Hochsensibilität

Lebe sie, liebe sie, lebe dich, liebe dich.

An eine für mich sehr wichtige Schlüsselsituation aus meiner Kindheit kann ich mich heute noch sehr gut erinnern. Es ist genau diese Situation, wie ich sie erlebt habe, die in mir eine riesige Erkenntnis hoch kommen liess und mich dazu bewegte, mit dem Thema Hochsensbilität nach aussen zu treten.

 

Das etwas andere Kind.

 

Ich war ein spezielles Kind. Eines, dass eine sehr grosse Phantasie hatte. So gross, dass mein (nur für mich sichtbare) Freund Hanem an meinem Tisch essen musste, meine Mutter mit mir verzweifelt durch die halbe Stadt rennen musste, weil ich ihn einmal in einem Einkaufszentrum verloren und ohne ihn nicht mehr heim fahren konnte. Mein Hase hiess Tschomeniggeler, die Fernbedienung vom Fernseher war der Tomtör. Ich war sehr eigensinnig, zog mich gerne in meine Welt zurück und eckte immer wieder an. Viele Freunde hatte ich nie.

Ging es mir schlecht, verkroch ich mich gerne unter dem Pulli von meiner Mutter. Und so kam es, an einer lauen Sommernacht, dass ich mich wieder einmal unter dem Tshirt meiner Mutter verkroch wegen irgend einer „Lapalie“, wie viele meinten. Ich hörte meinen Grossvater mit mitleidiger Stimme zu meiner Mutter sagen: „Ach ist dieses Kind sensibel!“

Die genau Bedeutung vom Wort „sensibel“ konnte ich mit meinen vier Jahren noch nicht verstehen, aber ich spürte in diesem Augenblick in meiner Höhle, in der ich mich verkroch ganz viel Mitleid, Unsicherheit und Ohnmacht von meinen Begleitern und Beschützern zu mir hinüber schwappen. Das war also nichts gutes. Denn es fühlte sich alles andere als gut an.

Ich wollte nicht anders sein, mein Leben lang wollte ich dazu gehören, stark und erfolgreich sein. Alles andere als dieses „Sensibel“. Es soll mir bitte bitte fern bleiben.

So habe ich lange weiter gelebt, bis mich meine Hochsensibilität immer und immer wieder einholte. Manchmal in ganz spannenden Begebenheiten, die mir das Leben schenkte, manchmal in sehr schwierigen, herausfordernden Situationen.

Manchmal umarmte ich sie, diese Hochsensibilität, manchmal wünschte ich sie zum Teufel und war einfach nur wütend auf mich, weil ich nicht so funktionierte, wie die meisten Menschen „da draussen“ funktionieren.

HerzBauchWerk bestand schon ein Weilchen, damals konzentrierte ich mich noch auf die Arbeit mit Schwangeren Frauen, das Thema selbstbestimmtes Gebären stand sehr im Mittelpunkt. Doch ich wusste, dass ein ganz wichtiges Puzzlestück fehlte. Welches, das war mir erst bewusst, als ich mit meiner kleinen Tochter im Kinderkrankenhaus lag, sie auf meiner Brust, ich total am Ende und dachte: „Tanja, du bist einfach zu sensibel für diese Welt!“

Bäm, und da war ich, wieder mitten in meiner Kindheit, unter dem wohlriechenden Tshirt meiner Mutter und spürte wieder so viel Mitleid, Ohnmacht und Angst.

 

Das grosse Erkennen, was ist.

Doch es kam auch eine grosse Erkenntnis in mir auf: die Erkenntnis, dass ich hochsensibel bin und es schon immer war. Die Erkenntnis, dass ich mit hochsensiblen Menschen arbeiten möchte und das in meinem Blog und meiner Arbeit integrieren muss.

Doch so einfach schien mir das noch nicht, denn Hochsensibilität war in meinen Augen etwas, dass nicht wirklich gerne gesehen wurde. Und so fragte mich, ob, wenn ich damit anfange, in meinem Blog über Hochsensibilität zu schreiben, mir auch ganz viel Mitleid von meinen Lesern entgegen schwappen wird.

Das Gegenteil war der Fall, HerzBauchWerk wurde langsam zu dem, was es heute ist. 

Meine Aufgabe sehe ich darin, hochsensiblen Menschen einen positiven, kraftvollen Umgang mit ihrer Hochsensibilität näher zu bringen. So viel Potential steckt in diesem wunderbaren Wesenszug. So vielen Menschen ist dies nicht bewusst, was auch verständlich ist. Liest man die Definition von Wikipedia (und ich denke mal, jeder der Hochsensibiliät googelt stolper darüber), könnte man meinen, Hochsensibilität sei eine Krankheit:

Raus aus dem BetroffenSein!

Hochsensibilität, auch Hochsensitivität oder Hypersensibilität oder Überempfindlichkeit bezeichnet ein psychologisches und neurophysiologisches Phänomen.

