So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern.

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Wir alle spielen in unserem Leben unterschiedliche Rollen. Jede von uns legt sich ab und zu eine Maske auf, um schwierige Situationen und Herausforderungen zu bewältigen. Rollen und Masken gehören zur Identifikation unseres Egos. Sie geben ihm den nötigen Halt, um sich zu entfalten und geben ihm die Bestätigung von auferlegten Glaubensmustern, Schutzprogrammen und Machtstrategien.
 

In diesem Artikel möchte ich mit dir den Zusammenhang zwischen Masken, Rollen und Glaubensmuster genauer betrachten, um sie entlarven zu können und um destruktiv auf uns wirkende und uns in unserer Entwicklung hindernde Glaubensmuster loszulassen.

 

So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

Wie Rollen entstehen:

Vom Moment unserer Geburt wird uns eine Rolle auferlegt. Du wirst aus der wundervollen Verbundenheit, die du im Bauch deiner Mama erlebt hast gerissen und wirst geboren. Das ist der Moment, in dem sich ein Schleier über dein wahres Sein legt. 

Du schlüpfst in deine allererste Rolle: Die des Kindes von deiner Mutter und deinem Vater. Dir wird ein Name gegeben und je nachdem,  in welchem Umfeld du groß wirst, lernst du früher oder später dir verschiedene Rollen anzueignen. Vielleicht haben sich deine Eltern so verbunden mit deinem innersten Kern gefühlt, dass sie dir so oft es ging den Freiraum gaben, so sein zu dürfen, wie du bist. 

Vielleicht waren deine Eltern so sehr in Rollen und Strategien gefangen, dass sie bewusst oder unbewusst Druck auf dich ausübten, weil sie das Gefühl hatten, du müsstest ihren Vorstellungen entsprechen und du hast damit angefangen, Rollen zu übernehmen und dir Masken aufzuerlegen, die dir dein Leben erleichterten.

Unser Leben lang halten wir unser Ego mit Rollen und Masken am Leben.

Wir haben das Gefühl, dass die Dinge, dass wir so sein sollten, wie wir es uns vorstellen oder es uns die Gesellschaft vorgibt.

Wir schauen uns Rollen von anderen ab und würden unglaublich gerne so sein wie sie. Anstatt still zu werden und in uns hinein zu lauschen, um heraus zu finden, welches einzigartige, authentische Wesen in uns ruht lenken wir uns mit Rollen ab, die uns besonders hübsch, besonders erfolgreich, liebenswert, mächtig, clever, etc… scheinen lassen.

 

Vom Wesen des Egos, seinen Rollen und Schutzprogrammen

Du möchtest mehr über das Wesen des Egos erfahren?

Dann empfehle ich dir meinen BlogPost zum Thema!

 

 

Der Unterschied zwischen natürlich gelebten Rollen und solchen, die destruktiv auf uns wirken:

Rollen gehören also zu unserem Leben wie das Salz zur Suppe. Sie sind das Spielfeld unseres Egos und lassen es erst so richtig wirklich werden. Sie entspringen im mentalen Körper und sind ein Konstrukt unseres kreativen Geistes. Ich unterscheide gerne zwischen zwei Arten von Rollen: 

  1. solchen, die unserem innersten, wahren Kern entsprechen und sich natürlich aus dem Fluss des Lebens formen, wenn wir mit ihm verbunden sind.
  2. solchen, die aus dem ewigen Vergleichen, Bewerten und Verurteilen unseres Egos konstruiert werden und gegen unsere Wahrheit wirken, weil sie immer wieder kräftezehrende Glaubensmuster und Schutzprogramme bestätigen.
So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

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Das Leben lädt dich also immer wieder dazu ein, dich selber zu reflektieren und zu fragen, ob die Rollen, die du gerade spielst deinen inneren Werten entsprechen oder nicht. Ob sie für dein Wachstum förderlich sind oder dich eher daran hindern:

Die einfühlende, geduldige, überaus wohlwollende Mutter, bist das wirklich du? Oder strengt dich diese Rolle unglaublich an und zehrt dir Energie? 

Fühlst du dich schuldig, wenn du einmal einen Tag hast, in dem du so viel Wut und Ohnmacht deinen Kindern gegenüber spürst?

Die Partnerin, die ihren Liebsten umgarnt und seine volle Aufmerksamkeit immer dann bekommt, wenn sie das will? 

Bist das wirklich du?

Die Angestellte, die alle ihr auferlegten Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit des Chefs erfüllt und eine Überstunde nach der anderen schiebt? 

Macht die das aus der tiefsten, innersten Überzeugung und aus dem Gefühl der Hingabe heraus?

Die Spirituelle, die alles tut, um ihr Leben bewusst und achtsam zu gestalten, bist das wirklich du? 

Oder kämpfst du in Wahrheit einen Kampf gegen alle negativen Gefühle und Gedanken und benutzt Spiritualität als Sprungbrett, um nicht wirklich in deinem Leben anzukommen?

