Der Fokus auf den Fokus

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Eine Woche mit Fokus auf den Fokus…

 

Ich bin schon einmal mit einer ganz wichtigen Erkenntnis in das Thema Fokus eingestiegen:

Man kann sich nur immer auf etwas fokussieren, denn auch in unserem Sprachgebrauch gibt es den Fokus nur in der singularen Form. Es gibt keine Mehrzahl vom Fokus.

Nur schon diese Tatsache macht das Thema super spannend.

Auch wenn ich mich nicht auf mehrere Dinge auf einmal fokussieren kann, kann ich dennoch, ähnlich wie bei einer Fotokamera das Objektiv wählen, wie oder was ich fokussieren will.

Soll es das grosse Ganze Bild im Breitwinkel, oder eher das das ganz kleine, feine versteckte in der Makro Auflösung sein?

In diesem Artikel erzähle ich dir meine Erfahrungen zum Thema.

 

 

In Bildern und in einem kleinen Vlog Beitrag zum Einstieg ins Thema Fokus:

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Wo liegt dein Fokus? Auf das Überlebensprogramm oder das bewusste Sein?

Was bedeutet es, einen Fokus zu haben?

Wenn es darum geht, das Leben achtsam und bewusst zu gestalten kommen wir am Thema Fokus nicht vorbei. Respektive, wir dürfen lernen uns einzugestehen, dass wir in der Präsenz uns nur auf etwas fokussieren können. 

Die Frage ist nur, mit welchem Blick schauen wir auf die Dinge. Mit einem, der sehr trennend und Analysierend ist und jedes einzelne Pixel auf dem Bild verstehen will oder mit einem, der das grosse Ganze erfasst. 

Das Panorama.

Wenn ich mich zum Beispiel nur auf meine Gedanken fokussiere und keine neutralere Sichtweise mehr einnehmen kann, wenn ich nicht mehr erkennen kann, dass ich eben nicht diese Gedanken bin, dann sehe ich nur noch diesen einen Ausschnitt meiner Selbst. Und die Geschichten, die ich mir erzähle werden zum Bild, das ich schlussendlich sehen will.

Fokus auf den Talking Stick!

 

Gut kommuniziert ist halb gewonnen. In unserer Familie gibt es mehr oder weniger regelmässig die Familierundi. 

Mindestens alle zwei Wochen oder bei Bedarf auch öfter, nämlich dann, wenn Eltern oder Kinder eine Rundi einberufen, treffen wir uns gemeinsam am Tisch und besprechen die wichtigen Dinge in der Familie.

Wie geht es jedem Einzelnen? Was sind die Bedürfnisse? Wer hat welche Wünsche? Wie können wir das Zusammenleben bewusst und achtsam gestalten? Brauchen wir gerade Regeln für die Sache mit den Grätli und den digitalen Medien?

Ja brauchen wir. Um den Fokus wieder auf die anderen wunderbaren Dinge in der Familie zu legen.

Der Talking Stick ist in jeder Familienrundi mit dabei. Der, der den Stick hält spricht. Die anderen hören zu. So ist der Fokus aufs Zuhören oder Sprechen klar definiert.

Wo lohnt es sich für dich genauer hinzuhören und klarer zu kommunizieren?

Wem oder was möchtest du mehr Raum geben?

Welchen Raum gilt es neu zu gestalten?

Fokus auf meinen Raum.

 

Da mein Mann hat mich verlassen. Also nicht ganz. Er hat mein Rüümli verlassen, da in der Schweiz die Homeoffice Pflicht aufgehoben wurde und da es in unserem Daheim nicht so superruhig zu und her geht wie er das gerne hätte, durfte er sich eben in meinem Rüümli einquartieren.

Was mich wiederum  zu der Erkenntnis gebracht hat: Ich teile gerne meinen Raum, ich brauche aber auch meinen Raum! Huuu darüber schreibe ich im nächsten Blog mehr!

Was im letzten Jahr ein riesengrosser Prozess für ich war, nämlich meinen Arbeitsplatz zu Hause aufzulösen und in mein Rüümli zu ziehen, ist heute für mich zu etwas ganz Wichtigem geworden in meinem Wirken.

Mein Rüümli ist wieder ganz frei für mich, mein Wirken und meine kreativen Ideen. Und so hat es mich gepackt, es umzuräumen und noch offener und einladender zu gestalten.

Aufräumen passt ja schliesslich auch zur Imbolc Zeit.

 

Und so habe ich doch eigentlich auch die dreckigen Fenster bei mir zu Hause in den Fokus gezogen.

Der Plan wäre gewesen, sie zu putzen.

Betonung auf gewesen, der Fokus wurde auf nächste Woche verschoben und ich erfreue mich stattdessen immer noch über die neue Ordnung und die Gemütlichkeit im HerzBauchRüümli.

Du darfst mich gerne mal besuchen kommen wenn du magst. Die Agenda ist gerade ziemlich voll, ab mitte März habe ich wieder Termine frei für Einzelbegleitungen.

Wo braucht es eine neue Ordnung?

Wo brauchst du mehr Zeit und Raum nur für dich?