Betroffene nehmen Sinnesreize viel eingehender wahr, verarbeiten diese tiefer und reagieren auch dementsprechend stärker darauf als der Bevölkerungsdurchschnitt. Bisher gibt es jedoch keine eindeutige und allgemein anerkannte neurowissenschaftliche Definition des Phänomens Hochsensibilität.  Aus Wikipedia.

Hochsensible sind also von ihren Feinsein betroffen, gehören nicht zum Bevölkerungsduchrschnitt und haben mit einem psychologischen Phänomen zu kämpfen, das noch gar nicht wissenschaftlich ausreichend erforscht ist.

Booom, das ist ein rechter Knaller in meinen Augen. Damit muss man erst einmal umgehen müssen.

Ich bin keine ausgebildete Psychologin, ich habe mehrere Jahre Ausbildung in einer ganz anderen Ecke hinter mir. Ich sehe viele Dinge aus der spirituellen Perspektive, verstehe Energien, kann mich sehr gut in Menschen und ihre Themen hinein fühlen. Ich find Wissenschaft etwas sehr wichtiges, aber oft geht vor lauter Wissen schaffen vergessen, dass Wissen nichts statisches ist und vor allem: nicht alles! Ich will und muss nicht alles genau erklären müssen!

Und so bin ich der Meinung, dass theoretisch jeder Mensch die Anlage für Hochsensibilität in sich trägt, so wie jeder die Anlage für seinen sechsten oder siebten Sinn (Medialität und Sensitivität) in sich trägt. Die Frage ist nur, wie ausgeprägt sich diese Anlage zeigt und wie sehr sie gelebt werden will und wie der „Betroffene“ damit umgehen kann. Ich kenne jedenfalls kein Medium und keinen Sensitiven Menschen, der nicht HS wäre.

Ich könnte jetzt also hier auf dieser Seite erklären, welche Aspekte zur Hochsensibilität gehören, wie sie sich zeigt, und was diese besondere Form der Wahrnehmung ist. Ich bin aber der Meinung, dass es genug Bücher und Seiten gibt, die sehr detailiert informieren.

BEWUSST hochsensibel SEIN

Ich möchte dir hier zeigen, wie man ganz genau diese Hochsensibilität kraftvoll nutzen und im Leben integrieren kann. Das ist meine oberste Priorität in meiner Arbeit. Gerne gebe ich theoretisches Wissen weiter, viel wichtiger ist mir aber, wie du dich und deine HS erlebst und wie du dich in deiner hochsensiblen Haut wohlfühlen kannst.

Vielleicht, wer weiss, ich Hochsensibilität der Versuch der Wissenschaft, Medialität und Sensitivität wissenschaftlich zu erklären. Irgendwann mal. Wie gesagt, hier steckt noch alles in den Kinderschuhen, in diesem Forschungszweig.

Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt anders wahr. Genau mit diesem „anders Wahrnehmen“ arbeite ich mit meinen Klienten.

Denn deine Wahrnehmung zu verstehen und sie in dein Leben zu integrieren ist der erste Schritt in Richtung selbstwirksame Hochsensibilität. Denn erst wenn du deine feinen Sinne, deine Emotionalität, deine Gedankengänge und Überregbarkeit verstehen und lenken lernst, kannst du aktiv werden und diese tollen Aspekte zu deinem Vorteil nutzen.

Für ein entspanntes, achtsames und vor allem spannendes Leben als HSP. Und das alles hat nichts mit Esotherik zu tun, im Gegenteil. Du fängst damit an, ein klares JA für dich, dein Sein, dein FeinSein abzugeben und DICH zu leben. Mit all deinen Facetten.

Ich bin der Meinung, dass wir Hochsensiblen im Moment sehr stark dazu heraus gefordert werden, aus unseren Schutzmechanismen heraus zu treten und selbstbewusst, selbstbestimmt, achtsam und kraftvoll unser Vielfühlen leben sollten, damit wir andere Menschen inspirieren und diese Welt zu einem besseren Ort machen können.

Wandelmutig wollen wir voran schreiten, im Bewusstsein wachsen, unsere Sinne noch mehr verfeinern, unsere Essenz kennen und lieben lernen.

Wer seine Hochsensibilität achtsam im Leben integrieren kann, macht sich auf einen bewussten Weg, tief in sein Innerstes.

 

Es ist wie alles immer eine Frage der Betrachtungsweise.

Du kannst also deine Hochsensibilität rein als psychologisches Phänomen betrachten und dich davon betroffen machen, oder du kannst dich dazu entscheiden, sie als eine wundervolle Gabe zu erkennen und zu nutzen.

Deine Hochsensibilität lädt dich regelrecht dazu ein, dein Potential zu entfalten. Richtig eingesetzt ist sie eine wundervolle Gabe, die dein Leben, dein Welt und die deiner Mitmenschen einen Ticken bunter, lebendiger, verrückter und gefühlvoller werden lässt.

Fang damit an, dich und deine Hochsensibilität zu leben.