So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

Weshalb destruktive Rollen immer trennend wirken

Um in die Veränderung kommen zu können, geht es also darum, deine destruktiven Rollen zu entlarven, damit du nicht mehr unbewusst gegen deine eigene Natur handelst und damit beginnen kannst authentisch, frei und im Vertrauen dein Leben zu gestalten. 

 

Viele von uns spielen Rollen, die ihnen überhaupt nicht bewusst sind. Und hei, eines musst ich hier an dieser Stelle auch noch erwähnen: Rollen zu haben ist überhaupt nichts falsches, im Gegenteil. Logischer Weise verhalten wir uns gegenüber von unserem Partner anders als gegenüber unseren Kindern oder von unserem Chef. Es wäre ein bisschen komisch, wenn wir das nicht täten. 

Je nachdem, mit wem wir wie in Beziehung treten, verhalten wir uns anders. Das ist vollkommen ok. Perfekt ist es, wenn wir jedem Menschen mit offenem Herzen und in Verbundenheit zu unserem wahren inneren Kern begegnen können. So sind wir automatisch mit dem Gegenüber auch verbunden.

Dann spüren wir uns, unsere Bedürfnisse und sind in einer mitfühlenden, empathischen  Haltung gegenüber anderen. 

 

So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

Befinden wir uns jedoch in einer Rolle, mit der wir nicht im Frieden sind, sind fühlen wir uns automatisch getrennt. 

Oft kommt es unbewusst zu komischen Situationen, in denen wir die entsprechende Rolle verteidigen und damit beginnen, uns vom Gegenüber zu trennen, weil wir im Widerstand sind, an einem Denkmuster festhalten oder etwas aus dem Weg gehen wollen.

In Wahrheit entspricht die  Rolle, die wir gerade besetzen nicht unserem wahren Wesenskern. Sie korrespondiert nicht mit unserem Innersten und so können wir auch nicht aus unserer Kraft und ehrlichen Empathie heraus in Beziehung zu anderen treten. 

Wir vergleichen, bewerten, manipulieren. Wir kämpfen, flüchten, unterdrücken unangenehme Gefühle und erliegen immer mehr dem Glauben, unserer Vorstellung der uns selbst auferlegten Rolle entsprechen zu müssen.

Wenn wir uns in Rollen befinden, die unser Ego für uns ausgedacht hat und die nicht mit unserer Wahrheit entsprechen, tut sich eine machtvolle Abwärtsspirale auf: die Spirale des Versagens. Die Angst, man könnte in seiner Rolle versagen, sie schlecht spielen und nicht glaubwürdig sein, wird immer größer. 

Man vergleicht sich immer mehr und mehr mit der Erwartung an einem Selber und verliert sich im Vergleichen, Bewerten, verurteilen. 

Und logischerweise findet man immer jemanden, der alles besser kann, das Leben mehr im Griff hat, oder erfolgreicher ist als man selber.

Anstatt sich in Selbstakzeptanz zu begegnen spürt man eine Ablehnung gegen sich, die Gefühle wie Scham, Hass, Zorn, Wut, Ohnmacht auslösen können die wiederum unterdrückt werden, weil wir ja Enttäuschung und Verletzung vermeiden wollen. So verletzen wir uns immer selber und gleichzeitig verhindern wir unsere eigene Heilung und Transformation.

Merke: 

Manche von uns sind wahre Meister des Rollenspiels und merken gar nicht, dass sie sich eine Maske auferlegt haben. Bis jemand kommt, und gehörig an der Maske rüttelt.

Destruktive Rollen trennen uns von unserer inneren Wahrheit. Sobald du dich getrennt und fehl am Platz fühlst, bist du wahrscheinlich in einer Rolle und den dazugehörenden Glaubensmuster gefangen und hast dir eigene Fesseln auferlegt.

So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

Wie kann man denn in einer Rolle auf eine neue Ebene kommen oder gar aus ihr aussteigen?

 

Erklärt ist die Sache ziemlich fix und einfach. Wenn du gezielt eine Rolle in deinem Leben verändern willst, dann passiert das in den folgenden fünf Schritten:

 

Erkenne die Rolle:

Klingt simpel, aber tatsächlich sind den meisten Menschen ihre Rollen und die Glaubensmuster, die sie beeinflussen gar nicht bewusst. Wenn du dich also in einem Lebensbereich verändern willst, finde heraus, wie du ganz konkret in diesem Bereich im Moment denkst, fühlst und handelst. Studiere die Rolle, die du inne hast ganz genau, indem du sie akzeptierst und widerstandslos betrachtest und erforschst.

 

Wohin möchtest du dich verändern?

Wenn du herausgefunden hast, wie du dich in einer Rolle bewegst und du möchtest dich verändern, dann frage dich, in welche Richtung du dich verändern willst. Was würde die zukünftige Version von dir tun, die nicht durch die vielen Muster, Schutzstrategien und Konzepte immer wieder in die alte Rolle gedrängt wird? Verbinde dich ganz bewusst mit diesem Future Self. Spüre seine Energie. Sehe ganz konkret, was es tut und was es nicht mehr tut.

