter Masken und Rollen, um unser Ego vor Enttäuschungen und Verletzungen zu schützen. Deine Essenz braucht keinen Schutz, denn sie ist unantastbar. Finde den Mut, tief in dein Sein einzutauchen und dich fern von all den Rollen wahrzunehmen.

 

Hier erfährst du mehr zu HerbstMagie!

Über die Autorin Tanja Suppiger

 

 

Die spirituelle Begleiterin, Autorin, Künstlerin, Mutter & Unternehmerin ist Expertin für altes Wissen und neues Bewusstsein. Mit ihrem HerzBauchWerk® begleitet die Schweizerin Frauen aus aller Welt durch die Zeit der Rauhnächte, im HerzBauchWerk® Jahr und 1:1 in der HerzBauchWerkStatt. Bodenständig, naturverbunden und zutiefst spirituell nimmt sie sich den Lebensthemen von feinfühligen, empfindsamen Frauen an, begleitet, bildet aus und hält den Raum für Ausdehnung, Lebensfreude und Bewusstsein! Als Künstlerin gestaltet sie deinen Lebensbaum. Die Wartezeit beträgt derzeit 1 Jahr.

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