Tauch ein in ein schier unendlich grosses Potential an Möglichkeiten.

Verändere diese Welt.

Zeig dich!

Noch heute!

Ich helf dir gerne dabei!

Beantworte die Fragen für dich mit JA oder NEIN

  1. Die Gefühle und Launen anderer Menschen machen mir etwas aus.
  2. Ich habe das Gefühl, Feinheiten und Details in meiner Umgebung wahr zu nehmen.
  3. An stressigen Tagen, wenn viel läuft muss ich mich an einen ruhigen Ort, wo ich zur Ruhe kommen kann, zurück ziehen können.
  4. Ich bin schreckhaft.
  5. Wenn ich in kurzer Zeit viel zu erledigen habe, werde ich nervös und fahrig.
  6. Ich finde grelles Licht, laute Geräusche und unangenehme Düfte oft als unangenehm.
  7. Kunst und Musik können mich tief bewegen.
  8. Koffein und/ oder Alkohol wirken besonders stark auf mich.
  9. Ich finde es sehr nervend, wenn man von mir mehrere Dinge aufs Mal verlangt.
  10. Wenn sich jemand in meiner Umgebung nicht wohl fühlt, spüre ich, was diese Person gerade braucht, um sich besser zu fühlen. (zum Beispiel ein Glas Wasser trinken, andere Sitzposition, etc)
  11. Ich habe ein komplexes, tiefgründiges Innenleben.
  12. Ich kann laute Geräusche sehr schlecht ausklammern, sie rufen Unwohlsein in mir hervor.
  13. Ich bin sehr gewissenhaft.
  14. Ich schaue keine Filme und TV Serien mit Gewaltszenen.
  15. Als Kind wurde ich von Eltern und Lehrern für schüchtern und sensibel gehalten.
  16. Ich nehme feine und angenehme Gerüche und Geschmacksrichtungen wahr, liebe schöne Musik und Kunstgegenstände.
  17. Veränderungen im Leben beunruhigen mich und machen mich nervös.
  18. Oft fühle ich mich, als ob ich mitten in einem grossen Chaos stünde.
  19. Ich werde gereizt, wenn viel um mich herum los ist.
  20. Ich gebe mir grosse Mühe, keine Fehler zu machen und nichts zu vergessen.
  21. Wenn ich das Gefühl habe, bei meiner Arbeit beobachtet und gemessen zu werden, werde ich nervös und fahrig und mache Fehler, die ich unter normalen Umständen nie mache.
  22. Ich gehe aufregenden Situationen und solchen, die mich nervös machen aus dem Weg
  23. Ich habe das Gefühl, schmerzempfindlich zu sein.
  24. Ich möchte lernen, mich selber besser zu verstehen und anzunehmen.

Auswertung:

Du hast 12 - 24 Fragen mit Ja beantwortet: Herzlichen Glückwunsch! Du bist hochsensibel! Du weisst noch nicht ganz genau, was du damit jetzt anfangen möchtest? Oder merkst gerade, dass total viele Dinge, die du lange Zeit nicht verstanden hast plötzlich Sinn machen?

Möchtest du gerne diese Hochsensibilität verstehen, um dich selber besser kennen und lieben zu lernen? Dann bist du hier genau richtig in meinem OnlineKurs! Ich freue mich auf dich!

Du hast 1 - 12 Fragen mit Ja beantwortet: Du solltest unbedingt an diesem Online-Kurs teilnehmen, denn es fehlt dir nur noch ein kleines bisschen, um dieses Powertool der Hochsensibilität wirklich zu entfalten. Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern die Voraussetzung für ein besseres Leben.

Ja aber bin ich nun hochsensibel oder nicht?

Du bist dir  noch nicht sicher, ob du hochsensibel bist?

Dann habe ich hier für dich 24 Fragen, die du mit ja oder nein beantworten kannst.
Beantwortest du mehr als 12 Fragen mit ja, bist du mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit hochsensibel.

Möchtest du deine Hochsensibilität als dein PowerTool nutzen lernen?

Dann lass mich dir dabei helfen, deine Wahrnehmung zu trainieren, um achtsam, kraftvoll und authentisch deine Hochsensibilität leben zu können.

 

Melde dich hier für meinen Newsletter an und erhalte wöchentliche Inspirationen, Tips und Motivation, die dir zeigen, wie du so richtig aus dem Herz und Bauch werkeln kannst.

Du hast dich erfolgreich angemeldet! Bestätige bitte noch den Link, den ich dir per Email zusenden werde.

Kostenloser OnlineKurs

Die Magie der Rauhnächte

Ja, ich möchte mit dabei sein beim kostenlosen Rauhnächte OnlineKurs von HerzBauchWerk!

Gerne lasse ich mich nach dem Kurs per Mail inspirieren und trage mich in die Newsletterliste ein.

Du hast dich erfolgreich angemeldet! Bestätige bitte noch den Link, den ich dir per Email zusenden werde.