Fokus auf nicht stören

 

Er ist eine wunderbare Erfindung, um sich nicht immer von diesem bunten, blinkenden, surrenden und bimmelnden rechteckigen Ding abzulenken: der nicht stören Button am Handy.

Hei, der hat den Fokus weg von der Ablenkung hin auf ein zielgerichtetes Wirken gelegt.

Und mir die zweite wertvolle Erkenntnis beschert: Ich lenke mich viel weniger vom Handy ab, wenn es nicht immer ganz aufdringlich mit die neusten Nachrichten, Emails und Posts häppchenweise zukommen lässt, sondern wenn ich gezielt eintscheide, wann ich mir Zeit nehmen will, um mich fokussiert den Messages zu widmen.

 

Fokus auf das, was mich nährt

 

Was nährt mich? Mit dieser Frage bin ich schon etwas länger unterwegs und habe mir vorgenommen, den Fokus vermehrt auf die Seelen- die Geist- und die Nahrung für den Körper zu legen.

So versuche ich mich gerade wieder im Zmorge essen. Das tue ich nämlich sonst nie. Und richte meinen Fokus während dem Essen auf die Nahrung, die mich nährt.

Und für meinen Körper möchte ich auch mehr gutes tun. Der hat nämlich die letzten Monate ziemlich wenig zu tun gehabt. Fokus am Morgen auf ein paar Übungen tun ihm extem gut. Das, was mich nährt hat auch viel mit Fülle zu tun. Die werde ich im nächsten Artikel intensiver Erforschen. 

 

Was nährt deinen Körper, deinen Geist und die Seele?

Wo kannst du mehr im Moment und in der Dankbarkeit leben?

Fokus auf den Moment und die Dankbarkeit

 

Ich liebe die spontanen, wilden, lauten Momente. Dann zum Beispiel, wenn die Kids damit beginnen zu tanzen.

Dann geht die Sonne auf in meinem Herzen.

Dann einfach kurz inne zu halten und den Fokus auf den Moment zu richten.

Voll und ganz da zu sein.

Sich auch nochmals mit dem Kind in mir verbinden und im Moment sein – unbezahlbar finde ich solche Momente.

Die Kinder und ich teilen uns jeden Abend drei Momente vom Tag mit, für die wir dankbar sind.

 

Fokus auf dein Wirken

 

Das, was ich gerne tue weitergeben um Menschen mit ihrer wahren Kraft zu verbinden – das ist das, was ich liebe zu tun.

Auch wenn es um Selbständigkeit geht, liebe ich es Frauen in ihren Projekten zu unterstützten und ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie sie sich und ihr Business sichtbar machen können. 

Die Welt ist nämlich voller spannender Möglichkeiten, um sich selbst zu verwirklichen. Mit den fantastischen 5 habe ich ein neues Angebot geschaffen, dass mir sehr am Herzen liegt: Ich biete 5 Frauen 5 Monate Begleitung in einer Mastermindgruppe an, in der sie ihr Business vorwärts bringen können.

Wir treffen uns an 5 Freitagen zu Workshops und dazwischen gibt es wöchentliche Check-ins von mir. Wenn du auch zu den fantastischen 5 gehören magst, erfährst du alles Wichtige zum Programm hier.

 

Was willst du in die Welt hinaus tragen mit deinem Wirken?

Mit welchem Gefühl und welchen Gedanken möchtest du einschlafen? Mit welchen den Tag beginnen?

 Fokus auf den ersten und das erste und das letzte Gefühl vom Tag.

 

Ja du liest richtig. Fokus auf das Gefühl, nicht auf den Gedanken.

So, wie du einschläftst, so wachst du auf. Achtsam einschlafen bedeutet, sich seiner Gefühle und Gedanken bewusst zu sein.

Es ist mir superwichtig, mit einem guten Gefühl und einem guten Gedanken einzuschlafen.

Und genauso auch aufzustehen. Beobachte mal deine Gedanken und Gefühle, wenn du den Tag beginnst und wenn du ihn beendest.

 

Über mich

 

Hei hei, ich bin Tanja Suppiger, die Frau, die hinter HerzBauchWerk steckt. 

Ich bin 42 Jahre alt und wohne mit meinem Mann (hui mit dem bin ich auch schon mein halbes Leben zusammen), unseren drei Kindern (9, 8 und 6 Jahre) und Labradoodle Momo im wunderschönen Luzerner Seetal.

Ich begleite in meinen Onlinekursen, Workshops und Einzelcoachings feinfühlige Frauen in ein bewusstes und achtsames Leben und zeige auf, wie Spiritualität, Achtsamkeit und Bewusstsein alltagstauglich im Leben integriert werden kann.

Denn ein neues Denken und Fühlen wird erst dann in deiner Welt da draussen manifestiert, wenn wir damit beginnen, auch die wertvollen Erkenntnisse in ein neues Handeln überzuführen.

Dieser Blog erzählt ganz bewusst aus meinem Leben und aus meinem stinknormalen Alltag. Um dir zu zeigen, dass auch du das Zeug dazu hast, dein HerzBauchWerk zu aktivieren und dein Potenzial zu entfalten. Wenn ich das nämlich kann, dann kannst du das ganz sicher auch!