 

Bevor ich zum dritten Schritt komme, musst du etwas wichtiges über ihn wissen: die meisten Menschen kommen nicht über ihn hinaus! Viele bleiben im 1. und 2. Schritt stecken. Sie wissen zwar wer sie jetzt sind und wer sie werden wollen. Sie kommen aber nicht in ein konkretes handeln. Wenn du dich verändern willst, ist dieser Schritt der wichtigste. Er ist aber auch der schwierigste und der, vor dem sich die meisten meiner Klienten drücken. (Zum Glück weiss ich das und bleibe gerne schön beharrlich, damit auch dieser Punkt nicht außer Acht gelassen wird):

Du musst für dein future Self im Hier und Jetzt eine neue Struktur erschaffen!

Kreativität und Veränderung brauchen eine klare Absicht, eine klare Struktur, damit sie sich manifestieren können. Wenn du eine Idee im Kopf hast, brauchst du einen Bleistift und ein Papier, um sie in Worte zu fassen, sichtbar zu machen und weiter zu entwickeln. Auch deine inneren Prozesse brauchen eine Struktur und eine klare Absicht, damit sie sich entfalten können. Solche Strukturen findest du bei guten, professionellen Therapeuten und Coaches.

 

Den Mut finden, neu zu denken, fühlen und handeln!

Wenn du dir mit Hilfe von neuen Strukturen, Abläufen, Ritualen und Gedanken das Nestchen für dein Future Self erschaffen hast geht es ganz konkret darum, das Ganze umzusetzen! Wenn du deine Persönlichkeit verändern willst, musst du lernen, anders zu denken, fühlen und schlussendlich zu handeln. Vielleicht hast du über Jahre und Jahrzehnte die Dinge ganz anders gemacht. Dann ist es nicht leicht, in die Veränderung zu kommen. Es ist aber auch nicht ein Ding der Unmöglichkeit! Nimm dich liebevoll an der Hand und feiere jeden noch so kleinen Schritt, in dem du dich näher an dein zukünftiges Ich bewegt hast!

 

Check-ins betreiben!

Vergiss nicht regelmäßig zu reflektieren, ob du dich in die gewünschte Richtung bewegst oder nicht. Such dir jemanden, der dich in diesen Check-ins unterstützen kann. Denn allzu oft erzählt uns das Ego, dass wir so vieles doch schon anders tun, in Tat und Wahrheit sind wir aber immer noch in einem alten Muster gefangen. Dieser kontrollierende Teil in dir kann sehr mächtig und clever sein, deshalb lohnt es sich, jemanden an der Seite zu haben, der den Blick dafür hat und dir sagen kann, ob du dich gerade selbst an der Nase herum führst oder noch on track bist mit deinem Fokus zur Veränderung.

 

So befreist du dich in 5 Schritten von destruktiven Rollen und Glaubensmustern

Zu diesem BlogPost gibt es einen ImpulsCall, in dem ich noch tiefer auf diese fünf Schritte eingehe:

Klicke einfach auf das Bild und schau dir meinen Impuls als Video an.

 

 

Hier erfährst du mehr zu HerbstMagie!

Du siehst also, aus einer Rolle auszusteigen oder sie zu verändern ist nicht in drei Sekunden mit der richtigen Zauberformel erledigt –  es ist ein Prozess. Und genau DAS ist das schöne daran!

Denn in diesem Prozess findest du die grandiose Gelegenheit, ganz ganz viel über dich in Kenntnis zu bringen und herauszufinden, wer du wirklich, wirklich  bist.

 

Doch wenn wir einmal für uns herausgefunden haben, dass Rollen und Muster nichts sind, dass in Stein gemeisselt ist, werden wir selber flexibler und selbstverantwortlicher. Wir lernen, uns immer wieder in die gewünschte Richtung zu verändern und erschaffen für uns selbstbewusst die Strukturen, die es dazu braucht. 

 

Über die Autorin Tanja Suppiger

 

 

Die spirituelle Begleiterin, Autorin, Künstlerin, Mutter & Unternehmerin ist Expertin für altes Wissen und neues Bewusstsein. Mit ihrem HerzBauchWerk® begleitet die Schweizerin Frauen aus aller Welt durch die Zeit der Rauhnächte, im HerzBauchWerk® Jahr und 1:1 in der HerzBauchWerkStatt. Bodenständig, naturverbunden und zutiefst spirituell nimmt sie sich den Lebensthemen von feinfühligen, empfindsamen Frauen an, begleitet, bildet aus und hält den Raum für Ausdehnung, Lebensfreude und Bewusstsein! Als Künstlerin gestaltet sie deinen Lebensbaum. Die Wartezeit beträgt derzeit 1 Jahr.

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